Blick ins Buch

Romane

Sunbirds

4,3(40)
Hardcover23,99 €Softcover14,00 €
Sprache
Deutsch
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Die weiteste Reise führt uns zu uns selbst

Sieben lange Jahre sind vergangen, seit Anne ihren Sohn Torran das letzte Mal sah. Er verließ sein Hotel in einem indischen Bergdorf – und verschwand. Für die Suche nach ihm hat Anne alles aufgegeben: ihr Leben in Schottland, ihre Ehe, vor allem sich selbst.

Dann keimt endlich Hoffnung auf: Annes Nichte Esther, die als Journalistin zu dem Fall recherchiert, bekommt einen neuen Hinweis zu Torrans Verbleib. Gemeinsam machen sich die beiden Frauen auf den Weg in die entlegenen, fast unberührten Täler des Himalayas – eine Landschaft, so majestätisch wie unbarmherzig.

Doch mit jedem Schritt treten unausgesprochene Wahrheiten zwischen ihnen deutlicher hervor. Die Reise wird Anne nicht nur an ihre Grenzen führen, sondern auch zu Antworten, die sie nicht gesucht hat – und an einen Ort, an dem ihr Leben, so unvorhersehbar wie die Berge selbst, einen neuen Anfang findet.

Ein großer Roman über Verlust und Vergebung, und über das Licht, das wir manchmal dort finden, wo wir es am wenigsten erwarten.

Begeisterte Stimmen zum Buch:

» Sunbirds ist ein poetisches Leseerlebnis von einer stillen Schönheit, die mit kurzen, prägnanten Worten kaum zu beschreiben ist. Und genau deshalb ein so großer Schatz, den man unbedingt selbst entdecken sollte.« Juliane Barth, Buchhändlerin bei Dussmann – Das Kulturkaufhaus, Berlin


»Die Berge sind nur sie selbst. Uralt, echt, ohne Geschichte. Ohne Arglist. Darin liegt auch etwas Tröstliches … Es macht demütig. Ehrfürchtig. Mir verleiht es Hoffnung.«

ISBN9783550203008
VerlagUllstein Buchverlage
Erscheinungsdatum26.06.25
Seitenzahl416

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamEinfachAnschaulichPoetischVielschichtigHerzerwärmend

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

14 Rezensionen

4,3

Tippen zum Filtern

  • anja._liest
    anja._liest

    331 Follower

    5,0

    Der 18jährige Torran verschwindet 1997 spurlos aus einem Hotel in Manali, im indischen Himalaya. Seine Eltern suchen nach ihm aber ohne jeden Erfolg. Als sieben Jahre später Esther, die Cousine von Torran, einen neuen Hinweis hat, begeben sich Anne, Torrans Mutter, und Esther auf eine erneute Suche nach ihm. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg durch entlegene Täler, treffen auf ganz unterschiedliche Menschen und finden Antworten. Die Spur führt ins Sunshine House, eine Gemeinschaft, die Torran eventuell bei sich aufgenommen hat. Ein berührender Roman, der ohne Kitsch und Klischee auskommt und mitten ins Herz trifft. Anne ist nicht mehr sie selbst. Die Suche nach Torran bestimmt ihr Leben, hat sie ausgezehrt, bis sie irgendwann resigniert. Mit Esther begibt sie sich erneut auf die Suche, zu ihr hat sie allerdings eine eher komplizierte Beziehung. Anne plagen Schulgefühle, dann hat sie wieder Hoffnung. Die Suche nach Torran wird für die Frauen eine Suche nach sich selbst. Spannend war für mich, dass es einige westliche Reisende gibt, die in Indien verschwinden. Warum ist nicht immer klar. So können sie Opfer von Kriminalität geworden sein oder wollen einfach nicht gefunden werden, sind Aussteiger. Die Naturbeschreibung fand ich hier richtig stark. Der Roman glänzt für mich durch die bildgewaltige Beschreibung, Emotionen und auch durch das vordergründige Thema Selbstfindung. Empfehle ich euch sehr gern weiter.

