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Romane

Greta & Valdin

4,1(139)
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Über das Buch

Greta & Valdin verdankt Shakespeare so viel wie Tinder.

»Lebensklug und herzenswarm – voller Witz, voller Fragen, voller echter Gefühle. Extrem unterhaltsam.« SWR Kultur

Vielleicht haben die Geschwister Greta und Valdin zu viel gemeinsam: Sie wohnen zusammen, lieben Karaokebars und treffen beide fragwürdige Entscheidungen in Sachen Liebe.

Valdin ist immer noch in seinen Ex-Freund Xabi verliebt, der früher in einem SUV durch Auckland gurkte, das gleiche jetzt aber in Buenos Aires macht. Greta ist unglücklich in ihre Kollegin Holly verliebt, die nicht mal weiß, wie man Gretas Nachnamen Vladisavljević richtig ausspricht.

Aber noch scheint nicht alles verloren: Vielleicht hat Valdin ja doch Liebe verdient. Und eventuell ist Greta mehr wert als die Arbeiten, die sie benotet. Von ihrer Aucklander Wohnung aus bewegen sich Bruder und Schwester auf den verschlungenen (Irr-)Wegen moderner Liebesbeziehungen. Und dann ist da noch ihre ebenso leidenschaftliche, warme wie exzentrische Familie mit maori-russisch-katalanischen Wurzeln.

Rebecca K Reilly hat einen warmen und klugen Roman über heutige Leben geschrieben, in dem alles nur ein bisschen stylischer und sexier ist als in unserer Realität.

»Warm und vielschichtig.« New York Times

»Zum Schreien komisch.« Elle

»Gleichzeitig frisch und so vertraut, dramatisch, aber nicht traumatisch: Mit dieser Familie möchte man gern zu Abend essen!« Washington Post

Bei Fragen zur Produktsicherheit, wenden Sie sich bitte an: [email protected]

Editionen (1)

ISBN9783989410763
VerlagGutkind Verlag
Erscheinungsdatum27.03.25
Seitenzahl416

Merkmale

1 Bewertungen

MittelSympathischMittelAnschaulichMinimalistischVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

139 Bewertungen

40 Rezensionen

4,1

Tippen zum Filtern

  • marielle_liest
    marielle_liest

    148 Follower

    5,0

    Ganz große Leseempfehlung für ein richtig tolles Buch! 🍋‍🟩🩷

    Die beiden Hauptfiguren Greta und Valdin sind Geschwister und leben gemeinsam in einer Wohnung in Auckland, Neuseeland. Während Greta noch studiert, ist ihr Bruder Astrophysiker - eigentlich, denn nach einem Nervenzusammenbruch wird er Moderator einer Fernseh-Reisesendung. Neben schwierigen Liebensbeziehungen und einer sehr sarkastischen Art teilen die beiden natürlich auch ihre Familie. Und diese ist mit maorisch-russischen Wurzeln und einem recht verschachtelten Patchwork-Background wirklich sehr besonders. 🍋‍🟩 Dieser Roman hatte mich sofort auf der ersten Seite. Durch recht kurze Kapitel, die aus wechselnder Perspektive von Greta und Valdin erzählt werden, lernen wir sofort beide kennen und vor allem lieben. Die zwei Hauptfiguren sind so witzig, charismatisch, authentisch, chaotisch und emotional, dass sich schnell eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre breit macht. Auch wenn beide über 20 sind, fühlt es sich an wie eine Coming-of-Age-Geschichte mit so wunderbar alltäglichen Problemen, die eigentlich jede*r mitfühlen kann. Die Mutter der beiden gehört den Māori an, den Ureinwohner*innen Neuseelands, und der Vater hat einen russischen Migrationshintergrund. Damit werden auch sensible Themen wie R*ssismus und Identitätsfindung ganz selbstverständlich in den Alltag eingeflochten. Auch das Entdecken der eigenen S*xualität ist einer der Hauptaspekte des Romans - wobei es überhaupt keinen Unterschied macht, ob eine Person queer oder hetero ist. Das fühlt sich beim Lesen so leicht an und ist ein ganz großes Plus dieser wundervollen Geschichte. Grundsätzlich wurde die Schwere mancher Situationen mit dem humorvollen Schreibstil der Autorin aufgefangen und ich bin habe das Buch so gerne gelesen. Es hinterlässt nur einen kleinen Schmerz in mir, denn die Liebe zwischen Greta und Valdin ist sehr berührend. Ich hätte so gerne Geschwister und da fühlen sich so wundervolle Geschwister-Beziehungen für mich an wie eine Art Phantomschmerz. Vielleicht kann das jemand nachfühlen? 💔

