Blick ins Buch

Sci-Fi

Picknick am Wegesrand

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Über das Buch

Außerirdische Wesen haben gegen Ende unseres Jahrhunderts die Erde besucht. Niemand hat sie gesehen, keiner weiß, woher sie kamen und wohin sie gegangen sind, doch in sechs Gebieten auf unserem Planeten haben sie unerklärliche Gegenstände und Erscheinungen zurückgelassen, eine Herausforderung an die irdische Wissenschaft.

ISBN9783518371701
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum04.11.81
Seitenzahl214

Rezensionen & Bewertungen

61 Bewertungen

10 Rezensionen

3,9

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  • cloudjumper
    cloudjumper

    1401 Follower

    2,5

    Die Auflösung ist philosophisch interessant und regt zum Nachdenken an, jedoch ist das Werk im Ganzen für mich kein sehr gutes. Zu viel politische Zwischentöne, zu uninteressante Charaktere. 2,5 Sterne für die damals innovative Idee.

    27. Juli 2023

  • julsico
    julsico

    77 Follower

    4,0

    Leeteile, Mückenglatzen und Sülze

    Leerteile, Mückenglatzen oder Sülze - Diese Artefakte haben Außerirdische bei ihrem „Besuch“ auf der Erde hinterlassen. Niemand weiß so wirklich, wozu diese Gegenstände in der Lage sind oder was es mit dem Besuch auf sich hatte. Doch Redrick Shewart ist in diesem gefährlichen Gebiet, der Zone, häufig unterwegs und verdient mit den Artefakten sein Geld. Dabei wird ein eher rauer Ton angeschlagen, der ein wenig an Western oder Actionfilme erinnert. Und obwohl wirklich eine Menge passiert, kommt einem der Text doch relativ ruhig und entschleunigt vor. Da man sich viele Zusammenhänge selbst erarbeiten muss und Begriffe wie Mückenglatze nur aus dem Kontext der Geschichte zu erschließen sind, muss man jedoch sehr konzentriert an die Lektüre herangehen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Gut gefallen hat mir die Metaebene, die sich subtil aber doch offensichtlich über die gesamte Geschichte spannt. Dabei werden philosophische Fragen nach Macht, Aneignung und Selbstwirksamkeit gestellt und in viele Richtungen argumentiert. Der Roman ist sicher auf vielen Ebenen lesbar, da absichtlich Lücken gelassen und Zweideutigkeiten hergestellt wurden. Das macht die Geschichte um Redricks Abenteuer in der Zone sicher zu einem Klassiker. Teilweise waren mir die Gedankenströme jedoch etwas zu ausufernd und vor allem am Anfang habe ich durch fehlende Erklärungen nicht alles verstanden - doch gerade die Tatsache, dass es einem der Roman nicht zu einfach macht, war irgendwie auch sympathisch. Gern hätte ich am Ende aber doch etwas Eindeutiges zur Einordnung der Gesamthandlung gelesen - denn besonders auf den letzten Seiten erscheint Redrick noch einmal in einem neuen Licht. Vielleicht zeigt das jedoch aber auch die Macht der Zone, der sich niemand entziehen kann.

    22. Juli 2024

  • smart_monkey
    smart_monkey

    10 Follower

    2,5

    Leider sprachlich in die Jahre gekommen. Schatzjäger suchen in den Abfällen außerirdischer Besucher auf der Erde nach Technologie, die sie zu Pinke machen können. Sie riskieren dabei ihr eigenes Leben.

    24. Feb. 2025

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Arkadi Strugatzki

Arkadi Strugatzki, geboren 1925, war ein sowjetischer Schriftsteller. Er wurde während seiner Armeezeit zum Japanisch-Dolmetscher ausgebildet und verbrachte so die Kriegsjahre im Osten Russlands. Später war er als Verlagslektor und Übersetzer in Moskau tätig. Arkadi Strugatzki verstarb 1991 in Sankt Petersburg (Russland)

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