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Romane

Die Biene und der Kurt

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Über das Buch

16-jährig, pummelig, klein, eigenwillig, Brillengläser wie Bierkrugböden und ein blonder, schräg vom Kopf abstehender "Pferdestummel". Das ist Biene. Biene ist aus dem Mädchenheim geflüchtet und trifft an einem gottverlassenen Bahnhof auf den kettenrauchenden und versoffenen Schlagersänger Kurt. Gemeinsam touren Biene und Kurt nun im scheppernden aber glitzernden "Heartbreakin´-Mobil" durch die Provinz, spielen in Wirtshäusern, Altenheimen und Zuchttierhallen, treffen auf gewaltige Bauern, tanzende Polizisten, Wirtinnen in roten Overalls, auf über tausend Truthahnküken und erleben auch sonst einige recht bemerkenswerte Abenteuer. Und ihnen wird klar, dass sie eigentlich beide auf der Suche nach Liebe sind. Eine atmosphärische Geschichte über Freiheit, Sehnsucht, die Provinz und zwei liebenswerte Außenseiter.

Editionen (3)

ISBN9783036959153
VerlagKein & Aber
Erscheinungsdatum29.01.14
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

8 Rezensionen

2,8

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  • bucher_michele
    bucher_michele

    48 Follower

    4,0

    Tolle Leseempfehlung!

    👍👍👍👍 Robert Seethaler erzählt in seinem Debüt aus dem Jahr 2006 knapp, lakonisch und nüchtern die Geschichte des dauerbesoffenen und kettenrauchenden abgehalfterten Schlagersänger-Rock’n’Rollers Kurt und der aus dem katholischen Mädcheninternat ausgebüxten 16-jährigen Biene, die sich zufällig treffen und zusammen den Roadtrip ihres Lebens begehen. Was die beiden erleben, ist skurril, komisch und phasenweise absurd. Und was die beiden verbindet, ist die Einsamkeit und die Suche nach Nähe und menschlicher Verbindung. Ach. Dem Autor gelingt es, die melancholische Grundstimmung mit feinem Humor und grosser Leichtigkeit zu brechen: meisterhaft. Einziger Wermutstropfen: Wenn Eckhart Schmidt auf dem Taschenbuch-Cover meint, der Text habe die Kraft und Poesie von Fellinis La Strada, dann ist das etwas übertrieben. Solche Blurbs erzeugen bei mir nur unnötig hohe Erwartungen. Trotzdem: Eine berührende, leise, oft komische Geschichte über zwei ungewöhnliche Figuren, die einem lange im Gedächtnis bleiben.

    Tolle Leseempfehlung!

    12. Feb. 2026

  • lui26.9
    lui26.9

    782 Follower

    3,0

    Ganz nett

    Die Biene und der Kurt. Die Geschichte vom Schlagerstar und dem Mädchen aus dem katholischen Mädchenheim ist eigentlich ganz nett. Biene haut nämlich ab und trifft dann auf Heartbreakin‘ Kurt. Gemeinsam touren sie durch die Gegend, streiten sich, vertragen sich und haben Spaß. Das Ende ist traurig und schön zu gleich. Was mich wirklich krass gestört hat ist, dass vor jedem, wirklich vor JEDEM Namen ein Artikel war. Die ganze Zeit „Die Biene“, „der Kurt“, „der Leo“, „die Hilfsschwester“, das hat mich am Anfang wirklich mega genervt.

    14. Okt. 2024

  • e_sel
    e_sel

    17 Follower

    1,0

    Die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung als erwartet. Manche Passagen fand ich verstörend. Unangemessene, illegale sexuelle Handlungen wurde zu deutlich beschrieben.

    25. März 2024

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Robert Seethaler

Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, wurde 2007 für seinen Roman »Die Biene und der Kurt« mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste. Der Film nach seinem Drehbuch »Die zweite Frau« wurde mehrfach ausgezeichnet und lief auf verschiedenen internationalen Filmfestivals. 2008 erschien sein zweiter Roman »Die weiteren Aussichten«. »Jetzt wirds ernst« wurde 2010 veröffentlicht, darauf folgte 2012 der Bestseller »Der Trafikant«, der 2018 mit Bruno Ganz in der Hauptrolle verfilmt wurde. Robert Seethaler lebt und schreibt in Wien und Berlin.

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