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Auf dieses Buch bin ich ganz durch Zufall gestoßen. Der Roman über die Familiengeschichte der Protagonistin Leyla hat mich emotional total erreicht und nachhaltig berührt. Man taucht mit dem Roman in die syrische und kurdische Geschichte der Gegenwart ein. Zu spüren ist sowohl eine enge familiäre Zugehörigkeit, aber auch ein verloren und entfernt sein von Familie. Leyla, die nur in den Sommerferien Zeit in der Heimat des Vaters verbringen kann, lebt in einer Zwischenwelt und muss diese beiden Gefühle vermitteln. Es werden Sehnsucht, aber außerdem auch Machtlosigkeit und Angst um zurückgebliebene Angehörige verhandelt. Für mich war die collagenartige Erzählung aus hier und jetzt sowie dort und damals unfassbar nahbar und ich habe sehr mitfühlen können. Wenn man sich vorstellt, dass ein ähnliches Schicksal tausende und abertausende andere Familien so und ähnlich erlebt haben, macht mich das fassungslos und überwältigt. Formal ist der Roman in zwei Teile geteilt. Ich habe mich zuerst sehr über die ungleiche Größe gewundert. Die Teilung ist aber im Nachhinein total logisch und nachvollziehbar für mich. Die Länge der einzelnen Teile spielt für die Intensität keine große Rolle.
8. Apr. 2026
Auf dieses Buch bin ich ganz durch Zufall gestoßen. Der Roman über die Familiengeschichte der Protagonistin Leyla hat mich emotional total erreicht und nachhaltig berührt. Man taucht mit dem Roman in die syrische und kurdische Geschichte der Gegenwart ein. Zu spüren ist sowohl eine enge familiäre Zugehörigkeit, aber auch ein verloren und entfernt sein von Familie. Leyla, die nur in den Sommerferien Zeit in der Heimat des Vaters verbringen kann, lebt in einer Zwischenwelt und muss diese beiden Gefühle vermitteln. Es werden Sehnsucht, aber außerdem auch Machtlosigkeit und Angst um zurückgebliebene Angehörige verhandelt. Für mich war die collagenartige Erzählung aus hier und jetzt sowie dort und damals unfassbar nahbar und ich habe sehr mitfühlen können. Wenn man sich vorstellt, dass ein ähnliches Schicksal tausende und abertausende andere Familien so und ähnlich erlebt haben, macht mich das fassungslos und überwältigt. Formal ist der Roman in zwei Teile geteilt. Ich habe mich zuerst sehr über die ungleiche Größe gewundert. Die Teilung ist aber im Nachhinein total logisch und nachvollziehbar für mich. Die Länge der einzelnen Teile spielt für die Intensität keine große Rolle.
8. Apr. 2026