    5 Tage vor

  • zweimal_m
    zweimal_m

    41 Follower

    4,5

    Greta und Valdin sind Geschwister, Mitbewohner und beide in ihren Zwanzigern. Nicht nur ihre Wohnung teilen sie sich, sondern auch die Schwierigkeiten ihres Liebeslebens. Während Valdin noch immer der Trennung von seinem Exfreund Xabi hinterhertrauert, versucht Greta, über ihre unerwiderte Liebe zu ihrer Studienkollegin Holly hinwegzukommen. Beide haben das Gefühl, auf der Stelle zu treten und nicht so recht zu wissen, was das Leben für sie bereithält. Zwischen Dating-Apps, ungeschickten Annäherungsversuchen und der Sehnsucht nach Menschen, die unerreichbar sind, kämpfen sie sich durch ihren Alltag in Auckland. Halt finden sie dabei vor allem in ihrer großen māori-russisch-katalanischen Familie, die mit all ihren Eigenheiten ebenso chaotisch wie verlässlich Teil ihres Alltags ist. Mit „Greta & Valdin“ hat Rebecca K. Reilly einen Roman geschrieben, der warmherzig, klug und zugleich unglaublich witzig ist. Was zunächst wie eine queere RomCom über zwei Menschen mit Liebeskummer klingt, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte, die weit über ihre Liebesgeschichten hinausgeht. Je länger ich Greta, Valdin und ihre Familie begleiten durfte, desto mehr ist mir dieses Buch ans Herz gewachsen und gegen Ende fiel es mir überraschend schwer, mich von dieser wunderbar skurrilen und zugleich so liebevollen Familie zu verabschieden. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive der beiden Geschwister, wodurch man sich beiden Figuren schnell verbunden fühlt. Trotzdem wurde für mich schon nach kurzer Zeit ihre schrullige Familie zum eigentlichen Herzstück des Romans. Ihr Zusammenhalt und die Selbstverständlichkeit, mit der sie füreinander da sind, fand ich so schön. Diese Wärme zieht sich für mich durch den ganzen Roman. Die Figuren wirken allesamt unglaublich echt und nahbar. Sie sind unperfekt, verschroben, liebenswert, witzig und manchmal auch anstrengend. Sie machen Fehler, sind verletzlich und dürfen einfach genau so sein, wie sie sind. Genauso gut gefallen hat mir auch die queere Repräsentation im Buch. Es gibt viele queere Figuren, ohne dass Rebecca K. Reilly daraus jemals ein großes Thema macht. Ihre Queerness ist einfach ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens und nicht etwas, das ständig erklärt oder problematisiert werden muss. Rebecca K. Reilly trifft dabei genau den richtigen Ton. Einerseits schreibt sie mit so viel Humor und Leichtigkeit, dass ich immer wieder schmunzeln musste. Andererseits erzählt sie von Herkunft, Multikulturalität, psychischer Gesundheit, Zwangsstörungen und der Frage, wie sehr uns unsere Familie prägt, und lässt all diese Themen ganz selbstverständlich in den Alltag ihrer Figuren einfließen. Dieses Zusammenspiel aus Leichtigkeit und Tiefgang fand ich unglaublich gelungen. Für mich war „Greta & Valdin“ ein echtes Wohlfühlbuch. Je länger ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, selbst ein kleiner Teil dieser wunderbar verrückten Familie sein zu wollen (auch wenn ich ohne das Glossar bei der Menge an Figuren zwischendurch wahrscheinlich verloren gewesen wäre 😬). Ein Roman, der mich zum Lachen gebracht, mich berührt und mir einfach richtig viel Freude gemacht hat. Und ein Buch, das das Chaos, die Unsicherheiten und die kleinen Freuden der Zwanziger so klug und treffend einfängt, dass man sich immer wieder darin wiederfindet. Für mich der perfekte Sommerread – voller witziger Dialoge, scharfsinniger Beobachtungen und einer wunderbaren Balance zwischen Leichtigkeit und Tiefgang 💓

    6 Tage vor

  • holzannerl
    holzannerl

    90 Follower

    4,0

    Das Buch fühlt sich ein bisschen wie ein Wes Anderson Film an - leicht schräg, ein bisschen seltsam, aber herrlich authentisch und liebenswert. Eine Geschichte über das Verlieren, Suchen und Finden der Liebe (zu sich selbst und anderen), eine Familie, die ihresgleichen sucht und doch ganz normal ist, über Zugehörigkeit, Heimat, Herkunft und Identität. Die Geschwister Greta und Valdin sind mir im Lauf der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Hätte es allerdings das Glossar nicht gegeben, wäre ich verloren gewesen. Ich musste sogar kurz vor dem Ende nochmal bei einigen Personen nachschauen, wie sie anfangs vorgestellt wurden und wie die Familienstrukturen gestaltet sind 🙈

    21. Jan. 2026

3 von 40 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Rebecca K Reilly

Rebecca K Reilly (Ngāti Hine, Ngāti Rehua Ngātiwai ki Aotea) ist eine maorische Schriftstellerin aus Waitākere, heute Teil Aucklands, in Neuseeland. Sie studierte Deutsch, European Studies und Kreatives Schreiben und wurde mit Preisen ausgezeichnet. Greta & Valdin ist ihr Debütroman.

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