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Mein Name ist Emilia del Valle

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Über das Buch

Isabel Allende über eine junge Schriftstellerin, die nach Südamerika reist, um die Wahrheit über ihren Vater, sich selbst und die Liebe zu finden

Emilia del Valle, 1866 in San Francisco als Tochter einer irischen Nonne und eines chilenischen Aristokraten geboren, ist eine unabhängige Denkerin und eine autarke junge Frau. Als Journalistin ergreift sie 1891 zusammen mit ihrem Kollegen Eric die Chance, über den Bürgerkrieg in Chile zu berichten. Dort trifft sie ihren leiblichen Vater wieder und lernt das Land kennen, in dem ihre Wurzeln liegen. Als sie und Eric ihre Liebe zueinander entdecken, eskaliert der Krieg. Emilia befindet sich in Lebensgefahr und stellt ihre Identität und ihr Schicksal in Frage.

Isabel Allende schafft mit »Mein Name ist Emilia del Valle« eine meisterhafte, historische Erzählung über die Macht der Identität und eine Liebesgeschichte für die Ewigkeit.

Ungekürzte Lesung mit Mala Emde, Fabian Busch
10h 44min

Editionen (4)

ISBN9783844554397
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum28.07.25

Rezensionen & Bewertungen

131 Bewertungen

31 Rezensionen

3,8

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  • anja._liest
    anja._liest

    334 Follower

    5,0

    Emilia lebt behütet mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in San Francisco im 19. Jahrhundert. Ihre Mutter ist eine irische Nonne und ihr leiblicher Vater Chilene. Der Vater hatte nur eine kurze Liebelei mit ihrer Mutter und machte sich bald schon aus dem Staub. Schon früh begeistert sich Emilia für das Schreiben. In ihrer Jugend schreibt sie unter einem männlichen Pseudonym Groschenromane und begeistert so die Leserschaft. Später erkämpft sie sich einen Job als Reporterin und reist 1891 nach Chile, einem Land, in dem ein Bürgerkrieg herrscht. Das war mein erster Roman von Isabel Allende und ich war sehr gespannt. Erzählt wird hier ganz wunderbar atmosphärisch und emotional. Die Verschmelzung zwischen historischen Ereignissen und der persönlichen Geschichte von Emilia ist ganz wunderbar gelungen. Emilia ist eine beeindruckende, willensstarke und unkonventionelle Frau. Sie ist mutig, ehrgeizig und eigensinnig. Die Szenen im Bürgerkrieg sind sehr bildlich dargestellt. Das war für mich richtig toll geschrieben. Besonders angetan hatten es mir die vielen historischen Aspekte. Die Liebesgeschichte war ja eher so nebenbei. Die hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht. Da war für mich Emilias eigene Geschichte interessanter. Zum Ende hin wirkte die Geschichte für mich leicht konstruiert. Tat aber insgesamt dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Empfehle ich euch sehr gern weiter.

    22. Aug. 2025

  • anni94
    anni94

    201 Follower

    4,0

    Eine starke Protagonistin, die ihren Weg geht, mitten im chilenischen Bürgerkrieg.

    Ich hab einige Seiten und Kapitel gebraucht um in die Geschichte von Emilia reinzufinden. Über die geschichtlichen Ereignisse und den chilenischen Bürgerkrieg zu lesen war recht schwierig. Ich musste mich sehr an den Schreibstil gewöhnen. Die Veröffentlichungen der Zeitungsberichte waren auch meiner Meinung nach anspruchsvoll zu lesen. Als es dann ins Kriegsgeschehen geht wurde es für mich zum lesen etwas leichter, allerdings nicht weniger emotional, die detaillierten Beschreibungen waren sehr sehr traurig. Zu der Zeit war das Frauenbild ganz anders und Emilia ist eine so starke junge Frau, sie kämpft und geht ihren Weg.

    25. März 2026

  • mi222
    mi222

    64 Follower

    3,0

    Ich bin leider nicht so gut in die Geschichte reingekommen, wie ich es mir erhofft hatte. Schon am Anfang haben mir die sehr langen Kapitel das Lesen etwas schwer gemacht, weil es sich dadurch ziemlich gezogen hat. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, dass mir der Anreiz fehlt, wirklich weiterzulesen. Es gab für mich nicht diesen einen Moment oder Twist, der mich unbedingt wissen lassen wollte, wie es weitergeht. Trotzdem hatte das Buch ein paar interessante Aspekte, die ich grundsätzlich spannend fand. Insgesamt habe ich aber am Anfang etwas anderes erwartet, wodurch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Am Ende ist es für mich ein solides Buch gewesen, das mich aber nicht richtig packen konnte.

    18. Juni 2026

3 von 31 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Isabel Allende

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie 13 Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman »Das Geisterhaus« (dt. 1984). Es folgten viele weitere Romane. Im Hörverlag erschienen zuletzt »Ein unvergänglicher Sommer« (2018), »Dieser weite Weg« (2019), »Was wir Frauen wollen« (2021), »Violeta« (2022), »Der Wind kennt meinen Namen« (2024) und »Mein Name ist Emilia della Valle« (2025). Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

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