Romane

Angst

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Über das Buch

Irene Wagner betrügt ihren Ehemann, und ihre Angst erwischt zu werden, ist ebenso groß wie das verbotene Verlangen. Wann immer Irene ihr Haus verlässt, plagt und erdrückt sie diese Furcht. Sind Andeutungen in ihrem Alltag bloß Zufälle oder ist ihr Seitensprung aufgeflogen? Irenes Wahrnehmung ist vor lauter Angst und Schuldgefühlen wahnhaft verschleiert. Und als sie von einer Frau erpresst wird, gerät ihr Leben vollends aus den Fugen. Mit großer poetischer Strahlkraft dringt Stefan Zweig in die psychischen Abgründe seiner Figuren ein.

Editionen (23)

ISBN9783730604779
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum07.02.17
Seitenzahl96

Merkmale

1 Bewertungen

SchnellGlaubwürdigMittelUngewöhnlichVielschichtigEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

117 Bewertungen

20 Rezensionen

3,9

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  • dersinn
    dersinn

    8 Follower

    4,5

    Ein Blick in den Kopf einer Frau, deren schlechtes Gewissen sie in einem Labyrinth aus Angst gefangen hält.

    16. Juni 2026

  • nikiread
    nikiread

    17 Follower

    5,0

    Eine kurze, sehr einprägsame Novelle über das Gefühl der Angst und seine zermürbende Wirkung. Zweig zeigt, wie schon in der Schachnovelle, das er Gefühle sehr gut beschreiben und in Worte fassen kann, was mich beeindruckt. Er beschreibt die Angst und das Ungewisse als verheerender und schlimmer für einen Menschen als die Konsequenz/Strafe, die aus dem Fehler hervorgeht, da die Konsequenz etwas Gewisses an sich hat. Sehr empfehlenswertes Buch.

    9. März 2026

  • rattengraf
    rattengraf

    15 Follower

    4,0

    "Die Angst ist ärger als die Strafe, denn die ist ja etwas Bestimmtes und, viel oder wenig, immer mehr als das entsetzlich Unbestimmte, dies grauenhaft unendliche der Spannung." Der große Psychologe Stefan Zweig seziert in seiner Geschichte Angst dies Gefühl, auf pointierte und empathische Weise. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits.

    15. Nov. 2025

3 von 20 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881–1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Seit 1938 auf der Flucht, lebte der engagierte Pazifist und Humanist zuletzt in Brasilien, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Selbstmord beging.

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