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Große Gefühle in Zeiten größter Unsicherheit
Atticus und Josia lernen sich auf ungewöhnliche Weise nachts in einer alten Kirche im Wald kennen und verstehen sich auf Anhieb. Trotz des unheimlichen Settings (meiner Meinung nach, so beginnen Horrorfilme 😉) genießen Sie ihr Treffen und beschließen, dieses zu wiederholen. Schnell wird klar, dass jeder von ihnen auf einen ganz besonderen Menschen gestoßen ist Überschattet wird die aufkommende Liebe von Josias Vergangenheit, die ihn jetzt möglicherweise eingeholt hat: sie werden Zeuge eines Verbrechens und es ist nicht sicher, ob sie nicht in größter Gefahr schweben. Dieses Buch hat mich tief berührt. Die aufkommenden Gefühle, diese tiefe Verbundenheit und dieses große Verständnis - das alles war so süß und tiefgreifend erzählt. Da aus beiden Perspektiven erzählt wird, konnte man die Charakterentwicklung beider Protagonisten ganz intensiv miterleben. Wie immer hat Lisa F. Olsen wieder eine Menge psychischer Probleme mit hineingepackt. Beim Lesen nimmt sie einen quasi an die Hand und zeigt einem behutsam und unaufdringlich, wie man mit Menschen, die ähnliche Problematiken umgehen kann. Spannend fand ich die Krimi-Stimmung drum herum. Das Setting war insgesamt mysteriöser gestaltet, als bei ihren anderen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, aber genau das machte es auch so interessant. Lediglich die Auflösung und war mir am Ende nicht deep genug, da hätte ich gerne noch mehr erfahren. Es ging irgendwie hopplahopp und ich hätte die Motive etc gerne noch mehr herausgearbeitet. So bleibt ein kleiner Rest Spekulationsspielraum. Fazit: Ein Buch der großen Gefühle, des Weiterentwickelns und des Angstüberwindens mit kleiner Kriminote, deren Abschluss ein wenig zu kurz kam. Ich habe es trotzdem geliebt und freue mich auf weitere Bänden der Reihe. Übrigens: Das Maxi aus der Tannstein-Reihe einen kleinen Nebenauftritt bekam, gibt Bonuspunkte 😍
8. Feb. 2026
Große Gefühle in Zeiten größter Unsicherheit
Atticus und Josia lernen sich auf ungewöhnliche Weise nachts in einer alten Kirche im Wald kennen und verstehen sich auf Anhieb. Trotz des unheimlichen Settings (meiner Meinung nach, so beginnen Horrorfilme 😉) genießen Sie ihr Treffen und beschließen, dieses zu wiederholen. Schnell wird klar, dass jeder von ihnen auf einen ganz besonderen Menschen gestoßen ist Überschattet wird die aufkommende Liebe von Josias Vergangenheit, die ihn jetzt möglicherweise eingeholt hat: sie werden Zeuge eines Verbrechens und es ist nicht sicher, ob sie nicht in größter Gefahr schweben. Dieses Buch hat mich tief berührt. Die aufkommenden Gefühle, diese tiefe Verbundenheit und dieses große Verständnis - das alles war so süß und tiefgreifend erzählt. Da aus beiden Perspektiven erzählt wird, konnte man die Charakterentwicklung beider Protagonisten ganz intensiv miterleben. Wie immer hat Lisa F. Olsen wieder eine Menge psychischer Probleme mit hineingepackt. Beim Lesen nimmt sie einen quasi an die Hand und zeigt einem behutsam und unaufdringlich, wie man mit Menschen, die ähnliche Problematiken umgehen kann. Spannend fand ich die Krimi-Stimmung drum herum. Das Setting war insgesamt mysteriöser gestaltet, als bei ihren anderen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, aber genau das machte es auch so interessant. Lediglich die Auflösung und war mir am Ende nicht deep genug, da hätte ich gerne noch mehr erfahren. Es ging irgendwie hopplahopp und ich hätte die Motive etc gerne noch mehr herausgearbeitet. So bleibt ein kleiner Rest Spekulationsspielraum. Fazit: Ein Buch der großen Gefühle, des Weiterentwickelns und des Angstüberwindens mit kleiner Kriminote, deren Abschluss ein wenig zu kurz kam. Ich habe es trotzdem geliebt und freue mich auf weitere Bänden der Reihe. Übrigens: Das Maxi aus der Tannstein-Reihe einen kleinen Nebenauftritt bekam, gibt Bonuspunkte 😍
8. Feb. 2026







