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Romane

Erschütterung

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Über das Buch

„Ein zartes, gewaltiges Kunststück.“ (The New York Times) – Percival Everetts großer Roman über Verlust und Erlösung Der Paläontologe Zach Wells hat sich in seiner selbstironischen Abgeklärtheit bequem eingerichtet: Idealen misstraut er, ob an der Universität, wo er, selbst Afroamerikaner, sich nicht für Gleichberechtigung einsetzt, oder zu Hause in der erkalteten Beziehung zu seiner Frau. Einziges Licht in seinem Leben ist die zwölfjährige Tochter Sarah. Als diese ihr Sehvermögen verliert und eine erschütternde Diagnose folgt, flieht Zach in die Wüste New Mexicos. Dort geht er einem mysteriösen Hilferuf nach, den er in einer Second-Hand-Jacke gefunden hatte. Ebenso mitreißend wie psychologisch feinsinnig erzählt der Pulitzer-Preis-Finalist eine große Geschichte über Verlust und Erlösung.

Editionen (4)

ISBN9783446272668
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum24.01.22
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

12 Rezensionen

4,0

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  • mitherzundbuch
    mitherzundbuch

    166 Follower

    4,0

    Eiskalt erwischt hat mich das Buch. Absolut nichts für schwache Nerven…

    Ich habe „James“ von Percival Everett so gern gelesen, ein Highlight für mich. Die Buchhändlerin in der Lieblingsbuchhandlung drückte mir dann „Erschütterung“ in die Hand und sagte, der Titel sei Programm. Aber dass es mich so erwischen würde, hätte ich nicht gedacht. Ich möchte und kann keine Rezension verfassen. Nur soviel: Das geht tief, ist kaum auszuhalten und gleichzeitig seltsam distanziert geschrieben. Ich habe beim Lesen körperlich gelitten und Ängste ausgestanden… was ist, wenn meine eigenen Kinder so ein Schicksal erleiden. In jedem Fall ist dieser Roman komplett anders als „James“. Nicht auf schlechte Art, einfach anders. Bitte checkt die Content Notes bevor ihr es lest… Ich brauche jetzt in jedem Falle was sehr Seichtes, um mich zu erholen!

    22. Mai 2025

  • tina71
    tina71

    150 Follower

    4,5

    Ich hatte etwas Probleme in die Geschichte rein zu kommen und auch das Ende ist sehr eigen. Der Autor wählt hier einen ungewöhnlichen Erzählstil aus der Sicht eines Vaters ( Zach) , der erfährt, dass seine geliebte Tochter durch eine Erkrankung nach und nach alles vergessen, körperlich verfallen und in absehbarer Zeit sterben wird. Die zweite Erzählebene handelt von einer Rettungsaktion des Vaters nahe der mexikanischen Grenze . Das Weggehen des Vaters, während seine Frau mit der sterbenden Tochter zurück bleibt, kann psychologisch sicher auf vielfältige Weise interpretiert werden. Für mich war es durchaus nachvollziehbar, dass er dort Etwas tun konnte, jemand retten und damit selbst gerettet werden, aus der Hilf- und Machtlosigkeit und des bloßen Zuschauens heraustreten und etwas bewirken. Sehr interessanter, aufwühlender und vielschichtiger Roman, der am Rande viele Themen anschneidet und der mich stilistisch und inhaltlich herausgefordert hat. Der Titel des Buches wurde sehr treffend gewählt.

    16. Juni 2025

  • amorlectio
    amorlectio

    101 Follower

    2,5

    Leider nicht so meins

    Ich konnte mit der Geschichte leider nicht warm werden, obgleich sie viel Potential hat. Ich bin mit Zach überhaupt nicht warm geworden. Ihn erwartet das schlimmste Schicksal, das man sich als Eltern vorstellen kann, aber seinen Umgang damit, konnte ich einfach überhaupt nicht nachempfinden. Ich habe ihn nicht verstanden. ich fand, er hat seine Familie komplett im Stich gelassen- von seinem Verhalten war ich schwer enttäuscht. Ein Verhalten, das sehr männlich und rational ist, hat mich leider nicht abgeholt… Seine Flucht und ‚Rettung‘ habe ich nicht wirklich verstanden- ja, man kann hier viel interpretieren, aber die Mühe mag ich mir nicht machen.

    17. Juni 2025

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Percival Everett

Percival Everett, geboren 1956 in Fort Gordon/Georgia, ist Schriftsteller und Professor für Englisch an der University of Southern California in Los Angeles. Er hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Lyrikbände veröffentlicht. Dafür wurde er vielfach ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen zuletzt die Romane »Erschütterung« (2022), »Die Bäume« (2023) sein Roman »James« (2024), für den er den National Book Award und den Pulitzer-Preis für Belletristik erhielt, sowie seine brillante Satire »Dr. No« (2025). Im Hanser-Taschenbuch ist »Ausradiert« (2026) erschienen.

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