Ein unvergänglicher Sommer

Ein unvergänglicher Sommer

Hardcover
3.668
BeziehungLebensgeschichteAutounfallSchicksal

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Beschreibung

Ein Schneesturm in Brooklyn, und den Auffahrunfall tut Richard als belanglose Episode ab. Aber kaum ist der eigenbrötlerische Professor zuhause, steht die Fahrerin des anderen Autos vor der Tür. Evelyn ist völlig aufgelöst: In ihrem Kofferraum liegt eine Leiche. Zur Polizei kann sie nicht, denn das scheue guatemaltekische Kindermädchen ist illegal im Land. Richard wendet sich Hilfe suchend an Lucía, seine draufgängerische chilenische Untermieterin, die ebenfalls an der Uni tätig ist. Lucía drängt zu einer beherzten Aktion: Die Leiche muss verschwinden. Hals über Kopf machen sie sich auf den Weg in die nördlichen Wälder, auf eine Reise, die die drei zutiefst verändern wird. Und am Rande dieses Abenteuers entsteht etwas zwischen Richard und Lucía, von dem sie beide längst nicht mehr zu träumen gewagt hatten.

»Nicht die Schwerkraft hält unser Universum im Gleichgewicht, sondern die Liebe.« Isabel Allende erzählt uns eine Geschichte, wie nur sie es kann, beseelt, humorvoll und lebensklug. Eine Geschichte von Flucht, Verlust und spätem Neuanfang. Und davon, wie viel wir Menschen erleiden können, ohne unsere Hoffnung zu verlieren.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Magischer Realismus
Format
Hardcover
Seitenzahl
350
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Isabel Allende, geboren 1942 in Lima, ist eine der weltweit beliebtesten Autorinnen. Ihre Bücher haben sich millionenfach verkauft und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden. 2018 wurde sie – und damit erstmals jemand aus der spanischsprachigen Welt – für ihr Lebenswerk mit der National Book Award Medal for Distinguished Contribution to American Letters ausgezeichnet. Isabel Allendes gesamtes Werk ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

Beiträge

12
Alle
4.5

Eine wunderbare Geschichte von drei sehr unterschiedlichen Protagonisten mit tragischen Biografien, die durch das Schicksal zusammengeführt werden. Es beinhaltet ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebesgeschichte und man erhält Einblicke über die politische und soziale Lage Lateinamerikas.

4

Kein Sommerfeeling-Buch, aber sehr fesselnd und vielschichtig!

Ich habe das Buch für meinen Strandurlaub in Spanien eingepackt und musste nach dem Lesen des ersten über mich selbst schmunzeln. Der Titel ist echt irreführend! „Mitten im Winter erfuhr ich endlich, dass in mir ein unvergänglicher Sommer ist." Dieses Zitat von Albert Camus wird dem Buch vorangestellt und ist die einzige Stelle, wo es um einen Sommer geht. Das Buch von Isabell Allende, 2017 erschienen, spielt im tiefsten Winter, inmitten eines Schneesturms in Brooklyn sowie in den Wäldern nahe Kanada. Es geht um einen Mord, illegale Migration und die Lebensgeschichten von Evelyn, Lucia, Richard, Cheryl und deren Familien. Die Schauplätze sind die USA, Guatemala, Chile und Brasilien. Obwohl das Buch bis auf das erwähnte Zitat nichts mit dem Sommer zu tun hatte, teilweise wirklich heftige und brutale Szenen enthielt, habe ich es gern gelesen. Die Art und Weise wie Isabell Allende ihre Charaktere zeichnet, die Geschichte der Länder und das soziokulturelle Wissen in ihr Buch einfließen lässt, ist wirklich herausragend.

4

Keine Sommerlektüre

Die eigentliche Geschichte spielt im Winter während eines Schneesturm. Durch einen Autounfall werden drei ganz unterschiedliche Menschen zusammen gewürfelt und müssen eine Leiche loswerden. Hauptsächlich geht es jedoch um diese drei Personen und ihre Familiengeschichten in Guatemala, Brasilien und Chile. Es geht um Flucht, Menschenhandel, Gewalt. Sehr lesenswert, aber keine leichte Sommerlektüre.

