Blick ins Buch

Fachbücher

Irisches Tagebuch

3,7(54)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Heinrich Bölls behutsamer und liebevoller Text über die Iren, typographisch gestaltet von Klaus Detjen. »Als ich an Bord des Dampfers ging, sah ich, hörte und roch ich, daß ich eine Grenze überschritten hatte; (…) hier auf dem Dampfer war England zu Ende: hier roch es schon nach Torf, klang kehliges Keltisch aus Zwischendeck und Bar, hier schon nahm Europas soziale Ordnung andere Formen an …«, so beginnt Heinrich Bölls berühmtes »Irisches Tagebuch«. In den frühen fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts brach der Autor auf die grüne Insel auf, den Blick auf ein armes Land am westlichen Rand Europas gerichtet, und bringt uns so die Menschen Irlands auf ganz besonders eingängige und einfühlsame Weise näher. Die Gestaltung von Klaus Detjen greift die optische Form eines Tagebuchs auf und findet für Bölls Text eine angemessene Form aus Grafiken, Linien und einem extra dafür entwickelten Schriftenfont. »Vor mehr als tausend Jahren lag hier, so weit außerhalb der Mitte, als ein Exzentrikum, tief in den Atlantik hineingerutscht, Europas glühendes Herz …« Aus: Irisches Tagebuch

Editionen (11)

ISBN9783835353015
VerlagWallstein Verlag
Erscheinungsdatum31.08.22
Seitenzahl104

Rezensionen & Bewertungen

54 Bewertungen

7 Rezensionen

3,7

Tippen zum Filtern

  • dammes
    dammes

    139 Follower

    3,5

    Rustikal und Romantisch

    Mit "Irisches Tagebuch" unternimmt Heinrich Böll eine literarische Reise durch das Irland der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1949 gerade erst unabhängig geworden, stand Irland noch am Anfang seiner politischen Existenz. Heinrich Böll gibt in seinem einen Einblick in ein Irland, das bis dato noch rustikal geprägt war und ergötzt sich an den schönen Landschaften sowie der irischen Kultur. Ich empfehle das Buch für alle Leser*innen, die schon mal in Irland waren oder es gerne besuchen möchten.

    22. Juni 2024

  • basti.books11
    basti.books11

    8 Follower

    3,5

    Einfach schön ☘️

    Da ich aktuell selbst in Irland bin, liegt es nur nahe das „Irische Tagebuch“ zu lesen. Obwohl ich von dem Buch zuerst nicht viel gehalten habe, da das Buch ja doch eher eine vergangene Zeit beschreibt, entwickelte es sich schnell zur regelmäßigen Lektüre. Die Art wie Irland beschrieben wird, ist einzigartig: gleichzeitig vollständig ent- und bezaubernd. Mir gefiel besonders auch die Sprache, da sich das Buch sehr angenehm lesen lässt, allerdings auch sehr gewitzt mit Worten gemalt und umgegangen wird. Ein wirklich einmalig schönes Portrait von Irland 🇮🇪 (leider aber nichts wirklich Bewegendes, eine schöne Unterhaltungslektüre)

    25. März 2026

  • creepyhour
    creepyhour

    9 Follower

    5,0

    Eine politische Reise. Hat schön die damalige Zeit aufgegriffen.

    19. Juni 2024

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Heinrich Böll

Heinrich Böll (1917-1985) wurde 1972 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Er verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen, Hörspiele und Zeitungsbeiträge. 1974 erschien Bölls bis heute wohl bekanntestes Werk, »Die verlorene Ehre der Katharina Blum«, das einen Beitrag zur »Gewaltdebatte der 1970er-Jahre darstellt und sich besonders kritisch mit der Springer-Presse auseinandersetzt«. 1971 bis 1974 war Böll Präsident des Internationalen PEN-Clubs.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick