Biografien

Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin. Kleist. Nietzsche

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Über das Buch

'Jeder schöpferische Mensch erfährt den Kampf mit seinem Dämon, und immer ist es ein Heldenkampf; immer ein Liebeskampf.' Hölderlin, Kleist, Nietzsche – in meisterlichen Psychogrammen erkundet Stefan Zweig Leben und Werk dreier Genies der deutschen Literatur.

Editionen (17)

ISBN9783730604144
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum07.08.16
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

2 Rezensionen

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  • 3,0

    "Jeder geistige, jeder schöpferische Mensch gerät unverweigerlich in den Kampf mit seinem Dämon, und immer ist es ein Heldenkampf, immer ein Liebeskampf."

    Dieses Psychogramm von Stefan Zweig über Hölderlin, Kleist und Nietzsche war wirklich höchst interessant. Aber ich muss auch sagen, dass die Sprache mich wirklich herausgefordert hat. Zu erfahren, wie diese drei Genies der deutschen Literatur gelebt und wie sie der Schaffensdrang und das Gefühl der Unzugehörigkeit zur irdischen Welt letztendlich zerstört hat, war höchst interessant zu lesen. Zweig schafft es, mit seiner bildhaften Sprache, die innere Zerrissenheit der drei Männer zu verdeutlichen. Wie schwer müssen diese Schicksale gewesen sein? Wie schwer, so zu leben, bis einem nur noch der Tod erstrebenswert scheint?

    12. Dez. 2025

  • 4,0

    Sprachgewaltig stellt Stefan Zweig die Bedeutung seiner drei Helden Hölderlin, Kleist und Nietzsche für die Kunst dar. Für ihn sind alle drei bisher nie dagewesene Genies und in ihrer tragischen Existenz unerreichte Fixsterne. Das Vorwort widmet sich dem Begriff "Dämon" und wie dieser im weiteren Verlauf des Buches zu verstehen ist. Nach dieser Lektüre vermisst man das 19. Jahrhundert ebenso sehr wie Zweig. Mir waren seine Darstellungen oft zu idealistisch und einseitig. Ich hatte den Eindruck, Hölderlin, Kleist und Nietzsche waren für Zweig mehr Götter, denn Menschen. Aber abgesehen davon, war das Buch ein literarischer Hochgenuss.

    31. Dez. 2023

Autorin / Autor

Über Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881–1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Seit 1938 auf der Flucht, lebte der engagierte Pazifist und Humanist zuletzt in Brasilien, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Selbstmord beging.

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