Romane

Ein eigenes Zimmer

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Über das Buch

Virginia Woolfs Urtext weiblicher Selbstbestimmung - jetzt mit einem Vorwort von Margarete Stokowski, der Autorin von »Untenrum frei« und »Die letzten Tage des Patriarchats«.

»A Room of One's Own«, 1929 entstanden, erschien in deutscher Übersetzung erst 1978 unter dem Titel »Ein Zimmer für sich allein«. Virginia Woolf greift eine ganze Reihe von Fragen zum Thema Frauen und Literatur auf, die sie und ihre Zeit bewegten: Warum haben Töchter aus gebildetem Haus nicht die gleichen Möglichkeiten zur Universitätsausbildung wie ihre Brüder? Warum ist die Literatur über Frauen fast ausschließlich von Männern geschrieben? Hätte Shakespeare eine Schwester gehabt, ebenso begabt wie er, wie wäre es ihr ergangen? Wie könnte weibliches Schreiben in der Gegenwart aussehen?

Talent fehlt den Frauen nicht, aber die Möglichkeit, es einzusetzen. Und was sie dazu brauchen, müssen sie sich selbst erkämpfen: finanzielle, vor allem aber intellektuelle Unabhängigkeit, symbolisiert durch »Ein eigenes Zimmer« - »A Room Of One's Own«.

Editionen (24)

ISBN9783596522354
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum25.09.19
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

726 Bewertungen

117 Rezensionen

4,1

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  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    „Moreover, in a hundred years, I thought, reaching my own doorstep, women will have ceased to be the protected sex. Logically they will take part in all the activities and exertions that were once denied them.“ Hellsichtige Gedanken zur Stellung der Frau. Ein spannender Abgleich hundert Jahre später.

    4 Stunden vor

  • schneeweisschen666
    schneeweisschen666

    136 Follower

    4,0

    Das Problem kreativer Frauen

    Dieses Werk sollte von jedem Schreiberling gelesen werden. Egal ob männlich, weiblich oder allem dazwischen und darüber Hinaus. Virginia Woolfs Gedankengänge und Aufschlüsselungen zum Thema "Frauen und Literatur" zu dem sie gebeten wird einen Virtrag zu schreiben, sind logisch und erschütternd ehrlich. Mit einer mir sehr sympathischen Sachlichkeit geht sie die vielen Umstände an die es Frauen Jahrhunderte lang schwer bis geradezu unmöglich machte, selbst Literatur zu verfassen. Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch durch die fehlende geistige Freiheit die ihr durch gesellschaftliche Zwänge und Ansprüche auferlegt wurden. Ich finde, gerade in der jetzigen Zeit, in dr Frauen mal wieder Manalität durch ihre Romane vorgeworfen wird, hatt dieses Manifest an Bedeutung gewonnen und sollte als Schulleiter Pflicht sein.

    6 Tage vor

  • 2,5

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    Ich versuche immer mal wieder, meine Komfortzone zu verlassen und auch Klassiker zu lesen, einfach um mich selbst ein bisschen herauszufordern. Dieses Mal war es Ein Zimmer für sich allein von Virginia Woolf und was soll ich sagen, es war eher schwierig für mich. Ich habe total oft gemerkt, dass ich zwar lese, aber gedanklich komplett abschweife und eigentlich gar nichts richtig aufnehme. Der Schreibstil hat es mir echt nicht leicht gemacht, dranzubleiben. Inhaltlich fand ich den Ansatz natürlich wichtig, die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, gerade in der Literatur. Aber für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als würde sehr weit ausgeholt werden, um etwas zu erklären, das leider irgendwie auf der Hand liegt, besonders für die damalige Zeit. Trotzdem finde ich es spannend, solche Bücher zu lesen, einfach um neue Perspektiven mitzunehmen, auch wenn sie mich nicht komplett abholen.

    „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“

    22. März 2026

3 von 117 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Virginia Woolf

Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 als Tochter des Biographen und Literaten Sir Leslie Stephen in London geboren. Zusammen mit ihrem Mann, dem Kritiker Leonard Woolf, gründete sie 1917 den Verlag The Hogarth Press. Ihre Romane stellen sie als Schriftstellerin neben James Joyce und Marcel Proust. Zugleich war sie eine der lebendigsten Essayistinnen ihrer Zeit und hinterließ ein umfangreiches Tagebuch- und Briefwerk. Virginia Woolf nahm sich am 28. März 1941 in dem Fluß Ouse bei Lewes (Sussex) das Leben.

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