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Romane

Wenn wir lächeln

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Über das Buch

Jara steht auf der alten Eisenbahnbrücke über der Ruhr und starrt ins tiefdunkle Gewässer. Anto, die gerade noch neben ihr saß, ist in den Fluss gesprungen und taucht nicht wieder auf. Das Einzige, was Jara von hier oben erkennen kann, ist der Baseballschläger, mit dem sie in dieser Nacht ein Autofenster eingeschlagen haben und der jetzt nicht sinken will. Als Jara zum ersten Mal auf Anto trifft, ist diese zwar die schlechteste Spielerin auf dem Fußballplatz, aber trotzdem mit Abstand die mutigste. Die beiden freunden sich an, und schnell ist klar: Ihre Schwesternschaft steht über allem – sie teilen Lipgloss, Cherry Cola und Gewaltfantasien. Jeden Abend ein neuer Plan, sie haben alles im Blick und alles im Griff. Bis ihnen Stück für Stück die Kontrolle entgleitet. Es bleibt die Frage: Wohin mit all der Wut? In ihrem Debütroman zeichnet Mascha Unterlehberg das bestechende und kraftvolle Porträt einer zarten Freundinnenschaft, die sich gegen den Druck von außen und eine stets drohende Gewalt behaupten muss – bis es Zeit ist, zurückzuschlagen … Mascha Unterlehberg wurde für ›Wenn wir lächeln‹ mit der Alfred-Döblin-Medaille ausgezeichnet. »Ein Rausch, flirrend und intensiv. Ein Buch über die Kraft der Freundschaft, über bedrohliche Momente beim Erwachsenwerden und über junge Frauen, die nicht länger still bleiben.« EMOTION

Editionen (3)

ISBN9783755800361
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum11.02.25
Seitenzahl256

Merkmale

7 Bewertungen

VerstörendUngewöhnlichNachdenklichSchnellEinfachAnschaulich

Rezensionen & Bewertungen

508 Bewertungen

97 Rezensionen

3,7

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  • rebbi
    rebbi

    10 Follower

    3,0

    Weiblicher Coming-of-Age-Roman

    Ich habe mich für dieses Buch zu alt gefühlt. Ich glaube mit 16-20 Jahren hätte es mir getaugt und meine Lebenssituation getroffen. Aber so hab ich mich beim Lesen die ganze Zeit etwas fehl am Platz gefühlt. Es hat mich sehr an einzelne Freundschaften aus meiner Jugend erinnert und daran, wie normal Sexismus und Übergriffigkeit durch Männer in meiner Jugend war und bis heute ist. Das Ende habe ich als sehr indifferent wahrgenommen.

    Weiblicher Coming-of-Age-Roman

    1 Tage vor

  • sarinabookworm
    sarinabookworm

    164 Follower

    1,0

    Das war nichts für mich.

    Puh wo soll ich anfangen? Der Schreibstil war für mich ganz schlimm zu ertragen. Die Autorin hat so viel stehen gelassen, und nicht ausführlich zuende geschrieben, immer sofort mit einem neuen Kapitel bei einem ganz anderen Stand weiter gemacht, das man nichts verstehen konnte, und auch kein Draht zu den protas bekommen konnte. Ich mag beide nicht. Und ja die Kapitel sind extrem kurz. Vielleicht war das auch ein Grund , weshalb man der Geschichte nicht folgen kann. Ich kann nicht mal 2 Sterne geben. Es liest sich für mich so, als hätte man das an 2 Tagen runter geschrieben. Ohne sich Gedanken zu machen.

    14. März 2026

  • booksncofffee
    booksncofffee

    953 Follower

    5,0

    „Wenn wir lächeln“ von Mascha Unterlehberg ist nicht nur äußerlich eine 10/10 sondern hat auch echt verdammt viel Inhalt und heftig gut geschriebene Sätze, die mich sehr beeindruckt haben und ich so schnell nicht vergessen werde. In ihrem Debüt-Roman schreibt sie von Jara und Anto, zwei Teenagerinnen, die sich auf dem Fußballplatz kennenlernen und schnell unzertrennlich werden. Für sie steht fest- ihre Freundinnenschaft (was ein tolles Wort, werde ich so in meinen Wortschatz übernehmen!) ist tief. So tief, dass sie sich eigentlich sogar schwesterlich verbunden fühlen. Sie sind Schwestern. „Zusammenhalt ist der Deal, das ist es, woran wir glauben, und deshalb ist alles, was wir machen, für mich vor allem eins: die Möglichkeit, unsere Freundschaft noch ein bisschen größer werden zu lassen, noch ein bisschen glänzender.“ Bei all den Dingen, die die zwei so tun und unternehmen vergisst man manchmal als Leserin, dass die beiden noch minderjährig sind und ist schockiert, dass sie all diese Eindrücke und Erfahrungen schon in so jungem Alter erleben. Ich möchte hier nicht zu viel spoilern, aber es wird sehr eindrucksvoll und sprachlich stark (sexualisierter) Gewalt behandelt. Auch dass die Freundschaft einen schmalen Grad zwischen einer Schwesternschaft mit tiefer Verbundenheit und einer toxischen Abhängigkeit fährt, fand ich wahnsinnig interessant. „Anto ist nicht gut darin, sich zu entschuldigen, und wenn ich nicht gleich einlenke, wird es für uns beide schwierig, da wieder rauszukommen.“ „Wenn wir lächeln“ macht wütend, ist relatable und irgendwo auch ein wenig traurig, weil Jara in so jungen Jahren schon so eine Hoffnungslosigkeit fühlt, die leider die Realität von weiblich gelesenen Personen treffend beschreibt. Vor allem sprachlich hat mich der Roman komplett abgeholt und ich habe wahnsinnig viel markiert. Klare Empfehlung! „(…) und ich denke, dass ich aufhören muss, immer alles von außen zu betrachten, vor allem mich selbst.“

    11. Feb. 2025

3 von 97 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4618%
rel.eva.nt_books
rel.eva.nt_books15. Feb. 2025

Was ist das bitte für ein gutes Buch? Wie geil ist der Stil? Es zieht einen so mit. Mega

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Mascha Unterlehberg

MASCHA UNTERLEHBERG, geboren in Mülheim an der Ruhr, hat Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte in Freiburg und Paris studiert sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie hat an Theatern in Deutschland und der Schweiz gearbeitet, war Finalistin des 27. open mike und nahm mit ›Wenn wir lächeln‹ 2023 am Literaturkurs in Klagenfurt teil. Mascha Unterlehberg wurde für ›Wenn wir lächeln‹ mit der Alfred-Döblin-Medaille ausgezeichnet.

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