Ein seltsamer Ort
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.
Beiträge
Eine seltsame Geschichte
„Ein seltsamer Ort“ ist 2023 erschienen und Yoshimotos erste Veröffentlichung seit acht Jahren – eine ungewöhnlich lange Pause für sie. Ich habe in meiner Jugend viel von Yoshimoto gelesen und bin ein großer Fan ihrer frühen Werke wie Kitchen, Amrita und Tsugumi. Entsprechend habe ich mich darauf gefreut, nach vielen Jahren zu ihr zurückzukehren. Leider hat „Ein seltsamer Ort“ für mich nicht funktioniert. Die Ausgangslage: Die Zwillingsschwestern Mimi und Kodachi haben in Tokio ein neues Leben begonnen. In ihrer Kindheit hatten ihre Eltern einen Autounfall, bei dem der Vater starb und die Mutter ins Koma fiel, in dem sie bis heute liegt. Die beiden werden von liebevollen entfernten Verwandten großgezogen. Eines Tages verschwindet Kodachi plötzlich, als sie ihre Mutter im Krankenhaus besuchen will. Mimi kehrt daraufhin widerwillig in ihre alte Heimat zurück und trifft dort auf allerlei mythisch anmutende Figuren. Yoshimoto setzt viele Fantasy-, Horror- und Sci-Fi-Elemente ein, die Geschichte wirkt jedoch eher wie „ein bisschen von allem“, statt echten Tiefgang zu entwickeln. Das zeigt sich besonders bei den recht eindimensional wirkenden Nebenfiguren, aber auch bei der Protagonistin Mimi. In anderen Werken wie Tsugumi schafft es Yoshimoto, mit wenigen Worten ein eigenständiges Gefühl für ihre Charaktere entstehen zu lassen – genau das hat mir hier gefehlt. Das mag auch an den sperrigen und hölzernen Formulierungen liegen. Immer wieder hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass so niemand sprechen würde, was mich aus dem Erzählfluss gerissen hat. Da ich das Buch in der deutschen Übersetzung und nicht im japanischen Original gelesen habe, kann ich allerdings schwer beurteilen, woran das liegt. Bisher ist mir das weder bei anderen Werken Yoshimotos noch bei Übersetzungen von Annelie Ortmanns aufgefallen. Was mir hingegen gut gefallen hat, ist Yoshimotos Gespür für besondere Momente sowie für stille, zarte Situationen zwischen den Figuren. An einige davon werde ich mich sicher noch länger erinnern. Ich hoffe, dass Yoshimoto auch in Zukunft mit fantastischen Elementen oder magischem Realismus experimentiert. Bei diesem Werk ist der Funke für mich jedoch nur selten übergesprungen.
Seit Jahren habe ich kein Buch mehr von Banana Yoshimoto gelesen, obwohl sie mich mit ihren Büchern durch meine gesamte Jugend begleitet hat. Was habe ich erwartet? Großes. Was habe ich erhalten? Abgefahrenes! Ein seltsamer Ort erzählt die Geschichte einer Schwester, die sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Zwillingsschwester macht. Sie kehrt in ihr Heimatdorf zurück, das einst von Außerirdischen bewohnt war, was noch in Sagen und Mythen hinterlegt ist. Der Roman ist die Suche nach der eigenen Identität, eine Familiengeschichte, die Geschichte eines Dorfes und die Frage nach dem Mensch-Sein.
Komplett abgedreht
Dieses Buch ist eine Mischung aus WTF-Momenten und leichtem dahin Tröpfeln. Ich weiß echt nicht genau, was ich zu dieser Geschichte sagen soll. Die Erzählung ist toll. Auch wenn mal nicht viel passiert, lässt es sich leicht lesen und wirklich langweilig wirds nie. Einzig das Ende streckt sich für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr, aber das ist ok. Keine Ahnung ob ich’s jetzt wirklich möchte oder nicht… Das Buch lässt mich grad etwas irritiert zurück xD aber es hat mich definitiv gut unterhalten!
Menschlichkeit und Traumwelten
Banana Yoshimoto schreibt in dem Nachwort zu ihrem Roman, dass einen dieser Text erwärmen oder langweilen wird. Leider gehörte ich in diesem Fall zur zweiten Kategorie, fand ihre Erläuterungen im Nachwort jedoch sehr sympathisch. Denn dem Text ist anzumerken, dass er sehr persönlich ist und vor allem als kreatives Ventil der Autorin diente. Die Handlungen rund um die beiden Schwestern Kodachi und Mimi sind daher recht experimentell, fantastisch angehaucht, wirken jedoch auch irgendwie unfertig und ausgefranst. Trotz der düsteren Ausgangssituation spürt man, dass der Roman einen Wohlfühlfaktor verbreiten soll. Daher sind die Figuren alle hilfsbereit, freundlich und offenherzig - aber eben genauso eindimensional und vorhersehbar. Die Dialoge waren teilweise schon unterhaltsam und hatten philosophische Ansätze. Die Fragen nach Traum und Wirklichkeit, Trauer und Hoffnung waren definitiv in dem Plot angelegt, wurden für meinen Geschmack jedoch nicht hinreichend beantwortet. Die Formulierungen der Übersetzung wirkten gleichzeitig oft sperrig und wenig natürlich - das ist aber vielleicht auch so gewollt. Erwartet hatte ich eine düstere, magische und trotzdem tiefgründige Geschichte - diese Erwartung konnte der Roman aus meiner Sicht aber nicht erfüllen.
