Blick ins Buch

Les gratitudes

4,4(101)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

« Je suis orthophoniste. Je travaille avec les mots et avec le silence. Les non-dits. Je travaille avec la honte, le secret, les regrets. Je travaille avec l’absence, les souvenirs disparus, et ceux qui ressurgissent, au détour d’un prénom, d’une image, d’un mot. Je travaille avec les douleurs d’hier et celles d’aujourd’hui. Les confidences.
Et la peur de mourir.
Cela fait partie de mon métier.
Mais ce qui continue de m’étonner, ce qui me sidère même, ce qui encore aujourd’hui, après plus de dix ans de pratique, me coupe parfois littéralement le souffle, c’est la pérennité des douleurs d’enfance. Une empreinte ardente, incandescente, malgré les années. Qui ne s’efface pas. »

Michka est en train de perdre peu à peu l’usage de la parole. Autour d’elles, deux personnes se retrouvent : Marie, une jeune femme dont elle est très proche, et Jérôme, l’orthophoniste chargé de la suivre.

Editionen (1)

ISBN9782709663960
VerlagJC LATTÈS
Erscheinungsdatum12.03.20
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

101 Bewertungen

27 Rezensionen

4,4

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  • vivireed
    vivireed

    112 Follower

    4,0

    Eine schöne Kurzgeschichte über das Altwerden und dem Danke sagen ❣️

    24. März 2024

  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    4,0

    Mishka kommt ins Pflegeheim. Ganz langsam fehlt ihr nämlich etwas. Sie sucht plötzlich ihre Worte. Marie, zu der sie ein Mutter-Tochter-Verhältnis hat, besucht sie regelmäßig. Außerdem kommt mindestens einmal pro Woche ein Logopäde namens Jérôme zu ihr, zu dem sie langsam ein freundschaftliches Verhältnis aufbaut. Delphine de Vigan nimmt uns mit auf Mishkas langsamem Weg in die Leere. Abwechselnd berichten Marie und Jérôme von ihren Erlebnissen und Gesprächen mit Mishka. Die Nähe zwischen den Figuren und Maries und Jérômes Versuche, Mishka zu helfen und den Dialog aufrechtzuerhalten, haben mich sehr angerührt. Mishka wiederum versucht stetig, den beiden jüngeren Menschen bewusst zu machen, dass familiäre und freundschaftliche Bindung sowie Dankbarkeit dafür sehr wichtig im Leben sind. Mich hat der Roman berührt und mir hat gut gefallen, wie Mishkas Ringen mit ihrer Situation dargestellt wird.

    6. Apr. 2024

  • readzilla
    readzilla

    146 Follower

    5,0

    Dieses Buch erinnert daran, dass die wichtigsten Worte oft die sind, die wir zu lange aufschieben

    Dieses Buch ist leise – und gerade deshalb so unglaublich kraftvoll. Ohne große Dramatik erzählt Delphine de Vigan eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Es geht um Worte, die fehlen. Um Gefühle, die zu lange unausgesprochen bleiben. Und um die Dringlichkeit, genau das noch rechtzeitig zu ändern. Beim Lesen von "Dankbarkeiten" entsteht eine ganz besondere Nähe zu den Figuren. Man spürt ihre Unsicherheit, ihre Reue, aber auch ihre tiefe Menschlichkeit. Jeder Satz wirkt bewusst gesetzt, nichts ist zu viel, nichts lenkt ab. Und genau dadurch entfaltet das Buch eine emotionale Wucht, die man so schnell nicht erwartet. Es ist beeindruckend, wie präzise und ohne unnötige Ausschweifungen hier die wirklich wichtigen Themen des Lebens getroffen werden: Dankbarkeit, Erinnerung und die Frage, was wir einander eigentlich schulden. Mich hat dieses Buch tief bewegt. Eine große Empfehlung an alle, die leise, ehrliche Geschichten lieben, die nicht laut sein müssen, um alles zu sagen.

    Dieses Buch erinnert daran, dass die wichtigsten Worte oft die sind, die wir zu lange aufschieben

    31. März 2026

3 von 27 Rezensionen

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