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Ein spannender und atmosphärischer historischer Roman, der die Suche nach der verschwundenen Mona Lisa im Paris der Belle Epoque zum Thema hat. Der Autor verbindet geschickt Fakten und Fiktion und lässt seinen Protagonisten auf viele berühmte Persönlichkeiten der Kunst- und Kulturszene treffen.
Ich liebe historische Romane, die mich in eine andere Zeit und einen anderen Ort entführen. Deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch. “Die Erfindung des Lächelns” von Tom Hillenbrand ist ein historischer Roman, der den Diebstahl der Mona Lisa aus dem Louvre im Jahr 1911 zum Ausgangspunkt nimmt. Der Autor erfindet eine fiktive Geschichte um den Verbleib des berühmten Gemäldes, das erst zwei Jahre später in Florenz wieder auftauchte. Dabei mischt er historische Fakten mit viel Fantasie und lässt seinen Protagonisten, den Commissaire Juhel Lenoir, auf zahlreiche bekannte Persönlichkeiten der Belle Epoque treffen, wie Picasso, Apollinaire, Crowley, Debussy und Bertillon. Das Buch hat zweifellos seine Stärken: Es ist gut recherchiert, detailreich und atmosphärisch. Der Autor versteht es, das Paris der damaligen Zeit lebendig zu beschreiben, mit seinen Lichtern, Geräuschen und Gerüchen. Er zeigt die Vielfalt und den Reiz der Kunst- und Kulturszene, aber auch die Schattenseiten der Gesellschaft, wie die Armut, die Krankheiten und die politischen Spannungen. Er schafft es, den Leser in eine andere Welt zu entführen, die faszinierend und schrecklich zugleich ist. Das Buch hat aber auch seine Schwächen: Es ist zu lang, zu langatmig und zu überladen. Der Autor verliert sich oft in Nebenhandlungen, die wenig zur Haupthandlung beitragen. Er führt zu viele Figuren ein, die kaum Tiefe oder Charakter haben. Er versucht, zu viele Themen und Genres zu bedienen, ohne einen klaren Fokus zu haben. Er schreibt zwar flüssig und humorvoll, aber auch manchmal zu bemüht und gekünstelt. Das Buch ist also kein schlechtes Buch, aber auch kein herausragendes. Es ist ein Buch, das unterhält, aber auch langweilt. Es ist ein Buch, das informiert, aber auch verwirrt. Es ist ein Buch, das zum Lächeln bringt, aber auch zum Gähnen. Es ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht lesen muss. 😐
1. Feb. 2024
Ein spannender und atmosphärischer historischer Roman, der die Suche nach der verschwundenen Mona Lisa im Paris der Belle Epoque zum Thema hat. Der Autor verbindet geschickt Fakten und Fiktion und lässt seinen Protagonisten auf viele berühmte Persönlichkeiten der Kunst- und Kulturszene treffen.
Ich liebe historische Romane, die mich in eine andere Zeit und einen anderen Ort entführen. Deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch. “Die Erfindung des Lächelns” von Tom Hillenbrand ist ein historischer Roman, der den Diebstahl der Mona Lisa aus dem Louvre im Jahr 1911 zum Ausgangspunkt nimmt. Der Autor erfindet eine fiktive Geschichte um den Verbleib des berühmten Gemäldes, das erst zwei Jahre später in Florenz wieder auftauchte. Dabei mischt er historische Fakten mit viel Fantasie und lässt seinen Protagonisten, den Commissaire Juhel Lenoir, auf zahlreiche bekannte Persönlichkeiten der Belle Epoque treffen, wie Picasso, Apollinaire, Crowley, Debussy und Bertillon. Das Buch hat zweifellos seine Stärken: Es ist gut recherchiert, detailreich und atmosphärisch. Der Autor versteht es, das Paris der damaligen Zeit lebendig zu beschreiben, mit seinen Lichtern, Geräuschen und Gerüchen. Er zeigt die Vielfalt und den Reiz der Kunst- und Kulturszene, aber auch die Schattenseiten der Gesellschaft, wie die Armut, die Krankheiten und die politischen Spannungen. Er schafft es, den Leser in eine andere Welt zu entführen, die faszinierend und schrecklich zugleich ist. Das Buch hat aber auch seine Schwächen: Es ist zu lang, zu langatmig und zu überladen. Der Autor verliert sich oft in Nebenhandlungen, die wenig zur Haupthandlung beitragen. Er führt zu viele Figuren ein, die kaum Tiefe oder Charakter haben. Er versucht, zu viele Themen und Genres zu bedienen, ohne einen klaren Fokus zu haben. Er schreibt zwar flüssig und humorvoll, aber auch manchmal zu bemüht und gekünstelt. Das Buch ist also kein schlechtes Buch, aber auch kein herausragendes. Es ist ein Buch, das unterhält, aber auch langweilt. Es ist ein Buch, das informiert, aber auch verwirrt. Es ist ein Buch, das zum Lächeln bringt, aber auch zum Gähnen. Es ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht lesen muss. 😐
1. Feb. 2024