»Aber die Wahrheit ist immer seltsam, seltsamer als jede Fiktion und es kommt gar nicht so selten vor, das an einem bestimmten Ort eigenartige Regeln herrschen« (S. 74). Bei einem Autounfall im Grundschulalter der Zwillingsschwester Mimi und Kodachi verlieren die beiden ihren Vater. Ihre Mutter ist ebenfalls im Fahrzeug, überlebt den Unfall aber. Seitdem ist die Mutter allerdings in einem komatösen Zustand, der seit Jahren unverändert bleibt und medizinisch nicht erklärt werden kann. Die Zwillinge, inzwischen erwachsen, wohnen längst nicht mehr in Fukiage, ihrem Heimatdorf, welches auch als seltsamer Ort bekannt ist, sondern sind nach Tokio gezogen. 10 Jahre nach dem Unfall verschwindet Kodachi, ihre Schwester Mimi macht sich sofort auf die Suche… Ja, auf dieser Suche passieren seltsame Dinge an einem seltsamen Ort. So richtig ansiedeln kann ich das Gelesene nicht, weil es ist irgendwo zwischen paranormalen Aktivitäten, Phantastik und Sience Fiction liegt. Auf mich wirkt diese irreale, fantastische Welt eher überladen, vor allem im Vergleich zum Voranschreiten der Geschichte und der Entwicklung der Protagonistinnen. Immerhin wird das Buch auf dem Einband als Reifungsgeschichte angepriesen. Die fantastischen Elemente werden von Mimi bei ihrer Suche nach Kodachi einfach so hingenommen und trotz all dem übernatürlichen passiert nichts krasses. Während des Lesens war für mich kein Spannungsbogen in der Story spürbar. Das Buch ist kein typischer Roman im Stil von Banana Yoshimoto, daher hatte ich wahrscheinlich auch zu hohe Erwartungen an dieses Experiment und habe ihren typischen Erzählstil vermisst. Auch wenn ich ganz ganz ganz viel von dieser Autorin halte, kann ich euch dieses Buch nicht wirklich empfehlen. Dann lieber eins ihrer älteren Werke. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns.

Was zur Hölle war das?
Ich habe keine Ahnung was die Autorin mit diesem Buch sagen wollte. Es war einfach nur "was zur Hölle?"- Sprachstil war gut. Nichts besonderes aber angenehm geschrieben. Bildsprache war gut. Emotionales Charakterbuilding gut. Aber der Inhalt? Das lässt sich am ehesten als Mischung aus Selfhelp Life Advice Guide der dir aber am Ende garnichts mitgibt und einem dramatischen Liebesroman mit plötzlichen Einbrüchen von weirden nicht zusammenhängenden Sci-Fi Ideen beschreiben. Und das war mir echt eine zu wilde Mischung. Ich hatte zuletzt nicht das Gefühl dass irgendeine stringente Idee hinter dem Geschichtenverlauf steht noch dass die Charaktäre sich in aufregender Weise irgendwo hin entwickeln würden sodass man sie weiter verfolgen würde. Gefühlt steht das Innenleben der Hauptfirgur still obwohl sie non stop mit irgendwelchen Lebensführungstipps beworfen wird. Man selbst hat das Gefühl nichts bewegt sich während das Außen mit aller Macht einen Geschichtsplot nach dem anderen auf sie wirft und doch bewegt sich nichts wirklich. Verwilderte Roboter mit Fell, Hellseherinnen die eigentlich Außerirdische sind, Außerirdische die wohl in einem Dorf gewohnt haben. Das klingt fantastisch. Es ist aber dennoch langweilig und nicht zu durchdringen ob und wie da irgendwas zusammen hängt. Mir wurde es letztlich zu locker verknüft von der Erzählstruktur und so konnte ich kein Interesse am weiterbegleiten einer Hauptfigur halten die zwar ihre Gedankenwelt teil und dennoch ein fremder unbewegter Pol in einer undurchsichtigen Welt aus Erzählbruchstücken bleibt. Das Buch war nicht gut und nicht schlecht. Nichts für mich. Aber vielleicht genau das was jemand anderem gefällt.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.
