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Baba Dunjas letzte Liebe

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Über das Buch

»Wenn ich mich in meinem Alter noch über Menschen wundern würde, käme ich nicht mal mehr zum Zähneputzen.« Baba DunjaBaba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt die tickenden Geigerzähler fürchtet, baut sich die frühere Krankenschwester mit Gleichgesinnten ein neues Leben auf. Die Vögel rufen dort so laut wie nirgends sonst, die Spinnen weben verrückte Netze, und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Während der sterbenskranke Petrov in der Hängematte Liebesgedichte liest und die frühere Melkerin Marja mit dem fast hundertjährigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe an ihre Tochter Irina, die Chirurgin bei der deutschen Bundeswehr ist. Doch dann kommt ein Fremder ins Dorf – und die Gemeinschaft steht erneut vor der Auflösung.

Editionen (5)

ISBN9783864843013
Verlagtacheles!
Erscheinungsdatum20.08.15

Rezensionen & Bewertungen

246 Bewertungen

40 Rezensionen

4,1

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  • carmen86
    carmen86

    105 Follower

    4,0

    Zurück nach Tschernobyl 😷

    Heißt eben auch zurück in die Heimat, ins Vertraute, ins Gewohnte. Im Alter kann man das machen. Aber nicht wenn’s um Kinder geht… dann versteht die Dorfgemeinschaft keinen Spaß. Und die Briefe nach Deutschland spielen auch noch eine Rolle. Wen es anspricht, kann es gerne lesen. Ich fand es gut. 👍

    11. Feb. 2026

  • susanne2606
    susanne2606

    117 Follower

    5,0

    Ich liebe diesen plumpen, derben Schreibstil

    21. Jan. 2026

  • pammypowers
    pammypowers

    36 Follower

    2,5

    Das Buch hat mich irgendwie nicht erreicht. Es hat ja durchaus gute Bewertungen bekommen, aber mir hat es keinen Spaß gemacht, es zu lesen. Ich bin dann auf die Hörbuchversion umgestiegen, das ging dann etwas besser. Interessant fand ich lediglich etwas über die Region rund um Tschernobyl nach Reaktorunglück zu erfahren.

    3. März 2026

3 von 40 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Alina Bronsky

Alina Bronsky, geboren 1978 in Jekaterinburg/Russland, verbrachte ihre Kindheit auf der asiatischen Seite des Ural-Gebirges und ihre Jugend in Marburg und Darmstadt. Nach abgebrochenem Medizinstudium arbeitete sie als Werbetexterin und Journalistin. Ihr Debütroman "Scherbenpark" wurde zum Bestseller, fürs Kino verfilmt und ist inzwischen beliebte Lektüre im Deutschunterricht. Es folgten die Romane "Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" und "Nenn mich einfach Superheld". "Baba Dunjas letzte Liebe" wurde für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert und ein großer Publikumserfolg.

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