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Romane

Weiße Nächte

4,0(1684)
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Über das Buch

»Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.« Mit diesem Satz eröffnet Dostojewski seine Geschichte einer beginnenden Liebe, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. In vier Nächten offenbaren sich die beiden ihre Ängste und Sehnsüchte. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Ebenso ergreifend wie einfühlsam erzählt Dostojewskis »empfindsamer Roman« von der unerfüllten Liebe.

Editionen (32)

ISBN9783866471818
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum30.06.07
Seitenzahl96

Merkmale

24 Bewertungen

PoetischGlaubwürdigNachdenklichTraurigSympathischRomantisch

Rezensionen & Bewertungen

1684 Bewertungen

255 Rezensionen

4,0

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  • yaseson
    yaseson

    544 Follower

    3,0

    🌙 Zwischen Traum und Wirklichkeit – eine melancholische Begegnung in -Weiße Nächte-🤍

    Ein kurzer, aber intensiver Klassiker über Einsamkeit, Sehnsucht und die Idee von Liebe. Die Geschichte folgt einem namenlosen Träumer, der in St. Petersburg auf Nastenka trifft und sich in nur wenigen Nächten emotional völlig verliert 🤗 ➕Was mir gefallen hat: 😃 Der Schreibstil ist unglaublich poetisch und feinfühlig. Dostojewski schafft es, mit wenigen Seiten eine melancholische, fast traumartige Atmosphäre aufzubauen. Die Gespräche zwischen den Figuren wirken ehrlich und zerbrechlich. ➖Was mich weniger überzeugt hat: 🤔 Emotional hat mich die Geschichte nicht ganz erreicht. Die Handlung ist sehr ruhig und stark auf Gedanken und Gefühle fokussiert. Dadurch fehlte mir manchmal Tiefe in der Entwicklung der Beziehung. 🤷🏻‍♀️ ✨ Fazit: ✨ Ein schöner, literarisch starker Klassiker mit viel Gefühl. ABER nicht für jeden fesselnd. Gut geeignet, wenn man etwas Kurzes und Nachdenkliches lesen möchte. 😌

    🌙 Zwischen Traum und Wirklichkeit – eine melancholische Begegnung in -Weiße Nächte-🤍

    2. Mai 2026

  • kallini
    kallini

    21 Follower

    5,0

    Was für ein wundervolles, trauriges kleines Buch

    Weiße Nächte ist gleichzeitig eine Liebesgeschichte und eine Liebestragödie. Nur für jede Seite anders. Dostojewskis Art zu schreiben hat mich unglaublich beeindruckt. Der Erzähler hat mich anfangs noch zum Lachen gebracht und teilweise etwas ratlos gemacht. Aber je mehr er von sich, seinen Träumen, seiner Einsamkeit und seinen Ängsten preisgegeben hat, desto mehr habe ich ihn verstanden. Es war auch interessant für mich, wie anders wir heute auf Liebe blicken. Wir analysieren Gefühle, sprechen von Red Flags, schützen uns und sind vielleicht auch ein Stück weit zynischer geworden. Hier begegnet man Menschen, die sich ihren Gefühlen mit einer Wucht hingeben, die für mich als moderne Frau im 21. Jahrhundert manchmal fast schwer nachzuvollziehen war. Nicht weil Menschen früher zwangsläufig anders geliebt haben, sondern weil die gesellschaftlichen Bedingungen ganz andere waren und man sich viel früher auf Beziehungen und die Liebe einlassen musste. Das Ende hat mich sehr traurig gestimmt und ich bin mir sicher, dass ich noch öfter an dieses Buch denken werde. Die ältere Sprache und meine Übersetzung haben mir den Einstieg stellenweise etwas schwer gemacht. Wer das Buch noch kaufen möchte, dem würde ich unbedingt zu einer kommentierten Ausgabe mit Fußnoten raten. Manche kulturellen Anspielungen erschließen sich ohne entsprechendes Hintergrundwissen kaum. Mir wäre zum Beispiel eine wirklich schöne Anspielung komplett entgangen, wenn ich nicht nachgeforscht hätte. Ein wundervolles Buch

    1 Stunden vor

  • ceraci
    ceraci

    2345 Follower

    4,0

    Literaturklassiker von 1848 Romantisch und traurig zugleich ⭐️

    Mein armes Herz 💔, dieses Buch hat mich unglaublich berührt 😭 Einsamkeit, Melancholie, Sehnsucht, Träume, Liebe ❤️, Hoffnung, Zuversicht und gebrochene Herzen 😢 Der Erzähler, ein junger und einsamer Mann in St. Petersburg, bezeichnet sich selbst als Träumer. In einer Nacht begegnet er Nastenka, mit der sich eine Freundschaft entwickelt. Ihre einzige Bedingung an ihn ist, dass er sich nicht in sie verlieben darf… Kann eine Liebesgeschichte unter 100 Seiten überhaupt wirken? Kann sie berühren, zum Nachdenken anregen und Gefühle wecken? Ja, sie kann! Die Sprache des Werkes ist gehoben, bildhaft und stark poetisch geprägt. Sie spiegelt die Gefühle des Erzählers und ist emotional stark. Die Stimmung des Romans ist melancholisch, von Einsamkeit und Sehnsucht durchzogen. Der Roman lädt zum Träumen ein und Nachdenken über das Leben. Das Ende kam für mich überraschend und mit einer starken Botschaft. Empfehlung für Fans von Liebesgeschichten und Klassikern der Literatur 🌟 »Ein einziger Augenblick vollkommenen Glücks kann ein ganzes Leben wert sein« »Wissen Sie, was allein heißt? Was verstehen Sie unter ›allein‹? Sind Sie denn niemals mit Menschen zusammengekommen? Das nicht! Gewiss komme ich mit Menschen zusammen und doch bin ich allein ...« »Ich bin ein Träumer: ich habe so wenig vom wirklichen Leben, und Augenblicke, wie die eben erlebten, sind für mich etwas so Seltenes, dass ich sie in meinen Träumen und Gedanken immer von neuem durchkosten muss.«

    Literaturklassiker von 1848 
Romantisch und traurig zugleich ⭐️

    11. Juni 2026

3 von 255 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Fjodor M. Dostojewski

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821–1881) war das zweite von acht Kindern einer verarmten Adelsfamilie aus Moskau. Vier Jahre Zwangsarbeit wegen revolutionärer Umtriebe prägten sein Leben ebenso wie seine Spielleidenschaft und daraus resultierende Geldsorgen. Neben neun Romanen verfasste Dostojewski ab 1846 zahlreiche Erzählungen, Novellen und Essays.

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