Blick ins Buch

Romane

I am cringe, but I am free

4,0(89)
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Über das Buch

Ich kroch auf allen vieren absolut würdelos über vereiste Stellen auf der Piste und fluchte leise vor mich hin [...] Keine Ahnung, wie lange es dauerte, bis wir oben ankamen Irgendwann stand ich da, an der Spitze von Cringe Mountain.


Was cool ist, bestimmen immer die anderen – so auch im Leben der Erzählerin, die von klein auf weiß, was es heißt, nicht schlank, abgebrüht, edgy genug zu sein. Aus Angst vor der Peinlichkeit des Lebens versteckt sie sich hinter den Erwartungen der anderen, hinter denen ihres nutellahassenden Vaters, ihres schnöseligen Boyfriends Fabian, ihres viel zu coolen Arbeitgebers. Erst, als Flora, Josef und Rosalie (und eine ziemlich gute Therapeutin) in ihr Leben treten, wird ihr Mut langsam größer als die Angst vor dem Cringe. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: Was ist ein cringefreies Leben wert, wenn man sich dabei selbst verliert? Mit den Menschen, die sie nicht trotzdem, sondern genau deshalb lieben, traut sie sich, nach einer Antwort zu suchen. Und findet sie irgendwo zwischen Pina Coladas, No-Angels-Songs und einer wahnwitzigen Bergwanderung.


»Mit viel Liebe und Humor katapultiert Verena Bogner uns in die bittersüßen Irrungen und Wirrungen des Heranwachsens. Eine berührende Reise durch die Wachstumsschmerzen auf dem Weg zu Emanzipation und Selbstfindung.« Nadja Benaissa

»Coolness als Haltung ist hochgradig überschätzt und müssen wir dringend hinter uns lassen. Verena Bogner hat das längst begriffen.« Jovana Reisinger

ISBN9783988160539
Verlagpark x ullstein
Erscheinungsdatum30.04.26
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

89 Bewertungen

13 Rezensionen

4,0

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  • mrs_pike
    mrs_pike

    117 Follower

    4,0

    Ein erfrischendes Buch für alle, die mit sich selbst struggeln, immerzu an sich selbst zweifeln, einen harten inneren Kritiker haben und fürchten, uncool rüberzukommen. Manchmal war es mir ein bisschen zu süßmausig und auch unrealistisch, vor allem die Freundschaften mit Flora, Josef und Rosalie betreffend. Spitze fand ich dagegen den "Gute Besserung"-Wunsch, den man anwenden kann, wenn einem kleine unangenehme Dinge in Interaktion mit anderen Menschen passieren; etwa, wenn jemand sich rücksichtslos vordrängelt, man herablassend behandelt wird oder so. Man wünscht dann einfach eine gute Besserung vom Arschlochtum. Werde ich auf jeden Fall im Geschäft mal anwenden. Verena Bogners Buch ist wie eine langjährige Freundin, mit der man sich blind versteht, bei der man sein darf, wie man will und sich gegenseitig die peinlichsten Geschichten erzählen kann, ohne Angst davor haben zu müssen, dafür verurteilt zu werden.

    20. Juni 2026

  • agnese
    agnese

    10 Follower

    4,5

    So bunt und cool wie das Cover 💐☀️🩷

    An alle Popkultur Liebhaber! Eine Hommage an die Zeit und eine Reise bis in die Gegenwart. Ein absolut liebenswertes Buch. Große Empfehlung 🌞💐☀️🩷

    4. Mai 2026

  • sarahsbooklist
    sarahsbooklist

    1 Follower

    4,5

    Ein wunderbares Buch über das Lernen der Selbstliebe ❤️Cringe but beautiful❤️

    8. Mai 2026

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Verena Bogner

Verena Bogner schreibt als Journalistin unter anderem für Vogue, Glamour, Rolling Stone, Standard und FM4. Als Teil von @galerie.arschgeweih, dem größten deutschsprachigen Meme-Account mit Fokus auf deutsche Popkultur der 2000er, widmet sie sich nicht zuletzt leidenschaftlich gerne den No Angels. Sie lebt in Wien.

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