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Ein eigenes Zimmer

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Über das Buch

"Eine Frau muss Geld haben und ein eigenes Zimmer, wenn sie schreiben will." Mit diesem berühmten Satz fasst Virginia Woolf in ihrem 1929 erschienenen Essay "Ein eigenes Zimmer" eine Erkenntnis zusammen, die bis heute nichts von ihrer Sprengkraft verloren hat. Entstanden aus zwei Vorträgen, die Woolf 1928 vor Studentinnen in Cambridge hielt, gilt das Werk als eines der wichtigsten Gründungsdokumente feministischer Literaturtheorie. In einer eleganten Mischung aus Essay, Erzählung und geistreichem Gedankenexperiment geht Woolf der Frage nach, warum es über Jahrhunderte hinweg so wenige bedeutende Schriftstellerinnen gab. Sie führt ihre Leser durch Bibliotheken und Universitäten, durch die Geschichte der englischen Literatur und durch das fiktive Schicksal von "Shakespeares Schwester" – und zeigt eindrucksvoll, wie sehr materielle Unabhängigkeit, Bildung und geistiger Freiraum die Voraussetzungen jeder kreativen Entfaltung sind. Klug, ironisch, poetisch und voller kluger Beobachtungen ist "Ein eigenes Zimmer" weit mehr als ein feministischer Klassiker: Es ist ein zeitloses Plädoyer für Freiheit, Selbstbestimmung und die Kraft des eigenen Denkens – und eine Einladung, sich den eigenen Raum im Leben zu erobern.

Editionen (24)

ISBN9783695620852
Verlagvia tolino media
Erscheinungsdatum10.04.26

Rezensionen & Bewertungen

726 Bewertungen

117 Rezensionen

4,1

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  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    „Moreover, in a hundred years, I thought, reaching my own doorstep, women will have ceased to be the protected sex. Logically they will take part in all the activities and exertions that were once denied them.“ Hellsichtige Gedanken zur Stellung der Frau. Ein spannender Abgleich hundert Jahre später.

    4 Stunden vor

  • schneeweisschen666
    schneeweisschen666

    136 Follower

    4,0

    Das Problem kreativer Frauen

    Dieses Werk sollte von jedem Schreiberling gelesen werden. Egal ob männlich, weiblich oder allem dazwischen und darüber Hinaus. Virginia Woolfs Gedankengänge und Aufschlüsselungen zum Thema "Frauen und Literatur" zu dem sie gebeten wird einen Virtrag zu schreiben, sind logisch und erschütternd ehrlich. Mit einer mir sehr sympathischen Sachlichkeit geht sie die vielen Umstände an die es Frauen Jahrhunderte lang schwer bis geradezu unmöglich machte, selbst Literatur zu verfassen. Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch durch die fehlende geistige Freiheit die ihr durch gesellschaftliche Zwänge und Ansprüche auferlegt wurden. Ich finde, gerade in der jetzigen Zeit, in dr Frauen mal wieder Manalität durch ihre Romane vorgeworfen wird, hatt dieses Manifest an Bedeutung gewonnen und sollte als Schulleiter Pflicht sein.

    6 Tage vor

  • 2,5

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    Ich versuche immer mal wieder, meine Komfortzone zu verlassen und auch Klassiker zu lesen, einfach um mich selbst ein bisschen herauszufordern. Dieses Mal war es Ein Zimmer für sich allein von Virginia Woolf und was soll ich sagen, es war eher schwierig für mich. Ich habe total oft gemerkt, dass ich zwar lese, aber gedanklich komplett abschweife und eigentlich gar nichts richtig aufnehme. Der Schreibstil hat es mir echt nicht leicht gemacht, dranzubleiben. Inhaltlich fand ich den Ansatz natürlich wichtig, die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, gerade in der Literatur. Aber für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als würde sehr weit ausgeholt werden, um etwas zu erklären, das leider irgendwie auf der Hand liegt, besonders für die damalige Zeit. Trotzdem finde ich es spannend, solche Bücher zu lesen, einfach um neue Perspektiven mitzunehmen, auch wenn sie mich nicht komplett abholen.

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    22. März 2026

3 von 117 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Virginia Woolf

Adeline Virginia Woolf (1882 – 1941) war eine englische Schriftstellerin, die als eine der wichtigsten Autoren der Moderne gilt. 1912 heiratete sie Leonard Woolf, und 1917 gründete das Paar die Hogarth Press, die einen Großteil ihrer Arbeit veröffentlichte. Woolf hatte romantische Beziehungen zu Frauen, darunter Vita Sackville-West, die ihre Bücher auch über Hogarth Press veröffentlichte. Zu ihren bekanntesten Werken zählt der Essay "A Room of One's Own" (1929).

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