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Romane

Leonard und Paul

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Über das Buch

Der Buchhändler*innen-Liebling aus England und Irland

»Eine bezaubernde, warmherzige Würdigung all jener Dinge, die das alltägliche Leben so wertvoll machen.« (The Guardian)

Leonard und Paul sind allerbeste Freunde. Während Leonard als Ghostwriter Kinderenzyklopädien verfasst, arbeitet Paul als Aushilfspostbote. Das Leben der beiden verläuft in ruhigen, wohlgeordneten Bahnen – bis jedem von ihnen etwas widerfährt, das eine ganze Reihe von Veränderungen in Gang setzt ...

Dieser hochgelobte Debütroman rückt jene Menschen in den Mittelpunkt der Erzählung, die im Alltag oftmals übersehen werden. Leonard und Paul beteiligen sich nicht am Lärmen der Welt, sondern zeichnen sich durch Eigenschaften aus, die immer seltener anzutreffen sind: Freundlichkeit, Sanftmut und Bescheidenheit.

Eine hinreißend charmante Lektüre voller Humor, die nachdrücklich vor Augen führt, wie bereichernd es sein kann, sich auf den Nebenstraßen des Lebens zu bewahren.

Shortlist-Nominierung für das »Lieblingsbuch der Unabhängigen« (2023)

Editionen (3)

ISBN9783000737565
VerlagWoywod & Meurer
Erscheinungsdatum20.03.23
Seitenzahl320

Merkmale

4 Bewertungen

LangsamSympathischEntwickelndGlaubwürdigHerzerwärmendNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

826 Bewertungen

167 Rezensionen

4,0

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  • buchentdeckerin
    buchentdeckerin

    495 Follower

    5,0

    Jede/-r braucht einen Leonard oder einen Paul als Freund 🥰

    Dieses Buch las ich bewusst langsam😊. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, das Tempo raus zu nehmen. Leonard und Paul sind beste Freunde. Sie sind sehr ruhig und introvertierte Personen. Leonard arbeitet als Ghostwriter und lebt in dem Haus seiner verstorbenen Mutter. Paul hat einen Gelegenheitsjob bei der Post und lebt mit seinen Eltern unter einem Dach. Alles hat seine Ordnung und Struktur im Alltag, bis auf beide Situationen zu kommen, mit denen auch Veränderungen einhergehen. Ein herzerwärmendes Buch über eine Freundschaft und Personen die im Alltag oft unsichtbar bleiben. Der Textfluss war leicht, sanft und mit einer Prise Humor (leichter britischer Humor) versehen. In dieser Geschichte konnte ich mich als Leserin gut hineinversetzen und mich auch wohlfühlen. Es wurden auch die Veränderungen, Empfindungen und Gedankengänge der Nebencharaktere einbezogen, was ich auch sehr gut fand🤗. Rund um eine schöne Geschichte über Freundschaft, Gegenwart, soziale Unsicherheit, Rollenverteilung in der Familie, Mut zum Leben und den dazugehörigen Veränderungen etc.😍 Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen für zwischendurch, oder um einfach Mal den Kopf auszuschalten. 📖🥰

    26. Nov. 2024

  • jtk_0701
    jtk_0701

    344 Follower

    3,0

    Es gibt Bücher, die lese ich und denke dabei: „Okay, ich verstehe, warum dieses Buch so vielen gefällt.“ Gleichzeitig frage ich mich: „Wann endet es endlich?“ Ist jetzt viel zu hart formuliert, aber leider fällt mir keine schonendere Beschreibung ein und teilweise ging es mir tatsächlich mit dem Buch so. Ich musste mich selbst dazu motivieren, es in die Hand zu nehmen. Warum habe ich es dann beendet? Weil die Geschichte doch auch warmherzig ist und ein wenig Balsam für die Seele, vor allem wenn die Welt um einen herum so grausam erscheint. Und doch ist es auch manchmal zu gewollt. Schon bei der Sprache fing es für mich an, die irgendwie altbacken wirkt, und ich habe erst mal damit gehadert. Und dann gibt es diese zwei Männer, die in einem anderen Roman die Rolle der Sonderlinge gehabt hätten, hier aber alles akzeptieren, hinnehmen und zufrieden sind. Besser gesagt, sie merken gar nicht, dass sie eventuell etwas sonderbar sein könnten. Und dann kommen auch noch Veränderungen, die so einiges in Gang setzen. Und ich wusste nicht, ob ich das jetzt realistisch fand. Und gleichzeitig ist es eher wie ein Märchen. Es braucht nicht alles realistisch sein, sondern lediglich eine schöne, ruhige Blase der Zufriedenheit. Also für mich definitiv ein Buch der Kategorie „Kann man lesen, muss man aber nicht.“ S.33 „Leonards wahres Problem mit den Römern bestand jedoch darin, dass sie es grundsätzlich auf Schwächere abgesehen hatten. Vierhundert Jahre lang hatten sie alle anderen gepiesackt und schließlich nur ihr Ende gefunden, weil sie selbst den Goten und Barbaren zum Opfer gefallen waren. Für Kinder ist eine solche Geschichte ziemlich beunruhigend. Eigentlich hofft man doch, dass so einem Piesacker ganz schnell der Garaus gemacht wird und er seine gerechte Strafe bekommt. In Wahrheit sind gerechte Strafen in der Geschichte der Menschheit aber leider Mangelware.“ S.74 „Aber Paul hatte einfach kein Interesse an und auch keine Neigung zu geistiger Geschwätzigkeit. Er hatte keinen inneren Erzähler. Wenn er einen Hund sah, sah er einen Hund, ohne dass sein Verstand hinzufügte, dass er nicht an der Leine lief oder seine heraushängende Zunge wie ein Stück Fleisch aussah. […]So blieb Paul den ganzen Tag bei klarem Verstand und ging jeglichem Ärger aus dem Weg, den die Welt zweifellos für diejenigen bereithielt, die ihn suchten.“ S.185 „Es ist heutzutage kaum vorstellbar, dass es einst eine Zeit gab, als man keine Handys hatte und keine Textnachrichten schrieb, sondern miteinander kommunizierte, indem man Zettel mit Magneten an Kühlschränken befestigte. Auf diese Weise hinterließen Familien einander Anweisungen fürs Abendessen, Teenager teilten ihren Eltern mit, wo sie waren, unglückliche Ehefrauen reichten die Scheidung ein - alle taten dies mithilfe kurzer, im Stil Hemingways verfasster Mitteilungen, die auf Augenhöhe mit bunten magnetischen Buchstaben befestigt waren. So verbreitet war diese Vorgehensweise, dass die wachsende Beliebtheit digitaler Kurznachrichten unter Kühlschrankherstellern eine regelrechte Panik auslöste.“

    3. Feb. 2026

  • maho582
    maho582

    116 Follower

    4,0

    Die großen und kleinen Veränderungen im Alltag von Leonard und Paul. Beide auf dem Weg raus aus der eigenen Komfortzone.

    22. März 2026

3 von 167 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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daniel_14
daniel_144. Apr. 2026

Diese Seite hat mich schwer bewegt. Da Helen ist genau auf dem Punkt bringt, was wirklich wichtig ist, um in einer Beziehung alt zu werden. Auch wenn das mit Kindern nicht immer einfach ist. Aber meine Frau muss sich das auch noch mal zum Lesen geben und wir fanden es beide beeindruckend, wie man das auf einer Seite so gut wiedergeben kann.

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Autorin / Autor

Über Rónán Hession

Rónán Hession ist ein irischer Schriftsteller und Musiker, der in Dublin lebt. Unter dem Namen Mumblin' Deaf Ro hat er drei Musikalben produziert. Die letzte Veröffentlichung, »Dictionary Crimes«, wurde für den »Choice Music Prize« (Album des Jahres) nominiert. »Leonard und Paul« ist Rónán Hessions Debütroman, der u. a. auf der Shortlist der »Irish Book Awards« (Newcomer of the Year 2019) rangierte. Weitere Nominierungen für »Leonard und Paul« (u. a.): »The British Book Awards 2020: Debut Book of the Year (Finalist)«, »Irish Novel of the Year 2020 (Finalist)«, »Books Are My Bag Awards 2019 (Finalist)«, »Booksellers' Association Novel of the Year Award«

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