Blick ins Buch

Tea-bag

3,3(20)
Sprache
Spanisch
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Über das Buch

La vida del célebre poeta sueco Jesper Humlin es tan regalada como vacua, sumida en una inanidad apenas salpimentada por las trifulcas con su pareja, las envidias de sus colegas y el apremio de los editores. Sin embargo, tal vez Jesper conserve un resto de dignidad al rechazar la propuesta de su editor de que escriba novelas policiacas, que venden cincuenta veces más que la poesía (¡hasta su anciana madre se ha puesto a escribir una!). Y quizás ese vestigio de decencia desencadene también su interés por las vidas de unas inmigrantes que acuden a una lectura pública de su poesía. Gracias a ellas, Jesper conocerá de primera mano las vejaciones que sufren aquellos que emigran a Europa en busca, paradójicamente, de libertad. Pero, sobre todo, la historia de Tea-Bag, joven africana que le relata la huida de su aldea, el viaje hacia el norte ?con obligada 'escala' en las costas españolas? y su llegada a Suecia, será lo que acabe por desasosegar al fatuo Jesper.
ISBN9788483835920
VerlagTusquets Editores
Erscheinungsdatum30.11.11
Seitenzahl376

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

2 Rezensionen

3,3

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  • 4,5

    Toller Bücherschrank-Zufallsfund

    Ich hab das Buch bestimmt schon zwei Jahre auf dem SUB liegen und obwohl ich es oft in der Hand hatte hab ich mich aufgrund des doch schweren Themas immer nicht so recht rangetraut. Und jetzt hab ich es innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen und ärgere mich dass ich es so lange ignoriert habe. Mal eine komplett andere Geschichte von Henning Mankell die durchaus zum Nachdenken anregt. Aber toll erzählt mit beeindruckenden Charakteren und Mankell schafft es dass man eher mit Jesper Humlin Mitleid hat als mit den Flüchtlingen.

    8. Dez. 2024

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Follower

    4,0

    Beeindruckendes und erschütterndes Buch über illegale Flüchtlinge

    Das Buch handelt von einem schwedischen Schriftsteller, der - obwohl es ihm eigentlich gut geht - unzufrieden ist und mit seinem Leben nichts anzufangen weiss. Durch Zufall trifft er auf mehrere illegale Frauen, die immer wieder sein Leben kreuzen und ihre Geschichten erzählen. Dabei wird schnell klar, daß die Frauen Namen und Identitäten wechseln. Man weiss nicht, wie viel an ihren Geschichten Wahrheit ist und sie kommen und verschwinden immer wieder in der Illegalität. Er versucht zu helfen aber sie sind wie Schatten, nicht greifbar. Zurück bleiben nur ihre Geschichten. Ein eindrucksvolles und bedrückendes Buch. Erschreckend ist zudem, dass dieses Buch von 2001 immer noch brandaktuell erscheint. Es endet mit der Feststellung, dass es irgendwann eine Brücke bei Gibraltar geben wird. Irgendwann werden sich die Leichen im Mittelmeer so hoch türmen, dass die Menschen zu Fuss nach Europa gehen können.

    24. Juni 2024

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