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Romane

Ohne mich

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Über das Buch

Sie ist Mitte zwanzig, gerade fertig mit dem Studium und genauso frisch verheiratet wie getrennt. Was tun, nachdem eine erste große Liebe krachend gescheitert ist? Die Erzählerin von Esther Schüttpelz’ Roman sucht. Nach dem Grund für die Trennung. Nach einem Plan für die Zukunft. Nach Freundschaft und nach Nähe und Rausch und Vergessen. Scharfzüngig, verletzlich und komisch erzählt sie von einem Jahr des Danach und Dazwischen, von der Sehnsucht nach Verbundenheit in einer distanzierten Welt.

Editionen (2)

ISBN9783257072334
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum22.02.23
Seitenzahl208

Merkmale

3 Bewertungen

LangsamEinfachAnschaulichVerstörendNachdenklichEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

98 Bewertungen

23 Rezensionen

3,8

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  • 5,0

    Ein Roman, der nachdenklich macht und lange nachhallt.

    Der Roman „Ohne mich“ erzählt die Geschichte einer Protagonistin, die sich Schritt für Schritt aus den Erwartungen ihres Umfelds löst. Im Mittelpunkt steht ihr innerer Konflikt zwischen Anpassung und Selbstbestimmung. Dabei begleitet man sie auf einer leisen, aber intensiven Reise zu sich selbst – geprägt von Zweifeln, Gedanken und kleinen, bedeutenden Veränderungen. Themen wie Identität und Selbstfindung stehen klar im Fokus. 🔍 Nachdem ich „Grüne Welle“ von Esther Schüttpelz gelesen hatte, musste „Ohne mich“ her. 🥰 Und was soll ich sagen: Es ist ein literarisch großartiges Buch! ✨ Ich habe es in kürzester Zeit verschlungen – es hat einfach einen unglaublichen Sog entwickelt. Die Protagonistin ist so eindringlich und berührend gezeichnet, dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. 💭❤️ Ein Roman, der nachdenklich macht und lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung! 📖 Danke an den @diogenesverlag und an @esther_rosa_schuettpelz für das wunderbare Rezensionsexemplar! 🙏

    29. März 2026

  • clafami
    clafami

    91 Follower

    4,0

    Authentische Geschichte über das Erwachsenwerden

    „Ohne mich“ von Esther Schüttpelz ist eine erschreckend ehrliche, authentische Geschichte über das Erwachsenwerden und über eine gescheiterte Liebe mit einer besonderen, erzählerischen Dichte obwohl gar nicht so viel in dem Trennungsjahr ihrer gescheiterten, kurzen Ehe passiert. Ich war wirklich im Kopf der namenlosen Protagonistin und konnte jeden schonungslosen Gedanken lesen, auch belanglose oder erschütternde. Ich denke, der Roman ist nicht jedermanns Sache aber mich hat Schüttpelz Debütroman mitgerissen. Am liebsten hätte ich die Hauptfigur umarmt und gleichzeitig geschüttelt.

    2. Feb. 2024

  • vanessabeer
    vanessabeer

    3 Follower

    Esther Schüttpelz • Ohne mich

    „Der einzige Ort, an dem ich jetzt sein will, ist unter meiner Decke, und auch da will ich nur sein, weil man ja irgendwo sein muss, am liebsten wäre ich nirgendwo.“ „Jetzt ist Montag, und hier liege ich. Versteinert. Mir fällt ein, dass allen körperlichen Bewegungen ein zerebraler Befehl vorangeht, also versuche ich es, versuche es bewusst, nahezu ACHTSAM.“ die esther schüttpelz, das kann ich schon mal sagen, die hat was drauf. ihr schreibstil ist so ulkig, lakonisch und poetisch-ordinär wie auch die protagonistin selbst. denn sie ist mitte zwanzig, schwankt zwischen karriereplan, emotionaler lähmung und der sehnsucht nach freiheit. die ehe - voreilig und motiviert durch ideale - scheiterte an banalen realitäten. die erzählerin in ihrem roman sucht. nach dem grund für die trennung. nach einem plan für die zukunft. nach freundschaft und rausch und vergessen. sie polarisiert zwischen feministischer haltung und dem bedürfnis, sich nach nähe zurückzusehnen. „Ich sagte nicht nein und auch nicht ja, ich sagte meinetwegen. Weil ich zwar nicht unbedingt wollte, aber auch nicht unbedingt nicht.“ scharfzüngig, verletzlich und komisch erzählt sie von einem jahr des danach und dazwischen, von der sehnsucht nach verbundenheit in einer distanzierten welt. hier wird witz mit tiefgang durchgemischt und heraus kommt ein roman mit ordentlicher prise zynismus, reflexivität und rotzigkeit. dabei kommt die gesellschaftskritik nicht zu kurz. „Wie es mir geht, möchte Jennifer wissen, und normalerweise hasse ich diese Frage, weil sie mich provoziert. WOHER SOLL ICH DAS WISSEN, denke ich dann, frag mich doch gleich nach irgendeiner Quadratwurzel im Tausenderbereich, ich weiß es doch nicht!“ —> messerscharfe beobachtungen, trocken-ironischer schreibstil und prägnante formulierungen auf gerade mal 205 seiten und meinetwegen hätte das buch auch mindestens doppelt so lang sein können. —> @esther_rosa_schuettpelz ich möchte bitte ganz dringend und unbedingt mehr von dir lesen!! ❤️‍🔥 „Zum Glück können wir Menschen uns selbst etwas vormachen, sonst wären wir bestimmt alle noch viel gestörter.“

    Esther Schüttpelz • Ohne mich

    4. Juni 2026

3 von 23 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Esther Schüttpelz

Esther Schüttpelz, geboren 1993 in Werne, studierte Jura in Münster und arbeitete als Rechtsanwältin, bevor sie freie Schriftstellerin wurde. Für ihren Roman ›Ohne mich‹ wurde sie 2023 mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet. Sie lebt im Münsterland.

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