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Berührende Geschichte, die kaum ein Auge trocken lassen wird. Henry & Louis sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Bei "Gestern waren wir unendlich" handelt es sich um ein Buch, das ich lange auf meiner Wunschliste hatte und nach einem glücklichen Gewinn bei einer READO Verlosung seitens der Verlags zugeschickt bekommen habe, nur um es dann fast weitere zwei Monate auf meinem SuB liegen zu haben. Nicht etwa, weil ich das Interesse verloren hatte, sondern weil ich durch eine Bekannte bereits wusste, dass das Buch sehr emotional und mitreißend ist und auch die ein oder andere Träne fließen würde. Ich habe also auf den richtigen Moment gewartet, um voll in diese Geschichte einzutauchen, mit allen Emotionen, die sie mit sich bringt. Aufgrund der Thematik habe ich mir dann anfangs auch etwas Zeit gelassen, schnell hatte mich das Buch jedoch vollkommen vereinnahmt. Das lag nicht nur an der faszinierenden und berührende Thematik mit der Zeitschleife und dem Unfall, sondern vor allem an den liebenswerten Charakteren. Henry und Louis waren mir in gleichen Teilen beide auf ihre Weise und gemeimsam als Paar symphatisch. Durch die wechselnden POVs, konnte man viel über das Kennenlernen der beiden und die zum Zeitpunkt der Gegenwart bereits fast drei Jahre bestehende Beziehung erfahren. Das fand ich super. So hat man beide Protagonisten wirklich näher kennenlernen können, mehr über ihre Geschichte erfahren, darüber wieso sie so sind und denken und handeln, wie sie es tun. Man konnte ihre Liebe nachempfinden. Das fand ich besonders berührend. Auch die gegensätzlichen Seiten beider, etwa wenn es um ihre Familie und ihre Art des Aufwachsens ging, machten die Dynamik der beiden so spannend und passend. Sie haben sich ergänzt und konnten aufeinander eingehen. Die Familienmitglieder der Leblancs, die während der Zeitschleife immer wieder erneut auftauchen – denn diese ist mit einem Familienfest von Henrys Familie verknüpft – waren als Nebencharaktere ebenfalls symphatisch (wenn man mal von Onkel Gregory und seiner Meinung zu Politik absieht), wobei mir Dylan (um den es auch im 2., unabhängig lesbaren Band gehen soll) und Großmutter Leanne besonders gefallen haben. Von Großmutter Leanne stammt auch das Zitat, welches ich für das Bild ausgewählt habe, weil ich es unfassbar passend zum Buch und auch fürs echte Leben fand. Die Zeitschleife selbst, die ganzen Kapitel, die sich ihrer widmeten, hat mich immer wieder aufs neue eiskalt erwischt, obwohl einem der Ausgang klar ist. Dennoch hofft und bangt man gemeinsam mit Louis und mit jeder neuen Zeitschleife. Was Timothy angeht, so hatte ich schnell eine Idee, welche Rolle er spielt und inwieweit er mit dem Thema Zeitschleife und dem Schicksal von Henry und Louis verbunden ist. Diese hat sich tatsächlich auch bewahrheitet. Die Auflösung des Ganzen hat mich nochmal besonders berührt, der Grund für die Zeitschleife – beziehungsweise auch das Ziel dieser – war gleichermaßen tragisch und traurig, wie auch schön. Insgesamt kann ich das Buch nur weiterempfehlen, allerdings nicht ohne den klaren Hinweis, dass Tränen fließen werden. Gerade die letzten 50 Seiten waren für mich ein einziges stummes Mitfühlen, bei dem meine Augen nicht trocken bleiben konnten. Das Nachwort des Autoren ist übrigens ebenfalls lesenswert. Ich fand es spannend, dadurch am Ende noch mehr über den Prozess und die Idee hinter der Geschichte zu erfahren.

25. Juli 2025
Berührende Geschichte, die kaum ein Auge trocken lassen wird. Henry & Louis sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Bei "Gestern waren wir unendlich" handelt es sich um ein Buch, das ich lange auf meiner Wunschliste hatte und nach einem glücklichen Gewinn bei einer READO Verlosung seitens der Verlags zugeschickt bekommen habe, nur um es dann fast weitere zwei Monate auf meinem SuB liegen zu haben. Nicht etwa, weil ich das Interesse verloren hatte, sondern weil ich durch eine Bekannte bereits wusste, dass das Buch sehr emotional und mitreißend ist und auch die ein oder andere Träne fließen würde. Ich habe also auf den richtigen Moment gewartet, um voll in diese Geschichte einzutauchen, mit allen Emotionen, die sie mit sich bringt. Aufgrund der Thematik habe ich mir dann anfangs auch etwas Zeit gelassen, schnell hatte mich das Buch jedoch vollkommen vereinnahmt. Das lag nicht nur an der faszinierenden und berührende Thematik mit der Zeitschleife und dem Unfall, sondern vor allem an den liebenswerten Charakteren. Henry und Louis waren mir in gleichen Teilen beide auf ihre Weise und gemeimsam als Paar symphatisch. Durch die wechselnden POVs, konnte man viel über das Kennenlernen der beiden und die zum Zeitpunkt der Gegenwart bereits fast drei Jahre bestehende Beziehung erfahren. Das fand ich super. So hat man beide Protagonisten wirklich näher kennenlernen können, mehr über ihre Geschichte erfahren, darüber wieso sie so sind und denken und handeln, wie sie es tun. Man konnte ihre Liebe nachempfinden. Das fand ich besonders berührend. Auch die gegensätzlichen Seiten beider, etwa wenn es um ihre Familie und ihre Art des Aufwachsens ging, machten die Dynamik der beiden so spannend und passend. Sie haben sich ergänzt und konnten aufeinander eingehen. Die Familienmitglieder der Leblancs, die während der Zeitschleife immer wieder erneut auftauchen – denn diese ist mit einem Familienfest von Henrys Familie verknüpft – waren als Nebencharaktere ebenfalls symphatisch (wenn man mal von Onkel Gregory und seiner Meinung zu Politik absieht), wobei mir Dylan (um den es auch im 2., unabhängig lesbaren Band gehen soll) und Großmutter Leanne besonders gefallen haben. Von Großmutter Leanne stammt auch das Zitat, welches ich für das Bild ausgewählt habe, weil ich es unfassbar passend zum Buch und auch fürs echte Leben fand. Die Zeitschleife selbst, die ganzen Kapitel, die sich ihrer widmeten, hat mich immer wieder aufs neue eiskalt erwischt, obwohl einem der Ausgang klar ist. Dennoch hofft und bangt man gemeinsam mit Louis und mit jeder neuen Zeitschleife. Was Timothy angeht, so hatte ich schnell eine Idee, welche Rolle er spielt und inwieweit er mit dem Thema Zeitschleife und dem Schicksal von Henry und Louis verbunden ist. Diese hat sich tatsächlich auch bewahrheitet. Die Auflösung des Ganzen hat mich nochmal besonders berührt, der Grund für die Zeitschleife – beziehungsweise auch das Ziel dieser – war gleichermaßen tragisch und traurig, wie auch schön. Insgesamt kann ich das Buch nur weiterempfehlen, allerdings nicht ohne den klaren Hinweis, dass Tränen fließen werden. Gerade die letzten 50 Seiten waren für mich ein einziges stummes Mitfühlen, bei dem meine Augen nicht trocken bleiben konnten. Das Nachwort des Autoren ist übrigens ebenfalls lesenswert. Ich fand es spannend, dadurch am Ende noch mehr über den Prozess und die Idee hinter der Geschichte zu erfahren.
25. Juli 2025








