Fachbücher

Ein Zimmer für sich allein

4,1(726)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Virginia Woolfs "Ein Zimmer für sich allein" ist ein grundlegender Essay der feministischen Literaturkritik, hervorgegangen aus Vorträgen an Frauencolleges in Cambridge. Mit der berühmten These, eine Frau brauche Geld und einen eigenen Raum, um schreiben zu können, verbindet Woolf historische Analyse, erzählerische Fiktion und ironische Gelehrsamkeit. Ihr Stil ist mäandernd, präzise und essayistisch offen; er stellt nicht nur literarische Kanons infrage, sondern zeigt, wie materielle Bedingungen, Bildung und patriarchale Institutionen weibliche Kreativität begrenzen. Virginia Woolf, 1882 in London geboren, war eine zentrale Gestalt der literarischen Moderne und der Bloomsbury Group. Ihre eigenen Erfahrungen als Schriftstellerin, Verlegerin der Hogarth Press und Intellektuelle in einer von Männern dominierten Kultur prägen diesen Text. Die Auseinandersetzung mit Shakespeare, der Universitätswelt, Erbschaft, Ausschluss und weiblicher Autorschaft verdichtet persönliche Beobachtung und kulturgeschichtliche Diagnose zu einer bis heute wirksamen Denkform. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Literatur nicht nur als Kunst, sondern als gesellschaftliche Praxis verstehen wollen. Es ist zugleich elegant, scharf und überraschend zugänglich. Wer nach den Voraussetzungen geistiger Freiheit fragt, findet hier einen Klassiker, dessen Argumente nichts von ihrer Dringlichkeit verloren haben.

Editionen (24)

ISBN9788028391843
VerlagCopycat
Erscheinungsdatum23.06.25
Seitenzahl68

Rezensionen & Bewertungen

726 Bewertungen

117 Rezensionen

4,1

Tippen zum Filtern

  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    „Moreover, in a hundred years, I thought, reaching my own doorstep, women will have ceased to be the protected sex. Logically they will take part in all the activities and exertions that were once denied them.“ Hellsichtige Gedanken zur Stellung der Frau. Ein spannender Abgleich hundert Jahre später.

    4 Stunden vor

  • schneeweisschen666
    schneeweisschen666

    136 Follower

    4,0

    Das Problem kreativer Frauen

    Dieses Werk sollte von jedem Schreiberling gelesen werden. Egal ob männlich, weiblich oder allem dazwischen und darüber Hinaus. Virginia Woolfs Gedankengänge und Aufschlüsselungen zum Thema "Frauen und Literatur" zu dem sie gebeten wird einen Virtrag zu schreiben, sind logisch und erschütternd ehrlich. Mit einer mir sehr sympathischen Sachlichkeit geht sie die vielen Umstände an die es Frauen Jahrhunderte lang schwer bis geradezu unmöglich machte, selbst Literatur zu verfassen. Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch durch die fehlende geistige Freiheit die ihr durch gesellschaftliche Zwänge und Ansprüche auferlegt wurden. Ich finde, gerade in der jetzigen Zeit, in dr Frauen mal wieder Manalität durch ihre Romane vorgeworfen wird, hatt dieses Manifest an Bedeutung gewonnen und sollte als Schulleiter Pflicht sein.

    6 Tage vor

  • 2,5

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    Ich versuche immer mal wieder, meine Komfortzone zu verlassen und auch Klassiker zu lesen, einfach um mich selbst ein bisschen herauszufordern. Dieses Mal war es Ein Zimmer für sich allein von Virginia Woolf und was soll ich sagen, es war eher schwierig für mich. Ich habe total oft gemerkt, dass ich zwar lese, aber gedanklich komplett abschweife und eigentlich gar nichts richtig aufnehme. Der Schreibstil hat es mir echt nicht leicht gemacht, dranzubleiben. Inhaltlich fand ich den Ansatz natürlich wichtig, die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, gerade in der Literatur. Aber für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als würde sehr weit ausgeholt werden, um etwas zu erklären, das leider irgendwie auf der Hand liegt, besonders für die damalige Zeit. Trotzdem finde ich es spannend, solche Bücher zu lesen, einfach um neue Perspektiven mitzunehmen, auch wenn sie mich nicht komplett abholen.

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    22. März 2026

3 von 117 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick