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Romane

Idol in Flammen

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Über das Buch

Ein preisgekrönter Bestseller aus Japan von einer 21-jährigen Autorin, die zum Shootingstar der japanischen Literatur avanciert: Rin Usami.

Die Schülerin Akari ist von Masaki, einem Mitglied einer beliebten J-Pop-Gruppe, besessen. Sie schreibt einen Blog, der ihm gewidmet ist, und verbringt Stunden im Internet auf der Suche nach Informationen über ihn und sein Leben. Als Gerüchte aufkommen, dass ihr Idol einen weiblichen Fan angegriffen haben soll, explodieren die sozialen Medien. Masakis Situation spitzt sich zu und droht auch Akaris Leben zu zerstören. Anstatt einen Weg zu finden, sich zu befreien, wird Akari noch fanatischer.

Ein Roman über Fankultur und die zerbrechliche Psyche junger Menschen von einer Autorin, die nicht viel älter ist als ihre Heldin. »Idol in Flammen« wirft ein grelles Licht auf die Geldmacherei der Popindustrie, die verführerische Macht der sozialen Medien und die gewaltige emotionale Leere, die sich auftut, wenn sich ein Idol als normaler Mensch mit Fehlern und Schwächen entpuppt.

Editionen (2)

ISBN9783462003024
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum07.06.23
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

284 Bewertungen

61 Rezensionen

3,5

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  • spellsandstories
    spellsandstories

    63 Follower

    5,0

    „Idol in Flammen“ ist ein sehr dünnes Buch, von dem man sich meiner Meinung nach nicht vom Cover abschrecken lassen sollte. Denn das hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen. Umso überraschter war ich dann von der Geschichte selbst. Im Mittelpunkt steht eine Schülerin, die ein großer Fan eines Idols ist. Als dieser jedoch in einen Skandal verwickelt wird, beginnt sie immer mehr in ihre eigenen Gedanken und Gefühle abzutauchen. Die Grenze zwischen Fan-Sein, Identität und Realität verschwimmt dabei zunehmend. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es ist zwar sehr kurz, hat aber eine starke Wirkung. Einerseits liest man es super schnell weg, andererseits entwickelt die Geschichte einen richtigen Sog, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders spannend fand ich, wie intensiv die Gedankenwelt der Protagonistin dargestellt wird. Es zeigt sehr eindrücklich, wie sehr man sich in etwas verlieren kann und wie stark Emotionen einen beeinflussen können. Ein kurzes, aber eindringliches Buch, das mich überrascht und absolut überzeugt hat.

    25. März 2026

  • claudisbookbox
    claudisbookbox

    12 Follower

    4,0

    Was passiert mit einem Fan, wenn sein Idol aufhört?

    Jeder kennt das aus der Jugend, also zumindest ich kenne es. Ein junges Mädchen ist Hardcorefan eines Sängers einer Boygroup. Sammelt alles, bringt sich an den Rand des Finanziellen Abgrunds, lässt alles andere schleifen. Es kommt wie es kommen muss, Schule abgebrochen, keine Freunde, kein Geld.... und der Star hört auf wegen eines Skandals. Ich war sehr angetan von der Schreibweisr. Als Leserin konnte ich mich sehr in den Kopf des Mädchens hinein versetzen. Toll geschrieben.

    6. Apr. 2026

  • cosmicdream
    cosmicdream

    81 Follower

    3,5

    Zunehmender Fanatismus

    In dem Buch lernen wir die Protagonistin Akari kennen, welche von einem Idol aus einer berühmten J-Pop Gruppe bessesen ist. Als Masaki, ihr Idol, jedoch einen Fan geschlagen haben soll und in einem Skandal verwickelt wird, wird unsere Protagonistin zunehmender obsessiv und verliert immer mehr den Bezug zur Realität. Nicht nur wird hier das parasoziale zwischen Fan und Idol aufgegriffen, sondern auch was diese toxische Fankultur mit der psyche junger Menschen anstellt. Unsere Protagonistin verliert nämlich immer und immer mehr den Verstand. Die Geldmacherei und Ausbeutung dieser Branche, werden ebenfalls behandelt. Und auch wenn es in dem Buch nicht zu 100% rauskommt, wird Japans Misogynie wieder einmal deutlich. Der Sänger wird nämlich nicht zur Rechenschaft gezogen sondern darf seinen Job weiterhin machen. Sowas ist kein Phänomen, da es im Bereich der Kpop und Jpop immer wieder vorkommt das insbesondere männliche Idols (für auch wesentlich grauenhaftere Verbrechen) einfach nicht genug bestraft werden was eben auch immer wieder Zeigt das Länder wie Japan und Südkorea eben kein Paradies sind, sondern von Misogynie nur so überkochen. Ist im Buch wie gesagt nicht gezielt genannt wurden, wollte es aber dennoch einmal hier aufgreifen. Der Schreibstil an sich war recht unspektakulär, hat aber gereicht um die Message des Buches gut rüber zu bringen. Trotz das das Buch so kurz ist, ist es ein fantastisches Werk mit unheimlich viel Tiefe. Dennoch muss ich aber sagen das ich auch schon ähnliche Bücher gelesen habe die mir besser gefallen haben. Aber es ist ein gutes Buch und ich finde das man es wirklich mal gelesen haben sollte, gerade wenn man selber vielleicht auch Kpop oder Jpop Fan ist.

    11. Juni 2026

3 von 61 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Rin Usami

Rin Usami wurde 1999 in der Präfektur Shizuoka in Japan geboren. Schon in der Highschool begann sie mit dem Schreiben von Romanen. Ihr Debütroman wurde mit dem Yukio-Mishima-Preis ausgezeichnet, womit sie die jüngste Preisträgerin in der Geschichte dieses Preises ist. Im Jahr 2020, im Alter von 21 Jahren, gewann Usami den renommierten Akutagawa-Preis für »Idol in Flammen«. Sie lebt in Tokio.

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