Beiträge
Eine seltsame Geschichte
„Ein seltsamer Ort“ ist 2023 erschienen und Yoshimotos erste Veröffentlichung seit acht Jahren – eine ungewöhnlich lange Pause für sie. Ich habe in meiner Jugend viel von Yoshimoto gelesen und bin ein großer Fan ihrer frühen Werke wie Kitchen, Amrita und Tsugumi. Entsprechend habe ich mich darauf gefreut, nach vielen Jahren zu ihr zurückzukehren. Leider hat „Ein seltsamer Ort“ für mich nicht funktioniert. Die Ausgangslage: Die Zwillingsschwestern Mimi und Kodachi haben in Tokio ein neues Leben begonnen. In ihrer Kindheit hatten ihre Eltern einen Autounfall, bei dem der Vater starb und die Mutter ins Koma fiel, in dem sie bis heute liegt. Die beiden werden von liebevollen entfernten Verwandten großgezogen. Eines Tages verschwindet Kodachi plötzlich, als sie ihre Mutter im Krankenhaus besuchen will. Mimi kehrt daraufhin widerwillig in ihre alte Heimat zurück und trifft dort auf allerlei mythisch anmutende Figuren. Yoshimoto setzt viele Fantasy-, Horror- und Sci-Fi-Elemente ein, die Geschichte wirkt jedoch eher wie „ein bisschen von allem“, statt echten Tiefgang zu entwickeln. Das zeigt sich besonders bei den recht eindimensional wirkenden Nebenfiguren, aber auch bei der Protagonistin Mimi. In anderen Werken wie Tsugumi schafft es Yoshimoto, mit wenigen Worten ein eigenständiges Gefühl für ihre Charaktere entstehen zu lassen – genau das hat mir hier gefehlt. Das mag auch an den sperrigen und hölzernen Formulierungen liegen. Immer wieder hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass so niemand sprechen würde, was mich aus dem Erzählfluss gerissen hat. Da ich das Buch in der deutschen Übersetzung und nicht im japanischen Original gelesen habe, kann ich allerdings schwer beurteilen, woran das liegt. Bisher ist mir das weder bei anderen Werken Yoshimotos noch bei Übersetzungen von Annelie Ortmanns aufgefallen. Was mir hingegen gut gefallen hat, ist Yoshimotos Gespür für besondere Momente sowie für stille, zarte Situationen zwischen den Figuren. An einige davon werde ich mich sicher noch länger erinnern. Ich hoffe, dass Yoshimoto auch in Zukunft mit fantastischen Elementen oder magischem Realismus experimentiert. Bei diesem Werk ist der Funke für mich jedoch nur selten übergesprungen.
Seit Jahren habe ich kein Buch mehr von Banana Yoshimoto gelesen, obwohl sie mich mit ihren Büchern durch meine gesamte Jugend begleitet hat. Was habe ich erwartet? Großes. Was habe ich erhalten? Abgefahrenes! Ein seltsamer Ort erzählt die Geschichte einer Schwester, die sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Zwillingsschwester macht. Sie kehrt in ihr Heimatdorf zurück, das einst von Außerirdischen bewohnt war, was noch in Sagen und Mythen hinterlegt ist. Der Roman ist die Suche nach der eigenen Identität, eine Familiengeschichte, die Geschichte eines Dorfes und die Frage nach dem Mensch-Sein.
Komplett abgedreht
Dieses Buch ist eine Mischung aus WTF-Momenten und leichtem dahin Tröpfeln. Ich weiß echt nicht genau, was ich zu dieser Geschichte sagen soll. Die Erzählung ist toll. Auch wenn mal nicht viel passiert, lässt es sich leicht lesen und wirklich langweilig wirds nie. Einzig das Ende streckt sich für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr, aber das ist ok. Keine Ahnung ob ich’s jetzt wirklich möchte oder nicht… Das Buch lässt mich grad etwas irritiert zurück xD aber es hat mich definitiv gut unterhalten!
Menschlichkeit und Traumwelten
Banana Yoshimoto schreibt in dem Nachwort zu ihrem Roman, dass einen dieser Text erwärmen oder langweilen wird. Leider gehörte ich in diesem Fall zur zweiten Kategorie, fand ihre Erläuterungen im Nachwort jedoch sehr sympathisch. Denn dem Text ist anzumerken, dass er sehr persönlich ist und vor allem als kreatives Ventil der Autorin diente. Die Handlungen rund um die beiden Schwestern Kodachi und Mimi sind daher recht experimentell, fantastisch angehaucht, wirken jedoch auch irgendwie unfertig und ausgefranst. Trotz der düsteren Ausgangssituation spürt man, dass der Roman einen Wohlfühlfaktor verbreiten soll. Daher sind die Figuren alle hilfsbereit, freundlich und offenherzig - aber eben genauso eindimensional und vorhersehbar. Die Dialoge waren teilweise schon unterhaltsam und hatten philosophische Ansätze. Die Fragen nach Traum und Wirklichkeit, Trauer und Hoffnung waren definitiv in dem Plot angelegt, wurden für meinen Geschmack jedoch nicht hinreichend beantwortet. Die Formulierungen der Übersetzung wirkten gleichzeitig oft sperrig und wenig natürlich - das ist aber vielleicht auch so gewollt. Erwartet hatte ich eine düstere, magische und trotzdem tiefgründige Geschichte - diese Erwartung konnte der Roman aus meiner Sicht aber nicht erfüllen.
