Blick ins Buch

Romane

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland

3,8(355)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

»Es heißt, diese Reise habe ihren Preis. Einen Preis, der über die Kosten des Tickets hinausgeht.«

Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden …

Lassen Sie sich verzaubern und gehen Sie mit Sarah Brooks auf eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen werden. Doch sehen Sie sich vor – das Ödland ist heimtückischer, als man meinen könnte.

Editionen (2)

ISBN9783570105009
VerlagC.Bertelsmann
Erscheinungsdatum24.07.24
Seitenzahl416

Merkmale

7 Bewertungen

AnschaulichSympathischGlaubwürdigSpannendNachdenklichEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

355 Bewertungen

93 Rezensionen

3,8

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  • diekapitelleserin
    diekapitelleserin

    277 Follower

    3,0

    Zunächst einmal, was für ein ungewöhnlicher Titel ist es, den dieses Buch schmückt. Und wenn man denkt, dies liegt am deutschen Verlag, nein, auch auf englisch ist er genauso spektakulär. Für mich war diese Reise durch das Ödland ein Auf und Ab der Gefühle. Zu Beginn habe ich die Geschichte rund um den Zug und seiner mitreisenden Personen sehr gemocht, allerdings fand ich, dass es auch ein paar Längen gab. Herausragend ist aber der Schreibstil, der so bildlich und gewaltig ist, dass die Geschichte wie ein Film vor meinem Auge abgelaufen ist. Wer mal etwas ganz anderes sucht, ist hier richtig.

    13. Apr. 2025

  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    4,0

    Es ist das Jahr 1899, aber die Erde hat eine Veränderung durchgemacht. Zwischen China und Russland ist eine gefährliche Wildnis entstanden, die von albtraumartigen Wesen bevölkert wird und die Sinne verwirrt. Aber es gibt einen gut gesicherten Zug, der durch dieses Ödland fährt. Auf dieser Fahrt ist Maria dabei, die Tochter des Glasmachers, der die Scheiben für den Zug herstellte und der dafür verantwortlich gemacht wurde, dass bei der letzten Fahrt etwas schief ging. Maria will herausfinden, was dahinter steckt. Außerdem wie immer dabei: das Zugkind Weiwei, die im Zug geboren wurde, und ein neugieriger blinder Passagier. Wir verbringen fast die ganze Zeit im Zug und es ist natürlich ein besonderes Setting. Man fühlt sich als Teil dieser kleinen Gesellschaft und am Ende der "Fahrt" fühlte ich mich erstmal ein bisschen verloren. Vor allem am Ende merkt man, dass das Buch eine zweite Ebene hat. Aber es bleibt sehr vieles nur angedeutet, was mich in diesem Fall aber nicht gestört hat. Ein ganz besonderes, abenteuerliches Buch.

    2. Nov. 2024

  • taia
    taia

    170 Follower

    2,5

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz wie ich dieses Buch bewerten soll. Es bleibt die ganze Zeit wage und mysteriös und hat mich an die Zugreise aus Chihiros Reise ins Zauberland erinnert. Wir reisen mit den Charakteren durch eine unbekannte (magische?) Welt deren Regeln niemand versteht. Dazu kommt, dass das Buch aus der Sicht diverser Passagiere geschrieben ist, aber deren Gedankenwelt wird immer wirrer und unverständlicher. Alles in allem hat mir in diesem Buch so ein bisschen der rote Faden und das klare world building gefehlt, es bleibt alles einfach zu formlos und blass.

    7. Juni 2025

3 von 93 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 14034%
diekapitelleserin
diekapitelleserin6. Apr. 2025

Elena hinterlässt nichts als Fragezeichen bei mir. Ist sie real, ein Geist, oder eine Mahnung für die Reisenden?

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Autorin / Autor

Über Sarah Brooks

Sarah Brooks hat in China, Japan und Italien gearbeitet und ist nun an der Universität von Leeds tätig. Für ihren Debütroman »Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland«, der schon vor Veröffentlichung für große Begeisterung gesorgt hat, wurde sie mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize ausgezeichnet. Der Roman erscheint in über 15 Ländern.

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