Blick ins Buch

Romane

Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

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Über das Buch

Die Geschichte der leidenschaftlichsten und durchtriebensten Großmutter aller Zeiten

Ein Roman über das Aufwachsen eines Mädchens, das zwischen glückloser Mutter und selbstverliebter Großmutter zerrieben wird, über ein Leben zwischen drei Kulturen, über drei Jahrzehnte voller Schicksalsschläge und überraschender Wendungen, über die vergessenen Geheimnisse der tatarischen Küche – mit einer Heldin, die auch als Putzfrau in Deutschland alle Fäden in der Hand hält.

Jenseits des Urals herrscht das heimliche Matriarchat und die schöne Tatarin Rosalinda fühlt sich viel zu jung, um Großmutter zu werden. Doch der Abtreibungsversuch an der Tochter Sulfia misslingt und Aminat wird geboren. Zum ersten Mal steht die despotische Rosalinda einem Geschöpf gegenüber, das sie mit Haut und Haaren liebt.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion führt Rosalindas Überlebenswille die drei unzertrennlichen Frauen nach Deutschland. Da ist die Tatarin längst die leidenschaftlichste Großmutter aller Zeiten – und der Leser Zeuge haarsträubender Ereignisse und komischer Szenen.

»Alina Bronsky lässt das Mutter monster munter aus der Schule der Diktatoren plaudern – grausam und ulkig.« Stern

»Ihr rasanter Stil ist zwingend, die Geschichte unterhaltsam und fesselnd, die Sprache witzig und böse.« NDR

»Beißend komisch« The New Yorker

Editionen (7)

ISBN9783462043921
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum19.04.12
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

13 Rezensionen

3,6

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  • thegreatescape
    thegreatescape

    84 Follower

    5,0

    Ein Kracher in jeder Hinsicht

    Wir lernen Rosalinda kennen, die mit ihrer Tochter Sulfia in Russland lebt. Über sie muss man nicht viel wissen, außer dass sie wunderschön ist, viel jünger aussieht als sie ist und alles besser weiß. Ja, Bescheidenheit ist keine Stärke von ihr, mit ordentlich viel Selbstbewusstsein und Arroganz schreitet sie durchs Leben und geht manchmal sogar fast über Leichen. Und trotzdem muss man sie irgendwie mögen, denn eigentlich meint sie es ja doch gut, wenn auch nicht direkt. Oder? Als dann die Tochter, die sie nie mochte, stirbt, nimmt das Buch eine dezente Wendung und es scheint, als würde sie durch das Trauma in eine Traumwelt abdriften. Rabenschwarzer Humor, knallhart gezeichnete Charaktere und eine ziemlich durchgeknallte Geschichte - beste Unterhaltung garantiert!

    10. Mai 2025

  • hey.jana91
    hey.jana91

    149 Follower

    3,5

    Uiii uiii uiii was war das bitte für ein Buch? 😵 Das Alina Bronsky Protagonisten erschaffen kann wie niemand anderes, wissen wir ja nun, aber Rosalinda war einfach nur krass. 🙈 Dieses Buch war eine Mischung aus Narzissmus, Gewalt, toxischen Beziehungen und gleichzeitig aber voller Humor und Figuren die einem am Ende doch ans Herz wachsen. Zwischenzeitlich habe ich mich echt gefragt, was ich da eigentlich lese. Die Autorin hat es aber wieder geschafft, mich mit dem besonderen Setting und der Atmosphäre weiterlesen zu lassen ... und was soll ich sagen ... es hat sich gelohnt! 😁

    19. Okt. 2024

  • susanne2606
    susanne2606

    117 Follower

    4,0

    Ich liebe diesen Humor

    30. Okt. 2025

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Alina Bronsky

Alina Bronsky, geboren 1978, lebt in Berlin. Ihr Debütroman »Scherbenpark« wurde zum Bestseller und fürs Kino verfilmt. »Baba Dunjas letzte Liebe« wurde für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert und ein großer Publikumserfolg. 2019 und 2021 erschienen ihre Bestseller »Der Zopf meiner Großmutter« und »Barbara stirbt nicht«, 2024 folgte ihr Roman »Pi mal Daumen«, der als Lieblingsbuch der Unabhängigen ausgezeichnet wurde.

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