
112 Follower
Eine schöne Kurzgeschichte über das Altwerden und dem Danke sagen ❣️
24. März 2024
Eine schöne Kurzgeschichte über das Altwerden und dem Danke sagen ❣️
24. März 2024
Blick ins Buch
101 Bewertungen
27 Rezensionen
4,4
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112 Follower
24. März 2024
24. März 2024

312 Follower
Mishka kommt ins Pflegeheim. Ganz langsam fehlt ihr nämlich etwas. Sie sucht plötzlich ihre Worte. Marie, zu der sie ein Mutter-Tochter-Verhältnis hat, besucht sie regelmäßig. Außerdem kommt mindestens einmal pro Woche ein Logopäde namens Jérôme zu ihr, zu dem sie langsam ein freundschaftliches Verhältnis aufbaut. Delphine de Vigan nimmt uns mit auf Mishkas langsamem Weg in die Leere. Abwechselnd berichten Marie und Jérôme von ihren Erlebnissen und Gesprächen mit Mishka. Die Nähe zwischen den Figuren und Maries und Jérômes Versuche, Mishka zu helfen und den Dialog aufrechtzuerhalten, haben mich sehr angerührt. Mishka wiederum versucht stetig, den beiden jüngeren Menschen bewusst zu machen, dass familiäre und freundschaftliche Bindung sowie Dankbarkeit dafür sehr wichtig im Leben sind. Mich hat der Roman berührt und mir hat gut gefallen, wie Mishkas Ringen mit ihrer Situation dargestellt wird.
6. Apr. 2024
Mishka kommt ins Pflegeheim. Ganz langsam fehlt ihr nämlich etwas. Sie sucht plötzlich ihre Worte. Marie, zu der sie ein Mutter-Tochter-Verhältnis hat, besucht sie regelmäßig. Außerdem kommt mindestens einmal pro Woche ein Logopäde namens Jérôme zu ihr, zu dem sie langsam ein freundschaftliches Verhältnis aufbaut. Delphine de Vigan nimmt uns mit auf Mishkas langsamem Weg in die Leere. Abwechselnd berichten Marie und Jérôme von ihren Erlebnissen und Gesprächen mit Mishka. Die Nähe zwischen den Figuren und Maries und Jérômes Versuche, Mishka zu helfen und den Dialog aufrechtzuerhalten, haben mich sehr angerührt. Mishka wiederum versucht stetig, den beiden jüngeren Menschen bewusst zu machen, dass familiäre und freundschaftliche Bindung sowie Dankbarkeit dafür sehr wichtig im Leben sind. Mich hat der Roman berührt und mir hat gut gefallen, wie Mishkas Ringen mit ihrer Situation dargestellt wird.
6. Apr. 2024

146 Follower
Dieses Buch ist leise – und gerade deshalb so unglaublich kraftvoll. Ohne große Dramatik erzählt Delphine de Vigan eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Es geht um Worte, die fehlen. Um Gefühle, die zu lange unausgesprochen bleiben. Und um die Dringlichkeit, genau das noch rechtzeitig zu ändern. Beim Lesen von "Dankbarkeiten" entsteht eine ganz besondere Nähe zu den Figuren. Man spürt ihre Unsicherheit, ihre Reue, aber auch ihre tiefe Menschlichkeit. Jeder Satz wirkt bewusst gesetzt, nichts ist zu viel, nichts lenkt ab. Und genau dadurch entfaltet das Buch eine emotionale Wucht, die man so schnell nicht erwartet. Es ist beeindruckend, wie präzise und ohne unnötige Ausschweifungen hier die wirklich wichtigen Themen des Lebens getroffen werden: Dankbarkeit, Erinnerung und die Frage, was wir einander eigentlich schulden. Mich hat dieses Buch tief bewegt. Eine große Empfehlung an alle, die leise, ehrliche Geschichten lieben, die nicht laut sein müssen, um alles zu sagen.

31. März 2026
Dieses Buch ist leise – und gerade deshalb so unglaublich kraftvoll. Ohne große Dramatik erzählt Delphine de Vigan eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Es geht um Worte, die fehlen. Um Gefühle, die zu lange unausgesprochen bleiben. Und um die Dringlichkeit, genau das noch rechtzeitig zu ändern. Beim Lesen von "Dankbarkeiten" entsteht eine ganz besondere Nähe zu den Figuren. Man spürt ihre Unsicherheit, ihre Reue, aber auch ihre tiefe Menschlichkeit. Jeder Satz wirkt bewusst gesetzt, nichts ist zu viel, nichts lenkt ab. Und genau dadurch entfaltet das Buch eine emotionale Wucht, die man so schnell nicht erwartet. Es ist beeindruckend, wie präzise und ohne unnötige Ausschweifungen hier die wirklich wichtigen Themen des Lebens getroffen werden: Dankbarkeit, Erinnerung und die Frage, was wir einander eigentlich schulden. Mich hat dieses Buch tief bewegt. Eine große Empfehlung an alle, die leise, ehrliche Geschichten lieben, die nicht laut sein müssen, um alles zu sagen.
31. März 2026

3 von 27 Rezensionen
Autorin / Autor
DELPHINE DE VIGAN, geboren 1966, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman ›No & ich‹ (2007), für den sie mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman ›Nach einer wahren Geschichte‹ (DuMont 2016) stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Zuletzt erschien bei DuMont ihre Romane ›Dankbarkeiten‹ (2019) und ›Das Lächeln meiner Mutter‹ (2020). Die Autorin lebt mit ihren
Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.




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