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FASCHOLAND

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Über das Buch

In Fascholand begibt sich Canberk Köktürk auf eine autobiographisch-investigative Reise durch ein Deutschland, das nicht nur Menschen mit Migrationsgeschichte das Fürchten lehrt. Seine erzählerisch angelegte Ermittlungsakte untersucht subjektiv und temporeich die Lage der Nation. Hass und Hetze, Rechtsruck und Rassismus vergiften das Land und treiben es an den Abgrund.

Köktürk sammelt Indizien, spricht mit Betroffenen und trägt Wissen von Expert:innen zusammen. Sein launiger und mit beißendem Humor getränkter Ton hilft zu verstehen, wie gefährlich die Lage geworden ist: Unser Land inszeniert sich als wehrhafte Demokratie, setzt aber den strukturellen Problemen und der Radikalisierung im politischen Diskurs nichts entgegen. Ein rasanter und rasend wichtiger Text, der trotz der düsteren Diagnose Spaß zu lesen macht.


»Mit einer Mischung aus wunderschöner Sprache und perfider Vulgarität (die der guten Sorte) packt dich Fascholand und nimmt dich mit auf eine entlarvende Reise – ganz große Literatur.« TAHSIM DURGUN

»Canberk Köktürk nimmt uns mit auf eine persönliche, investigative Spurensuche durch ein Land, das seine Probleme leugnet. Fascholand ist wütend, scharf und bitterkomisch – eine Warnung und ein Aufruf zugleich.« MADELEINE ALIZADEH aka DariaDaria

»Jeder Mensch in Deutschland mit Migrationsgeschichte kennt diesen Krimi bereits. Wir alle haben ermittelt – mal widerwillig, mal verzweifelt. Aber keiner so scharfzüngig und unterhaltsam wie Canberk.«
TARKAN BAGCI

»Dies ist zum Glück keines dieser vor Betroffenheit und Selbstmitleid triefenden Bücher über Rassismus. Canberk schafft es, das, was wir alle eigentlich schon zu wissen glauben, so in Worte zu fassen, dass ich beim Lesen ausrief ›Ja, Mann, genau so!‹ Manchmal musste ich auch schlucken, laut und hart. Und genau das macht dieses Buch so wahnsinnig stark!« JASMINA KUHNKE

»Canbi fragt mich seit Wochen, ob ich was zu Fascholand schreibe. Aber ich hab leider keine Zeit, weil ich Anti-AfD-Content machen muss. Vertraue ihm da aber, Antifaschismus kann er.« TÜLIN SEZGIN aka Conny from the Block

Editionen (1)

ISBN9783550204241
VerlagUllstein Buchverlage
Erscheinungsdatum31.07.25
Seitenzahl320

Merkmale

2 Bewertungen

InformativMittelAnschaulichSympathischGlaubwürdigNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

112 Bewertungen

20 Rezensionen

4,3

Tippen zum Filtern

  • aniya
    aniya

    146 Follower

    5,0

    Sehr gut!

    18. Feb. 2026

  • flaminguin.books
    flaminguin.books

    260 Follower

    4,0

    Leider sehr wichtig, auch wenn die Lektüre bei mir nicht so einen Begeisterungstaumel ausgelöst hat. Relativ düster, ein Armutszeugnis für die Nation.

    Ein wichtiges Buch, aber sehr unbequem zu lesen. Der humorvolle Teil ist bitterböse und recht düster, die Abbildungen der Realität tut weh. Die Offenlegung der Systeme auf denen der Rechtsruck fußt und wie es sich manifestiert ist schwer zu ertragen. Auch die Folgen werden beleuchtet. Relativ oft erinnert das Buch auch an psychischen Auswirkungen. Spannend fand ich den Abschnitt mit den Gastarbeitern in Deutschland. Alles in allem ziemlich deprimierend, aber wichtig zu wissen.

    Leider sehr wichtig, auch wenn die Lektüre bei mir nicht so einen Begeisterungstaumel ausgelöst hat.
Relativ düster, ein Armutszeugnis für die Nation.

    28. Dez. 2025

  • coralije
    coralije

    32 Follower

    5,0

    unbequem, direkt und sehr aktuell

    dieses buch ist eine mischung aus gesprächen, autobiografischen erfahrungen und fundierten analysen, mit denen er ein bild von deutschland zeichnet, das viele lieber ignorieren wollen. es entsteht dabei aber keinesfalls nur eine einseitige perspektive, sondern ein sehr vielschichtigeres und teils auch widersprüchliches gesamtbild, was ich wirklich spannend fand. eines, das zeigt, wie verdammt tief rassismus, ausgrenzung und strukturelle ungleichheit hier immer noch verankert sind. besonders eindrücklich hat er beschrieben, dass zugehörigkeit für viele menschen nicht selbstverstandlich ist, sondern andauernd in frage gestellt wird und das zieht sich so auch durch das ganze buch. die auseinandersetzung mit politischen gruppierungen wie „links“ und „rechts“ fand ich auch gut, weil sie zeigt, wie verkürzt viele debatten eben geführt werden. man muss sich wirklich auf die themen einlassen, manchmal wurde das auch tatsächlich etwas anstrengend, aber das ist auch vollkommen okay – immerhin soll dieses buch ja auch keine leichte streichellektüre sein, sondern eines, das deutschland wachrüttelt und fordert und dabei manchmal auch überfordert. canberk köktürk legt den finger in die wunde. ich finde den aufbau hierbei übrigens sehr spannend, weil es sich um eine akte handelt. damit bekommt es richtig die form einer klageschrift. angeklagt: deutschland. fascholand. große empfehlung!

    28. Apr. 2026

3 von 20 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Canberk Köktürk

Canberk Köktürk wurde 1990 im Ruhrgebiet als Kind einer türkischen Gastarbeiter*innenfamilie geboren. Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen, das er aus familiären Gründen abbrach. Später folgte ein Bachelor in Politikwissenschaften an derselben Universität. Während des Studiums schrieb er unter anderem für die Studierendenzeitung, die taz und ZEIT Online. Später arbeitete er für TV- und Internetformate wie ZDF Magazin Royale, Lass dich überwachen und smypathisch. Aktuell ist er in Writers Rooms an Serien und Filmen beteiligt.

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