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Byongsu Kim ist ein Serienmörder. Oder war er es einmal? Mit 70 Jahren scheint dieses Leben weit hinter ihm zu liegen. Doch dann begegnet er einem Mann, in dessen Blick er sich selbst erkennt. Kurz darauf erhält er die Diagnose Demenz und seine Tochter verschwindet. Während er verzweifelt nach ihr sucht, beginnt seine Realität immer mehr zu zerfallen, bis schließlich das Undenkbare geschieht. Ein weiteres Buch aus meinen 24 für 2026 und ich bin unglaublich froh, dass ich es endlich gelesen habe. Kim Young-ha verbindet hier das ernste Thema Demenz mit spannenden Thriller-Elementen und erschafft eine Geschichte, die einen komplett in ihren Bann zieht. Die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen so stark, dass man als Leser irgendwann selbst nicht mehr weiß, was eigentlich wahr ist. Mit jedem Kapitel verschlechtert sich Byongsus Zustand spürbar, und trotzdem bleibt er das, was er immer war, ein Soziopath. Verzweiflung, Wut und eine erschreckende Gefühllosigkeit wechseln sich ab. Je intensiver seine Suche wird, desto mehr zeigt sich auch der Serienmörder, der er einmal war. Genau das hat bei mir für Distanz gesorgt und mir einen ganz neuen, fast schon nüchternen Blick auf das Thema Demenz gegeben. Dieses Buch hat eine unglaubliche Sogwirkung und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die düstere, psychologische Geschichten lieben.

1. Apr. 2026
Byongsu Kim ist ein Serienmörder. Oder war er es einmal? Mit 70 Jahren scheint dieses Leben weit hinter ihm zu liegen. Doch dann begegnet er einem Mann, in dessen Blick er sich selbst erkennt. Kurz darauf erhält er die Diagnose Demenz und seine Tochter verschwindet. Während er verzweifelt nach ihr sucht, beginnt seine Realität immer mehr zu zerfallen, bis schließlich das Undenkbare geschieht. Ein weiteres Buch aus meinen 24 für 2026 und ich bin unglaublich froh, dass ich es endlich gelesen habe. Kim Young-ha verbindet hier das ernste Thema Demenz mit spannenden Thriller-Elementen und erschafft eine Geschichte, die einen komplett in ihren Bann zieht. Die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen so stark, dass man als Leser irgendwann selbst nicht mehr weiß, was eigentlich wahr ist. Mit jedem Kapitel verschlechtert sich Byongsus Zustand spürbar, und trotzdem bleibt er das, was er immer war, ein Soziopath. Verzweiflung, Wut und eine erschreckende Gefühllosigkeit wechseln sich ab. Je intensiver seine Suche wird, desto mehr zeigt sich auch der Serienmörder, der er einmal war. Genau das hat bei mir für Distanz gesorgt und mir einen ganz neuen, fast schon nüchternen Blick auf das Thema Demenz gegeben. Dieses Buch hat eine unglaubliche Sogwirkung und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die düstere, psychologische Geschichten lieben.
1. Apr. 2026







