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Ellbogen

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Über das Buch

Hazal ist fast 18 und lebt mit ihrer türkischen Familie in Berlin. Sie und ihre Freundinnen fühlen sich dort nicht zu Hause. Nicht in Berlin, und nicht in ihren Familien. Die Mädchen jobben und hängen rum. Sie haben keine Ahnung, wie ihre Zukunft aussehen soll. Wir stolpern zurück zum S-Bahnhof. Gül schimpft die ganze Zeit laut vor sich hin. Elma und ich schweigen. Ich habe Wut im Bauch. Genau wie Elma. Ich kann ihre Wut spüren. Sie wächst und wächst. In dem Roman Ellbogen schreibt die junge Autorin über die Lage vieler junger Menschen in Deutschland mit ausländischen Wurzeln. Sie sind zerrissen zwischen dem, was ihre Familien von ihnen erwarten, und ihren eigenen Wünschen.

Editionen (5)

ISBN9783948856014
VerlagSpaß am Lesen
Erscheinungsdatum07.12.20
Seitenzahl100

Rezensionen & Bewertungen

298 Bewertungen

44 Rezensionen

4,1

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  • sandras_leseliste
    sandras_leseliste

    247 Follower

    4,5

    "Ellbogen" ist ein schonungsloser Roman, der mit seiner realistischen Darstellung über das Leben einer jungen Migrantin überzeugt. Hazal führt einerseits ein typisches Teenagerleben, andererseits erlebt sie täglich strukturellen Rassismus, erfährt was Chancenlosigkeit bedeutet und wie einzig die Ausübung von Gewalt ihr und ihren Freundinnen aus der Ohnmacht heraushilft. Die Gewalt erlebt ihren Höhepunkt, als an Hazals 18. Geburtstag die Feier außer Kontrolle gerät und folgenschwere Konsequenzen nach sich zieht. Ein Buch, das zum Nachdenken angeregt und mich ungemein gefesselt hat.

    20. Jan. 2026

  • weinphilosoph
    weinphilosoph

    578 Follower

    5,0

    Gewaltig, lebensnah und brutal ehrlich beschreibt Fatma Aydemir auch in diesem Werk mehrere Schicksale, die kaum mehr durchleben könnten, als es Hazal tut. Der Einstieg in die Geschichte ist brutal und wird umso nahbarer, desto abgedroschener der Schreibstil wird. Aber er ist der einzig richtige für diese Geschichte, er ist genau so, wie sich die Gedanken einer jungen Mädchengruppe aus der soziologischen Schicht anhören und macht das ganze Buch lebensnah. Das Buch handelt von einem Totschlag, dem Brechen von Regeln, der Flucht, dem Kampf von Kulturen und Religionen - aber es ist ein riesiger Schrei nach Freiheit. Die Suche nach dieser Freiheit scheint ausweglos und so voller - auch selbstgemachter - Hindernisse, dass man beim Lesen dieses Buches schreien, weinen aber auch ein wenig lachen kann. Man muss mit der Schreibweise und der mentalen Stärke von Hazal klarkommen und dann ist es eine ganz klare Leseempfehlung für alle mit starken Nerven.

    3. März 2026

  • dinaisy
    dinaisy

    213 Follower

    5,0

    💔

    Ehrlich, hart, brutal und gleichzeitig zärtlich, voller Sehnsucht nach einer lebenswerten Zukunft. Hazal ist eine Protagonistin, die herausfordert, die es aber sowas von verdient hat geliebt zu werden. Sie geht an Grenzen, sie überschreitet sie. Wird sie sie überwinden? 💔💔💔

    10. Dez. 2025

3 von 44 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 12345%
ca201
ca20123. Apr. 2026

Okay, das ist krass. Auch dass sie ihn liegenlassen und nicht die Notbremse am Gleis oder den SOS Knopf drücken. Klar, Extremsituation und so, aber aus Frust und Perspektivlosigkeit des eigenen Lebens ein anderes Leben beenden? Bin gespannt wie Hazel damit jetzt weiter umgeht. Also für sich selbst, moralisch.

Seite 13048%

1 Kommentar verdeckt

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