»Aber die Wahrheit ist immer seltsam, seltsamer als jede Fiktion und es kommt gar nicht so selten vor, das an einem bestimmten Ort eigenartige Regeln herrschen« (S. 74). Bei einem Autounfall im Grundschulalter der Zwillingsschwester Mimi und Kodachi verlieren die beiden ihren Vater. Ihre Mutter ist ebenfalls im Fahrzeug, überlebt den Unfall aber. Seitdem ist die Mutter allerdings in einem komatösen Zustand, der seit Jahren unverändert bleibt und medizinisch nicht erklärt werden kann. Die Zwillinge, inzwischen erwachsen, wohnen längst nicht mehr in Fukiage, ihrem Heimatdorf, welches auch als seltsamer Ort bekannt ist, sondern sind nach Tokio gezogen. 10 Jahre nach dem Unfall verschwindet Kodachi, ihre Schwester Mimi macht sich sofort auf die Suche… Ja, auf dieser Suche passieren seltsame Dinge an einem seltsamen Ort. So richtig ansiedeln kann ich das Gelesene nicht, weil es ist irgendwo zwischen paranormalen Aktivitäten, Phantastik und Sience Fiction liegt. Auf mich wirkt diese irreale, fantastische Welt eher überladen, vor allem im Vergleich zum Voranschreiten der Geschichte und der Entwicklung der Protagonistinnen. Immerhin wird das Buch auf dem Einband als Reifungsgeschichte angepriesen. Die fantastischen Elemente werden von Mimi bei ihrer Suche nach Kodachi einfach so hingenommen und trotz all dem übernatürlichen passiert nichts krasses. Während des Lesens war für mich kein Spannungsbogen in der Story spürbar. Das Buch ist kein typischer Roman im Stil von Banana Yoshimoto, daher hatte ich wahrscheinlich auch zu hohe Erwartungen an dieses Experiment und habe ihren typischen Erzählstil vermisst. Auch wenn ich ganz ganz ganz viel von dieser Autorin halte, kann ich euch dieses Buch nicht wirklich empfehlen. Dann lieber eins ihrer älteren Werke. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns.

Was zur Hölle war das?
Ich habe keine Ahnung was die Autorin mit diesem Buch sagen wollte. Es war einfach nur "was zur Hölle?"- Sprachstil war gut. Nichts besonderes aber angenehm geschrieben. Bildsprache war gut. Emotionales Charakterbuilding gut. Aber der Inhalt? Das lässt sich am ehesten als Mischung aus Selfhelp Life Advice Guide der dir aber am Ende garnichts mitgibt und einem dramatischen Liebesroman mit plötzlichen Einbrüchen von weirden nicht zusammenhängenden Sci-Fi Ideen beschreiben. Und das war mir echt eine zu wilde Mischung. Ich hatte zuletzt nicht das Gefühl dass irgendeine stringente Idee hinter dem Geschichtenverlauf steht noch dass die Charaktäre sich in aufregender Weise irgendwo hin entwickeln würden sodass man sie weiter verfolgen würde. Gefühlt steht das Innenleben der Hauptfirgur still obwohl sie non stop mit irgendwelchen Lebensführungstipps beworfen wird. Man selbst hat das Gefühl nichts bewegt sich während das Außen mit aller Macht einen Geschichtsplot nach dem anderen auf sie wirft und doch bewegt sich nichts wirklich. Verwilderte Roboter mit Fell, Hellseherinnen die eigentlich Außerirdische sind, Außerirdische die wohl in einem Dorf gewohnt haben. Das klingt fantastisch. Es ist aber dennoch langweilig und nicht zu durchdringen ob und wie da irgendwas zusammen hängt. Mir wurde es letztlich zu locker verknüft von der Erzählstruktur und so konnte ich kein Interesse am weiterbegleiten einer Hauptfigur halten die zwar ihre Gedankenwelt teil und dennoch ein fremder unbewegter Pol in einer undurchsichtigen Welt aus Erzählbruchstücken bleibt. Das Buch war nicht gut und nicht schlecht. Nichts für mich. Aber vielleicht genau das was jemand anderem gefällt.
















