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Pausetaste in Buchform 
Nach einem Zusammenbruch ist Hanna so erschöpft, dass sie mit 36 Jahren von Berlin wieder in Lüneburg bei ihren Eltern einzieht, in ihr ehemaliges Kinderzimmer, das inzwischen das Büro ihres Vaters ist. Nach mehreren Schicksalsschlägen braucht sie Zeit für die Verarbeitung, Ruhe und Stille ohne Erwartungsdruck und muss lernen, wieder zu sich selbst zu finden. Hannas Beziehung in Berlin kriselt, aber ihre Eltern haben ihre eigene Alltagsroutine und begegnen Problemen ohnehin mit Schweigen, so fühlt Hanna sich alleingelassen bei ihrer Suche nach neuen Perspektiven.  Die Protagonisten sind sehr authentisch, teilweise jedoch anstrengend (z.B. die Mutter mit ihrem ständigen, ungebremsten Redeschwall, durch den sich manche Situationen noch verschlimmern) oder einfach wunderbar (z. B. Helen, die zu einem Ruhepol für Hanna wird). „Du kannst dir weder Glück noch Unglück verdienen. Du kannst für dein Glück arbeiten, aber verdienen kann man sich Glück und auch Unglück nicht. Man kann nur schauen, wie man mit dem, was einem da so hingeworfen wird vom Leben, umgeht.“ Manchmal braucht es ein Innehalten, eine Pause, um anschließend mit neuer Energie weiterzugehen. Dies ist kein Spannungsroman, sondern mitten aus dem Leben geschrieben und gerade deshalb sehr lesenswert! 
1 Tage vor
Pausetaste in Buchform 
Nach einem Zusammenbruch ist Hanna so erschöpft, dass sie mit 36 Jahren von Berlin wieder in Lüneburg bei ihren Eltern einzieht, in ihr ehemaliges Kinderzimmer, das inzwischen das Büro ihres Vaters ist. Nach mehreren Schicksalsschlägen braucht sie Zeit für die Verarbeitung, Ruhe und Stille ohne Erwartungsdruck und muss lernen, wieder zu sich selbst zu finden. Hannas Beziehung in Berlin kriselt, aber ihre Eltern haben ihre eigene Alltagsroutine und begegnen Problemen ohnehin mit Schweigen, so fühlt Hanna sich alleingelassen bei ihrer Suche nach neuen Perspektiven.  Die Protagonisten sind sehr authentisch, teilweise jedoch anstrengend (z.B. die Mutter mit ihrem ständigen, ungebremsten Redeschwall, durch den sich manche Situationen noch verschlimmern) oder einfach wunderbar (z. B. Helen, die zu einem Ruhepol für Hanna wird). „Du kannst dir weder Glück noch Unglück verdienen. Du kannst für dein Glück arbeiten, aber verdienen kann man sich Glück und auch Unglück nicht. Man kann nur schauen, wie man mit dem, was einem da so hingeworfen wird vom Leben, umgeht.“ Manchmal braucht es ein Innehalten, eine Pause, um anschließend mit neuer Energie weiterzugehen. Dies ist kein Spannungsroman, sondern mitten aus dem Leben geschrieben und gerade deshalb sehr lesenswert! 
1 Tage vor









