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Romane

Die schwedischen Gummistiefel

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Über das Buch

Seit Fredrik Welin als Chirurg ein Kunstfehler unterlief, lebt er allein auf einer einsamen Insel in Schweden. Ihm ist nach dem Brand seines Hauses so gut wie nichts geblieben. Nur wenige Menschen, die ihm nahestehen: Jansson, der pensionierte Postbote, die Journalistin Lisa Modin, in die er sich verliebt, und seine Tochter Louise, die schwanger ist und in Paris lebt. Als sie wegen eines Diebstahls in Untersuchungshaft gerät, ruft sie ihn zu Hilfe. Während er in Paris über ihre Freilassung verhandelt, erfährt er, dass auf den Schären schon wieder ein Haus in Flammen steht. Mankells letzter Roman, der Nachfolger des Bestsellers „Die italienischen Schuhe“, ist ein sehr persönliches Buch und beschwört die Möglichkeit menschlicher Nähe angesichts von Einsamkeit, Alter und Tod.

Editionen (6)

ISBN9783552057951
VerlagZsolnay, Paul
Erscheinungsdatum22.08.16
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

8 Rezensionen

3,4

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  • hansdampf
    hansdampf

    200 Follower

    4,0

    Inselroman Dies ist das letzte Buch, das der Autor Henning Mankell schrieb, eine Fortsetzung des Bandes "Die italienischen Schuhe" . Gleich auf den ersten Seiten brennt das Haus des zurückgezogen im Ruhestand lebenden Arztes ab, er kann sich mit Mühe und Not retten. Ihm bleibt nur ein Paar ungleiche Gummistiefel. In der Folge schlägt er sich mit seiner spätpubertierenden 40-jährigen Tochter und mit einer ungleichen Liebe herum. Die Beschreibung der ursprünglichen Landschaft und der knorrigen Charaktere sind schon wie im Vorgängerband wunderbar. Man kann sich die Einsamkeit auf den Schäreninseln, wenn rundum das Meer zufriert, sehr gut vorstellen. Viel passiert nicht. Ein lesenswerter Abgesang

    14. Apr. 2026

  • marita
    marita

    87 Follower

    3,0

    Endzeit

    Der 2. Teil der Serie erzählt vom Chirurgen a.D., der ein einsames Leben auf einer Insel lebt. Plötzlich steht er fast vor dem Nichts, als sein Haus bis auf die Grundmauern niederbrennt. Auch seine Tochter steckt plötzlich h in Schwierigkeiten. Kann er den wenigen Menschen in seiner Umgebung noch trauen ?

    24. Apr. 2025

  • maya39
    maya39

    44 Follower

    4,0

    Ein siebzigjähriger einsamer Mann, durch eine Katastrophe gezwungen von vorne anzufangen und die Eigentümlichkeiten von Menschen, ihren Beziehungen und der Angst vor dem Tod.

    In diesem, für sich alleinstehenden Folgeroman von "Die italienischen Schuhe" wird der Arzt Fredrik Wellin in seinen fortgeschrittenen Jahren vom Leben abermals herausgefordert. Alle seine Besitztümer werden vom Feuer verschlungen. Niedergeschlagen, hoffnungslos und vor dem Nichts stehend sieht er sich gezwungen den Tatsachen ins Auge zu sehen und sich ein neues Leben aufzubauen. Die wenigen Freunde die er draussen auf seiner einsamen Schäre seine eigenen nennt, sind alle mindestens so eigentümlich wie der Proragonist selber. Immer wieder überraschen sie mit liebenswürdigen, aber auch stoischen und eigentümlichen Charakterzügen. Manche Konservation im Buch mutete daher doch als etwas zu seltsam an, was mich ab und zu störte. Ohne Scheu führt uns der Autor, vorallem anhand des Hauptprotagonisten, die Menschlichkeit in uns allen vor Augen; von kleinen Unzulänglichkeiten bis hin zu unerhörten, bösartigen Gedanken, aber auch Wohlwollen und das Bedürfnis nach Austausch, Freundschaft und Anerkennung. Und wenn auch für mich die Erzählungen Wellins ab und an etwas uninteressant dahinplätscherten, fühlte, litt und freute ich mich mit dem alten Mann ehrlich und wahrhaftig mit. Wie ein Phönix aus der Asche schien Fredrik am Schluss des Buches aus sich selbst heraus gewachsen zu sein. Die Auflösung darüber, warum sein Haus niederbrannte, und dadurch das Ereignis, das der Geschichte einen Rahmen gibt, klärt sich erst ganz am Ende des Buches. Somit hielt sich bis zuletzt die Spannung. Insgesamt jedoch hatte mir der vorangehende Roman "die italienischen Schuhe" etwas besser gefallen.

    21. Apr. 2025

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Henning Mankell

Henning Mankell (1948 - 2015) lebte als Schriftsteller und Theaterregisseur in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay Treibsand (Was es heißt, ein Mensch zu sein, 2015), die Neuausgabe von Die italienischen Schuhe (Roman, 2016), Die schwedischen Gummistiefel (Roman, 2016) und die frühen Romane Der Sandmaler (2017), Der Sprengmeister (2018) und Der Verrückte (2021).

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