Blick ins Buch

Historische Romane

Mein Name ist Emilia del Valle

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Über das Buch

1866 erblickt Emilia del Valle in San Francisco das Licht der Welt – sie ist die Tochter einer irischen Nonne und eines chilenischen Aristokraten, großgezogen wird sie von ihrem liebevollen Stiefvater, in einem ärmlichen Viertel in San Francisco. Von klein auf eigensinnig, beeindruckt sie wenig, was andere für richtig halten, ihre große Leidenschaft ist das Schreiben. Siebzehnjährig veröffentlicht sie, unter männlichem Pseudonym, erfolgreich Groschenromane, doch das echte Leben findet sie abenteuerlicher und wird Reporterin bei einer Zeitung. Ihr Kollege ist Eric, ein junger Mann mit großer Strahlkraft, und gemeinsam gehen sie nach Chile, in das Land ihrer Vorfahren, um über den sich anbahnenden Bürgerkrieg zu berichten. Emilia und Eric kommen sich näher – ist das Liebe? –, und während Emilia immer tiefer in die Geschichte ihres Vaters eintaucht, gerät sie selbst zwischen die Fronten: Sie muss sich nicht nur der Gefahr, sondern auch den drängenden Fragen nach ihrer eigenen Herkunft stellen.

Mein Name ist Emilia del Valle ist die Geschichte einer Frau, die über alle Konventionen hinweg ihren eigenen Weg zu gehen versucht, ein fesselnder historischer Roman über schmerzhafte Liebe und unverbrüchlichen Mut – erzählt von einer der »Meistererzählerinnen unserer Zeit« ( Vogue ).

Editionen (4)

ISBN9783518475881
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum08.09.26
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

131 Bewertungen

31 Rezensionen

3,8

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  • anja._liest
    anja._liest

    334 Follower

    5,0

    Emilia lebt behütet mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in San Francisco im 19. Jahrhundert. Ihre Mutter ist eine irische Nonne und ihr leiblicher Vater Chilene. Der Vater hatte nur eine kurze Liebelei mit ihrer Mutter und machte sich bald schon aus dem Staub. Schon früh begeistert sich Emilia für das Schreiben. In ihrer Jugend schreibt sie unter einem männlichen Pseudonym Groschenromane und begeistert so die Leserschaft. Später erkämpft sie sich einen Job als Reporterin und reist 1891 nach Chile, einem Land, in dem ein Bürgerkrieg herrscht. Das war mein erster Roman von Isabel Allende und ich war sehr gespannt. Erzählt wird hier ganz wunderbar atmosphärisch und emotional. Die Verschmelzung zwischen historischen Ereignissen und der persönlichen Geschichte von Emilia ist ganz wunderbar gelungen. Emilia ist eine beeindruckende, willensstarke und unkonventionelle Frau. Sie ist mutig, ehrgeizig und eigensinnig. Die Szenen im Bürgerkrieg sind sehr bildlich dargestellt. Das war für mich richtig toll geschrieben. Besonders angetan hatten es mir die vielen historischen Aspekte. Die Liebesgeschichte war ja eher so nebenbei. Die hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht. Da war für mich Emilias eigene Geschichte interessanter. Zum Ende hin wirkte die Geschichte für mich leicht konstruiert. Tat aber insgesamt dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Empfehle ich euch sehr gern weiter.

    22. Aug. 2025

  • anni94
    anni94

    201 Follower

    4,0

    Eine starke Protagonistin, die ihren Weg geht, mitten im chilenischen Bürgerkrieg.

    Ich hab einige Seiten und Kapitel gebraucht um in die Geschichte von Emilia reinzufinden. Über die geschichtlichen Ereignisse und den chilenischen Bürgerkrieg zu lesen war recht schwierig. Ich musste mich sehr an den Schreibstil gewöhnen. Die Veröffentlichungen der Zeitungsberichte waren auch meiner Meinung nach anspruchsvoll zu lesen. Als es dann ins Kriegsgeschehen geht wurde es für mich zum lesen etwas leichter, allerdings nicht weniger emotional, die detaillierten Beschreibungen waren sehr sehr traurig. Zu der Zeit war das Frauenbild ganz anders und Emilia ist eine so starke junge Frau, sie kämpft und geht ihren Weg.

    25. März 2026

  • mi222
    mi222

    64 Follower

    3,0

    Ich bin leider nicht so gut in die Geschichte reingekommen, wie ich es mir erhofft hatte. Schon am Anfang haben mir die sehr langen Kapitel das Lesen etwas schwer gemacht, weil es sich dadurch ziemlich gezogen hat. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, dass mir der Anreiz fehlt, wirklich weiterzulesen. Es gab für mich nicht diesen einen Moment oder Twist, der mich unbedingt wissen lassen wollte, wie es weitergeht. Trotzdem hatte das Buch ein paar interessante Aspekte, die ich grundsätzlich spannend fand. Insgesamt habe ich aber am Anfang etwas anderes erwartet, wodurch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Am Ende ist es für mich ein solides Buch gewesen, das mich aber nicht richtig packen konnte.

    18. Juni 2026

3 von 31 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Isabel Allende

Isabel Allende, geboren 1942 in Lima, ist eine der weltweit beliebtesten Autorinnen. Ihre Bücher haben sich millionenfach verkauft und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden. 2018 wurde sie – und damit erstmals jemand aus der spanischsprachigen Welt – für ihr Lebenswerk mit der National Book Award Medal for Distinguished Contribution to American Letters ausgezeichnet. Isabel Allendes gesamtes Werk ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

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