2

Einen Verkehrsunfall in Brooklyn zum Anlass zu nehmen, ein "Kammerspiel mit komischen Anleihen bei Krimigrotesken" (DLF) zu inszenieren, in dem die Lebensläufe von gleich drei Personen mit Fluchtgeschichte entwickelt werden, überfordert jedenfalls mein Fassungsvermögen. Evelyn, die um ihr Leben fürchten musste, nachdem ihre Brüder von einer brutalen Gang in Guatemala ermordet wurden und sich deshalb unter Todesgefahr über die Grenze in die USA rettete, hatte sich unerlaubterweise ein Auto ihres zwielichtigen Arbeitgebers ausgeliehen, in dem der unglücklicherweise eine Leiche im Kofferraum versteckt hatte. Dass zum Anlass zu nehmen, in der Allende-typischen Art den generationenumspannenden Lebenszyklus von Evelyns guatemaltekischer Familie auszubreiten, überstrapazierte mich - Abbruch nach 2 1/2 Stunden des Hörbuchs!

5

Sehr schön geschrieben, anfangs ein bisschen verwirrend, wegen der verschiedenen Erzählstränge, aber gleichzeitig sehr spannend und fesselnd

4

Ein Buch mit dem Titel „Ein unvergänglicher Sommer“, das im tiefsten Winter bei einem Schneesturm spielt – Isabel Allende, da hast du mich voll auf die falsche Fährte geführt! Nach Violeta war das mein zweiter Roman von ihr, und ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet. Die eigentliche Haupthandlung – drei Fremde mit einer Leiche im Kofferraum – nimmt deutlich weniger Raum ein, als man erwartet hätte. Dafür sind die Backstories der drei Hauptfiguren umso stärker. Stück für Stück erfährt man mehr über ihre Leben, ihre Verluste, ihre Fluchten, ihre Geheimnisse – teilweise echt heftig, berührend und krass emotional. Diese Rückblenden waren für mich der eigentliche Kern des Romans. Trotzdem will man auch in der Gegenwart wissen, wie’s weitergeht. Und obwohl die drei anfangs so gar nicht zusammenpassen, entsteht etwas Warmes, fast Zärtliches zwischen ihnen – besonders Richard und Lucía fand ich zusammen total süß, die haben sich toll ergänzt. Die Geschichte bringt nicht nur Spannung, sondern auch Lebensweisheiten, schwarzen Humor und interessante Einblicke in südamerikanische Geschichte und Kultur. Fazit: Ich mochte das Buch. Auch wenn die Schneesturm-Story mit der Leiche eher der Aufhänger ist – am Ende bleibt man wegen der Menschen. 💜 „»Wer Hilfe braucht, den fragt man nicht, wer er ist oder woher er kommt, Richard. Im Unglück sind wir alle gleich«, sagte Joseph mehr als einmal zu seinem Sohn.“ 💜 „Für den Hang ihrer Tochter, das Objekt ihrer Begierde mit allen möglichen ausgedachten Tugenden zu versehen, hatte Lena den Begriff »Weihnachtsbaumsyndrom« geprägt. Lucía suchte sich irgendeine Allerweltsfichte aus, behängte sie mit Flitterkram und Lametta, und wenn der Plunder mit der Zeit abfiel, kam ein vertrocknetes Baumgerippe zum Vorschein.“

5

Ein Buch über das Leben und die Liebe

Südamerika und USA als Schauplätze für sehr verschiedene ergreifende Leben die mehr oder weniger mit einander verworren sind. Am Ende ergibt alles einen Sinn und der Roman entlässt den Leser mit einem guten Gefühl. Spielt in der heutigen Zeit.

4

Wunderbar erzählt - mit ein paar nicht unbedingt erwartbaren Wendungen 🙂 Gerne mehr von Frau Allende

4

Tolle Autorin 🫶🏼

Dramatisch, aber sehr ruhig und gemütlich erzählt. Besondere Handlung über Flucht, Frauenpower, Hoffnung und Neuanfänge.

3.5

Das Buch lag ewig angefangen rum, aber sobald man in der Geschichte drin ist, ist es sehr spannend.

4

3,5* - aufgerundet auf vier Sterne. Sehr gutes Hörbuch. Wichtige Themen werden angesprochen wie das Thema der Flucht, Armut, schlechte Familienverhältnisse sowie Misshandlung und Gangs. Aber es ist nicht auf die grausame sondern eher nüchterne und schlichte Art beschrieben worden. Ich finde, dass die prikären Situationen und die Vergangenheit der einzelnen Protagonist:innen sehr gut herausgearbeitet wurden. Trotzdem waren die Protagonist:innen nicht nahbar, sondern ich habe sie einfach während ihrer Geschichte begleitet und das fande ich vollkommen in Ordnung. Der Erzählstil hat mir gut gefallen. Ich würde das Buch als Hörbuch empfehlen.

2.5

Besser als gedacht. Aber dennoch kein Hit

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