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Emilia lebt behütet mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in San Francisco im 19. Jahrhundert. Ihre Mutter ist eine irische Nonne und ihr leiblicher Vater Chilene. Der Vater hatte nur eine kurze Liebelei mit ihrer Mutter und machte sich bald schon aus dem Staub. Schon früh begeistert sich Emilia für das Schreiben. In ihrer Jugend schreibt sie unter einem männlichen Pseudonym Groschenromane und begeistert so die Leserschaft. Später erkämpft sie sich einen Job als Reporterin und reist 1891 nach Chile, einem Land, in dem ein Bürgerkrieg herrscht. Das war mein erster Roman von Isabel Allende und ich war sehr gespannt. Erzählt wird hier ganz wunderbar atmosphärisch und emotional. Die Verschmelzung zwischen historischen Ereignissen und der persönlichen Geschichte von Emilia ist ganz wunderbar gelungen. Emilia ist eine beeindruckende, willensstarke und unkonventionelle Frau. Sie ist mutig, ehrgeizig und eigensinnig. Die Szenen im Bürgerkrieg sind sehr bildlich dargestellt. Das war für mich richtig toll geschrieben. Besonders angetan hatten es mir die vielen historischen Aspekte. Die Liebesgeschichte war ja eher so nebenbei. Die hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht. Da war für mich Emilias eigene Geschichte interessanter. Zum Ende hin wirkte die Geschichte für mich leicht konstruiert. Tat aber insgesamt dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Empfehle ich euch sehr gern weiter.
22. Aug. 2025
Emilia lebt behütet mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in San Francisco im 19. Jahrhundert. Ihre Mutter ist eine irische Nonne und ihr leiblicher Vater Chilene. Der Vater hatte nur eine kurze Liebelei mit ihrer Mutter und machte sich bald schon aus dem Staub. Schon früh begeistert sich Emilia für das Schreiben. In ihrer Jugend schreibt sie unter einem männlichen Pseudonym Groschenromane und begeistert so die Leserschaft. Später erkämpft sie sich einen Job als Reporterin und reist 1891 nach Chile, einem Land, in dem ein Bürgerkrieg herrscht. Das war mein erster Roman von Isabel Allende und ich war sehr gespannt. Erzählt wird hier ganz wunderbar atmosphärisch und emotional. Die Verschmelzung zwischen historischen Ereignissen und der persönlichen Geschichte von Emilia ist ganz wunderbar gelungen. Emilia ist eine beeindruckende, willensstarke und unkonventionelle Frau. Sie ist mutig, ehrgeizig und eigensinnig. Die Szenen im Bürgerkrieg sind sehr bildlich dargestellt. Das war für mich richtig toll geschrieben. Besonders angetan hatten es mir die vielen historischen Aspekte. Die Liebesgeschichte war ja eher so nebenbei. Die hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht. Da war für mich Emilias eigene Geschichte interessanter. Zum Ende hin wirkte die Geschichte für mich leicht konstruiert. Tat aber insgesamt dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Empfehle ich euch sehr gern weiter.
22. Aug. 2025






