Biografien

Ein Zimmer für sich allein

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Über das Buch

Was wäre gewesen, wenn Shakespeare eine Schwester gehabt hätte, genauso begabt wie er? Welche Widerstände hatten Jane Austen oder die Brontë-Schwestern zu überwinden, um ihre Romane schreiben und veröffentlichen zu können? Diese und andere Fragen erörtert Virginia Woolf in ihrem brillanten Essay über ›Frauen und Literatur‹. »Fünfhundert Pfund im Jahr und ein eigenes Zimmer« sind Voraussetzungen dafür, dass auch Frauen große Literatur produzieren. Das bedeutet: Unabhängigkeit. Und die hatten Frauen über Jahrhunderte nicht. Axel Monte hat den Grundtext der Frauenbewegung neu übersetzt, mit den nötigen Erläuterungen versehen und ein Nachwort beigegeben, das die Lebensumstände Virginia Woolfs beleuchtet und mit Missverständnissen aufräumt.

Editionen (24)

ISBN9783150188873
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum01.02.12
Seitenzahl189

Rezensionen & Bewertungen

726 Bewertungen

117 Rezensionen

4,1

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  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    „Moreover, in a hundred years, I thought, reaching my own doorstep, women will have ceased to be the protected sex. Logically they will take part in all the activities and exertions that were once denied them.“ Hellsichtige Gedanken zur Stellung der Frau. Ein spannender Abgleich hundert Jahre später.

    4 Stunden vor

  • schneeweisschen666
    schneeweisschen666

    136 Follower

    4,0

    Das Problem kreativer Frauen

    Dieses Werk sollte von jedem Schreiberling gelesen werden. Egal ob männlich, weiblich oder allem dazwischen und darüber Hinaus. Virginia Woolfs Gedankengänge und Aufschlüsselungen zum Thema "Frauen und Literatur" zu dem sie gebeten wird einen Virtrag zu schreiben, sind logisch und erschütternd ehrlich. Mit einer mir sehr sympathischen Sachlichkeit geht sie die vielen Umstände an die es Frauen Jahrhunderte lang schwer bis geradezu unmöglich machte, selbst Literatur zu verfassen. Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch durch die fehlende geistige Freiheit die ihr durch gesellschaftliche Zwänge und Ansprüche auferlegt wurden. Ich finde, gerade in der jetzigen Zeit, in dr Frauen mal wieder Manalität durch ihre Romane vorgeworfen wird, hatt dieses Manifest an Bedeutung gewonnen und sollte als Schulleiter Pflicht sein.

    6 Tage vor

  • 2,5

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    Ich versuche immer mal wieder, meine Komfortzone zu verlassen und auch Klassiker zu lesen, einfach um mich selbst ein bisschen herauszufordern. Dieses Mal war es Ein Zimmer für sich allein von Virginia Woolf und was soll ich sagen, es war eher schwierig für mich. Ich habe total oft gemerkt, dass ich zwar lese, aber gedanklich komplett abschweife und eigentlich gar nichts richtig aufnehme. Der Schreibstil hat es mir echt nicht leicht gemacht, dranzubleiben. Inhaltlich fand ich den Ansatz natürlich wichtig, die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, gerade in der Literatur. Aber für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als würde sehr weit ausgeholt werden, um etwas zu erklären, das leider irgendwie auf der Hand liegt, besonders für die damalige Zeit. Trotzdem finde ich es spannend, solche Bücher zu lesen, einfach um neue Perspektiven mitzunehmen, auch wenn sie mich nicht komplett abholen.

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    22. März 2026

3 von 117 Rezensionen

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