    30. Juni 2025

  • 2,5

    Rezensionsexemplar Vorablesen "Die Berge sind nur sie selbst. Uralt, echt, ohne Geschichte. Ohne Arglist. Darin liegt auch etwas Tröstliches … Es macht demütig. Ehrfürchtig. Mir verleiht es Hoffnung.“ 🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️

    Leider unter den Erwartungen geblieben. 🏔️Sunbirds besticht auf den ersten Blick mit einem vielversprechenden Setting und einer ästhetisch ansprechenden Gestaltung. Die Idee, eine Geschichte mit exotischem Flair und emotionaler Tiefe zu erzählen, klang spannend, leider blieb die Umsetzung hinter dem Potenzial zurück. 🏔️Die Charaktere wirkten oft blass, sodass es schwer fällt eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen. Besonders Torran, der verschwundene Sohn blieb für mich über das ganze Buch hinweg unnahbar und handelt und reagiert wenig bis gar nicht nachvollziehbar. Auch nach beenden des Buches kann ich Torran kein bisschen verstehen, sein Handeln ist völlig irre und null nachvollziehbar. Auch die Dialoge zwischen den anderen Protagonisten wirkten stellenweise hölzern und konstruiert. Weshalb wirklich Emotionen ausblieben. 🏔️Die Handlung entwickelte sich nur schleppend, und Spannung kam erst spät, wenn überhaupt auf. Einige Wendungen wirkten erzwungen, als müssten sie unbedingt für Dramatik sorgen. 🏔️Was Sunbirds rettet, sind die stimmungsvollen Beschreibungen der Umgebung und das Bemühen, ein atmosphärisches Gesamtbild zu schaffen. Leider reicht das für mich nicht aus, um die inhaltlichen Schwächen auszugleichen. Insgesamt leider enttäuschend.

    Rezensionsexemplar Vorablesen 

"Die Berge sind nur sie selbst. Uralt, echt, ohne Geschichte. Ohne Arglist. Darin liegt auch etwas Tröstliches … Es macht demütig. Ehrfürchtig. Mir verleiht es Hoffnung.“

🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️🏔️

    4. Juli 2025

  • hamburger.lesemaus
    hamburger.lesemaus

    400 Follower

    4,5

    „Ich habe vergessen, wer ich war, bevor ich Mutter wurde, und jetzt weiß ich nicht, wie ich aufhören soll, eine zu sein. (S. 180) SUNBIRDS Penelope Slocombe Annes Sohn Tarron ist seit sieben Jahren in Indien spurlos verschwunden. Damals verließ er sein Hotel ohne Pass, ohne Schuhe und ohne Geld – seither fehlt jede Spur. Während Vater Robert die Hoffnung längst aufgegeben hat und nach Schottland zurückgekehrt ist, kann Anne nicht loslassen. Seit drei Jahren lebt sie in Indien, verteilt Flugblätter und zeigt Reisenden das Foto ihres Sohnes – in der Hoffnung, dass ihn jemand gesehen hat. Als Elvie, die über dreißig Jahre lang in Indien als verschollen galt, nach Schottland zurückkehrt und die Hinterlassenschaften ihrer verstorbenen Eltern durchsieht, stößt sie auf einen alten Zeitungsartikel über den vermissten Tarron. Daraufhin nimmt sie Kontakt zur Autorin des Artikels auf – Esther, Tarrons ältere Cousine –, um ihr mögliche Hinweise auf seinen Verbleib mitzuteilen. Obwohl Esther ein schwieriges Verhältnis zu Anne und Robert hat, entschließt sie sich, nach Indien zu reisen. Gemeinsam mit Anne folgt sie einer neuen Spur, die sie tief in die Täler und Landschaften des Himalayas führt. Was für ein wunderschöner, atmosphärischer Roman! Ich hatte das Gefühl, selbst drei Tage in den Bergen des Himalayas verbracht zu haben. Von der ersten Seite an zog mich die Autorin mit ihrer poetischen Sprache und den eindrucksvollen Naturbeschreibungen in den Bann – einzig das Ende empfand ich als etwas überladen (Kritik auf hohem Niveau). Dass viele junge Menschen in dieser Region vermisst werden, hatte ich schon gehört – doch es ist jedes Mal aufs Neue erschütternd, über individuelle Schicksale zu lesen. Ein großartiges Buch über Verlust, Vergebung, Neubeginn – und darüber, dass wir unsere Kinder loslassen müssen, damit sie ihren eigenen Weg finden können. Große Leseempfehlung von mir. 4½/5

    25. Juli 2025

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Penelope Slocombe

Penelope Slocombe ist auf einer winzigen Hebrideninsel vor der Küste Schottlands aufgewachsen. Ihr Herz schlägt für Indien, das sie ausgiebig bereist hat. Sie arbeitet als Englischlehrerin in London, ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Sunbirds ist ihr Debüt.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick