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Highlight!!
27. Dez. 2023
Highlight!!
27. Dez. 2023
Blick ins Buch
„Lauren Groff hat gerade den Abenteuerroman neu erfunden.“ – Los Angeles Times
Eine kühne literarische Expedition in die amerikanische Wildnis und das Leben einer Pionierin
Ein Mädchen allein, frierend, auf der Flucht. Hinter ihr liegen Hungersnot und die Brutalität der Menschen, unter denen sie aufgewachsen ist; um sie herum fremdes Land und seine Bewohner, die sie fürchtet, weil sie es so gelernt hat; vor ihr das Unbekannte.
Nordamerika im frühen 17. Jahrhundert: Englische Siedler, fromm, überheblich und fähig zur schlimmsten Gewalt, nehmen das Land in Besitz. Das Mädchen gehörte zu ihnen, doch nun ist sie allein. Die Wildnis ist hart, sie kämpft ums Überleben und beginnt, infrage zu stellen, was man ihr beigebracht hat. Haben die Menschen hier nicht ihre eigenen Götter, ihre eigenen Namen für die Dinge? Wozu brauchen sie die Europäer? Ist sie nicht selbst nur ein fremdes, zerbeultes Wesen in einer Welt, die ihrer nicht bedarf? Und während sie die Natur zu lesen lernt, wächst etwas Neues in ihr: ein anderer Sinn, eine Liebe, die nicht besitzergreifend ist.
Die weite Wildnis ist die packende Geschichte einer Pionierin, einer Visionärin: Mit ihrer eigenen, gewaltigen Sprachmacht und dem Pathos biblischer Geschichten erzählt Lauren Groff das abenteuerliche Leben einer jungen Frau, die lernt, zuerst von der Natur zu leben und dann mit ihr – und die dabei eine neue, freie Sicht auf die Welt gewinnt.
"Lauren Groffs Roman folgt einer jungen Frau aus der sogenannten Zivilisation in die Wildnis, wo sie lernt, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist – und sie nicht beherrschen zu wollen. Die weite Wildnis ist voller unvergesslicher Szenen und steht in einer großen nordamerikanischen Erzähltradition, die Groff zugleich gegen den Strich bürstet." – Nicole Seifert
"Lauren Groff nutzt die Spielräume verschiedener Genres genial aus, um hochpolitische Romane zu schreiben, die direkt ins Herz unserer Gegenwart treffen." – Denis Scheck
„Lauren Groff muss eine Zauberin sein. Auch Wochen nach dem Lesen denke ich an so gut wie nichts anderes als diesen Roman und seine unvergleichliche Hauptfigur. „Die weite Wildnis“ ist ein ergreifendes, sprachlich und intellektuell bestechendes und dazu noch hochspannendes Buch.“ – Daniel Schreiber
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91 Follower
27. Dez. 2023
27. Dez. 2023

107 Follower
„Die weite Wildnis“ von Lauren Groff spielt im frühen 17. Jahrhundert in Nordamerika und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die allein in der Wildnis um ihr Überleben kämpft. Während ihres Überlebenskampfes kommt die Protagonistin immer wieder in Momente in denen sie sich selbst aber auch ihre Umwelt reflektiert und zu der Zeit gängige Ansichten hinterfragt. Dieser Aspekt des Buches hat mir durchgängig Spass gemacht und war interessant zu lesen. Der Überlebenskampf der Protagonistin war stellenweise spannend dargestellt und man konnte regelrecht mit ihr mitfiebern, teilweise war er jedoch auch etwas langatmig und zuweilen ein wenig eklig. Den oft besprochenen feministischen Aspekt der Erzählung habe ich nur teilweise und eher unterschwellig wahrgenommen, wobei dieser immer im Kontext der Zeitepoche in der das Buch spielt stand. Die Sprache der Autorin ist durchgängig besonders und in guten Momenten sehr poetisch bildhaft. In schlechteren Momenten, die es leider auch gab, wirkte die Sprache jedoch etwas verkopft und Dinge wurden für meinen Geschmack unnötig verkompliziert dargestellt. Alles in allem war „Die weite Wildnis“ aber ein spannender und zum mitfühlen anregender Roman, der einen aus einer Perspektive in eine Zeit und Welt entführt, die ich noch nicht all zu oft lesen durfte.
7. Feb. 2024
„Die weite Wildnis“ von Lauren Groff spielt im frühen 17. Jahrhundert in Nordamerika und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die allein in der Wildnis um ihr Überleben kämpft. Während ihres Überlebenskampfes kommt die Protagonistin immer wieder in Momente in denen sie sich selbst aber auch ihre Umwelt reflektiert und zu der Zeit gängige Ansichten hinterfragt. Dieser Aspekt des Buches hat mir durchgängig Spass gemacht und war interessant zu lesen. Der Überlebenskampf der Protagonistin war stellenweise spannend dargestellt und man konnte regelrecht mit ihr mitfiebern, teilweise war er jedoch auch etwas langatmig und zuweilen ein wenig eklig. Den oft besprochenen feministischen Aspekt der Erzählung habe ich nur teilweise und eher unterschwellig wahrgenommen, wobei dieser immer im Kontext der Zeitepoche in der das Buch spielt stand. Die Sprache der Autorin ist durchgängig besonders und in guten Momenten sehr poetisch bildhaft. In schlechteren Momenten, die es leider auch gab, wirkte die Sprache jedoch etwas verkopft und Dinge wurden für meinen Geschmack unnötig verkompliziert dargestellt. Alles in allem war „Die weite Wildnis“ aber ein spannender und zum mitfühlen anregender Roman, der einen aus einer Perspektive in eine Zeit und Welt entführt, die ich noch nicht all zu oft lesen durfte.
7. Feb. 2024

123 Follower
24. Feb. 2025
24. Feb. 2025
3 von 25 Rezensionen
Autorin / Autor
Lauren Groff, 1978 geboren, lebt in Gainesville, Florida. Ihr Roman Licht und Zorn ist einer der größten Erfolge der amerikanischen Literatur der vergangenen Jahre. Er stand ebenso wie Matrix und ihre Erzählband Florida auf der Shortlist des National Book Award.
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