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Biografien

Nach der Flut das Feuer

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Über das Buch

James Baldwin war zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal Opfer weißer Polizeigewalt wurde. 30 Jahre später, 1963, brach Nach der Flut das Feuer wie ein Inferno über die amerikanische Gesellschaft herein – und wurde sofort zum Bestseller.

Baldwin rief in seinen Essays dazu auf, dem rassistischen Albtraum, der die Weißen ebenso plage wie die Schwarzen, gemeinsam ein Ende zu machen. Ein Ruf, der heute wieder sein ganzes provokatives Potenzial entlädt: »Die Welt ist nicht länger weiß, und sie wird nie mehr weiß sein.«

Editionen (4)

ISBN9783839871171
VerlagParlando
Erscheinungsdatum27.02.19

Rezensionen & Bewertungen

190 Bewertungen

35 Rezensionen

4,3

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  • bea777
    bea777

    483 Follower

    4,0

    In der Regel können Schwarze sich nicht leisten anzunehmen, dass Weißen ihre Menschlichkeit näher ist als ihre Hautfarbe

    Ein Essay aus dem Jahr 1963 in dem James Baldwin der weißen amerikanischen Gesellschaft den Spiegel vorhält und auf ihren Rassismus hinweist. 60 Jahre später hat es nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Lesen!

    26. Apr. 2026

  • cellyceloni
    cellyceloni

    102 Follower

    5,0

    Immer noch absolut aktuell

    Schwere und schmerzhafte Thematik die so wütend macht. Absolut lesenswert und wichtig vor allem in der aktuellen Zeit.

    13. Juni 2025

  • wortschatzkiste
    wortschatzkiste

    218 Follower

    4,0

    Zeitlos und wichtig

    Wahnsinn wenn man bedenkt das es in den 60ern geschrieben wurde, es könnte auch von letztem Monat sein. Die Blickwinkel, aus denen Baldwin über Rassismus und Diskriminierung schreibt, sind vielseitig und spannend. Seine Sprache wie immer mächtig. Ein interessantes, teils biografisches Werk, in den man stellenweiße die Bezüge oder Geschichten, aus seinen Romanen herausfiltern kann. 4 von 5

    Zeitlos und wichtig

    2. März 2024

3 von 35 Rezensionen

Autorin / Autor

Über James Baldwin

James Baldwin, 1924 in New York geboren, war und ist vieles: ein verehrter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und eine Ikone der Gleichberechtigung aller Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Herkunftmilieus. Er war der erste schwarze Künstler auf einem Cover des Time Magazine. Baldwin starb 1987 in Südfrankreich, aber sein Bann ist ungebrochen bis heute. Zuletzt erschien die Neuübersetzung des Romans Beale Street Blues, die Verfilmung von Barry Jenkins kam 2019 in die deutschen Kinos.

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