Blick ins Buch

Romane

Frau im Dunkeln

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Über das Buch

Das Erfolgsduo: Eva Mattes und Elena Ferrante
»Ich bin tot, aber es geht mir gut.«


Die 47jährige Anglistikprofessorin Leda, eine moderne, selbstbewusste Frau, fährt allein an die süditalienische Küste in den Urlaub. Doch als Leda dort der jungen Nina und ihrer dreijährigen Tochter Elena begegnet, verdüstert sich die Ferienidylle: Das fremde Familienglück weckt in Leda verdrängte Erinnerungen und die sonst so vernünftige Frau lässt sich zu einer unbegreiflichen Tat hinreißen.

Gelesen von Eva Mattes.

(Laufzeit: 4h 29)

Editionen (6)

ISBN9783844533132
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum04.03.19

Rezensionen & Bewertungen

116 Bewertungen

22 Rezensionen

3,6

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  • charis
    charis

    188 Follower

    4,0

    Atmosphärisch und reflektiert

    Ein sehr intensives Buch - eine Frau beobachtet im Urlaub eine junge Mutter und ihre Tochter und reflektiert dabei ihre eigene Mutterrolle. Auch sehr gut verfilmt mit der wunderbaren Olivia Coleman.

    1. Okt. 2024

  • daughterofhel
    daughterofhel

    12 Follower

    5,0

    Ein messerscharfes Psychogramm über Einsamkeit und Mutterschaft

    Das erste Buch, das ich von der anonym lebenden Autorin gelesen habe. Was soll ich sagen? Ich bin schwer angetan, insbesondere von dem absolut nicht vorhersehbaren Schluss! Der Schreibstil bzw. die Übersetzung fließen angenehm und unaufdringlich dahin, ohne belanglos zu wirken, und werden meinem literarischen Anspruch gerecht (von zu viel Romance etc. schwimmt mein Gehirn irgendwann in Buttermilch :D). Atmosphärisch extrem dicht und schonungslos berichtet die Protagonistin von ihren Gedanken und Gefühlen in Vergangenheit und Gegenwart und schildert ihre zerrissene Haltung zur Mutterschaft - sowohl zum allgemeinen Konzept der Mutterschaft als auch zur eigenen Familienkonstellation. Das Buch hat mich stark berührt und ich empfinde große Sympathie und viel Verständnis für das Erzähl-Ich, das mir deutlich macht, dass ich mit der Tatsache, mich niemals blindlings in die Mutterschaft geworfen zu haben, die beste Entscheidung meines Lebens getroffen habe. Ich bin nun gespannt auf "Meine geniale Freundin".

    7. Feb. 2026

  • 5,0

    Wow, was soll ich sagen. Selten habe ich solch ambivalente Gefühle gegenüber einer Protagonistin erlebt wie diesmal. Von tiefem Verständnis, bis hin zu starkem Widerwillen ihre Handlungen nachzuvollziehen, war alles dabei. Dazu ist das Buch kurzweilig und atmosphärisch, sodass ich es sehr schnell gelesen habe - der Nachhall wird wohl aber noch länger anhalten und ich werde Zeit brauchen, alles zu verarbeiten.

    17. Mai 2026

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Elena Ferrante

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans »Lästige Liebe« 1992 für die Anonymität entschieden. Später veröffentlichte sie »Tage des Verlassenwerdens« und »Die Frau im Dunkeln«. Ihre »Neapolitanische Saga« umfasst »Meine geniale Freundin«, »Die Geschichte eines neuen Namens«, »Die Geschichte der getrennten Wege« sowie »Die Geschichte des verlorenen Kindes«. Für den vierten und letzten Band der Reihe stand sie auf der Shortlist für den Man Booker International Prize. 2020 erschien ihr Roman »Das lügenhafte Leben der Erwachsenen«.

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