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Grundsätzlich ist es ein schöner Roman, der meiner Meinung nach jedoch deutlich kürzer hätte sein können. Das Leben von Claudette ist spannend, kommt im Verlauf der Geschichte aber leider viel zu kurz. Als Leser begleitet man hauptsächlich Daniel. Seine Perspektive ist nicht uninteressant, wirkt durch den Erzählstil jedoch mitunter anstrengend. Es entsteht der Eindruck, dass eine Nebenfigur mehr Aufmerksamkeit erhält als die eigentliche Hauptfigur. Die Erzählstruktur ist sehr sprunghaft. Die Handlung wechselt häufig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und es tauchen ständig neue Charaktere mit eigenen Sichtweisen auf. Das hat mich mit der Zeit zunehmend genervt und teilweise gelangweilt. Die eigentlich spannende Geschichte wird dadurch unnötig entschleunigt. Einige Passagen wirken auf mich überflüssig. Dazu gehören zum Beispiel Fußnoten mit den Gedanken eines Kindes oder ausführliche Beschreibungen von Auktionsgegenständen, die als Teil der Handlung eingefügt werden. Diese Stilmittel haben für mich nicht richtig zur Geschichte gepasst und wirkten gezwungen. Trotz aller Kritik wollte ich dennoch wissen, wie es weitergeht. Vor allem Claudettes Part hat mir gut gefallen, und ich war gespannt, wie sich alles am Ende für sie auflöst.

21. Juni 2025
Grundsätzlich ist es ein schöner Roman, der meiner Meinung nach jedoch deutlich kürzer hätte sein können. Das Leben von Claudette ist spannend, kommt im Verlauf der Geschichte aber leider viel zu kurz. Als Leser begleitet man hauptsächlich Daniel. Seine Perspektive ist nicht uninteressant, wirkt durch den Erzählstil jedoch mitunter anstrengend. Es entsteht der Eindruck, dass eine Nebenfigur mehr Aufmerksamkeit erhält als die eigentliche Hauptfigur. Die Erzählstruktur ist sehr sprunghaft. Die Handlung wechselt häufig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und es tauchen ständig neue Charaktere mit eigenen Sichtweisen auf. Das hat mich mit der Zeit zunehmend genervt und teilweise gelangweilt. Die eigentlich spannende Geschichte wird dadurch unnötig entschleunigt. Einige Passagen wirken auf mich überflüssig. Dazu gehören zum Beispiel Fußnoten mit den Gedanken eines Kindes oder ausführliche Beschreibungen von Auktionsgegenständen, die als Teil der Handlung eingefügt werden. Diese Stilmittel haben für mich nicht richtig zur Geschichte gepasst und wirkten gezwungen. Trotz aller Kritik wollte ich dennoch wissen, wie es weitergeht. Vor allem Claudettes Part hat mir gut gefallen, und ich war gespannt, wie sich alles am Ende für sie auflöst.
21. Juni 2025







