Blick ins Buch

Romane

Hazel sagt Nein

3,6(355)
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Über das Buch

Wenn ein Nein alles infrage stellt - ein kraftvolles Debüt mit Nachhall

In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben ziehen die Blums vom pulsierenden Brooklyn ins beschauliche Riverburg, wo Vater Gus nach herausfordernden Jahren endlich eine Professur ergattert hat. Doch der idyllische Schein trügt. Gleich an ihrem ersten Schultag wird die achtzehnjährige Hazel ins Büro des Direktors zitiert. Er verkündet ihr Unglaubliches: Jedes Jahr sucht er sich eine andere Schülerin aus der Abschlussklasse aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht. Dieses Jahr ist sie die Auserwählte. Instinktiv sagt Hazel Nein - und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben ihrer Familie, aber auch die gesamte Stadtgesellschaft auf den Kopf stellen ...

Mit feinem Humor und Gespür für Zwischentöne erzählt Jessica Berger Gross von Selbstbehauptung, gesellschaftlichen Dynamiken und dem Mut, für sich einzustehen.

Ein Roman, über den man sprechen möchte - und muss.

Editionen (2)

ISBN9783757701963
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum02.02.26
Seitenzahl384

Merkmale

2 Bewertungen

NachdenklichTraurigLangsamMittelEinfachMittel

Rezensionen & Bewertungen

355 Bewertungen

123 Rezensionen

3,6

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  • filos2309
    filos2309

    604 Follower

    3,5

    Ein wichtiges „Nein“ mit weitreichenden Folgen

    Dieses Buch widmet sich einem essenziellen Thema: der Kraft, Grenzen zu setzen. Als Hazel sich dazu entscheidet, „Nein“ zu sagen, muss sie sich mit den massiven Konsequenzen für sich selbst und ihre Familie auseinandersetzen. Die Geschichte macht schmerzhaft deutlich, dass unsere Entscheidungen – auch wenn sie vollkommen richtig und notwendig sind – oft unvorhersehbare Auswirkungen auf unser gesamtes Umfeld haben. Ab der Mitte der Geschichte hat mich das Buch allerdings ein wenig verloren. Für meinen Geschmack wurde die Handlung hier zu stark aufgebauscht und wirkte zunehmend unrealistisch, was der Ernsthaftigkeit des Themas ein wenig den Raum genommen hat. Mein Fazit: Es ist und bleibt lebenswichtig, „Nein“ zu sagen, wenn man etwas nicht möchte! Allein wegen dieser Botschaft ist es ein lesenswertes Buch mit einer zentralen Aussage, auch wenn es sich zum Ende hin eher in eine abenteuerliche und weniger greifbare Richtung entwickelt hat.

    Ein wichtiges „Nein“ mit weitreichenden Folgen

    26. Apr. 2026

  • sayana
    sayana

    103 Follower

    3,0

    Guter Anfang, dann war es eher ein Wunschtraum

    Ein „Was wäre wenn“, das die Realität schmerzhaft spiegelt. Dieses Buch ist ein packendes und tief berührendes „Was wäre wenn“-Szenario zum Thema sexuelle Belästigung. Hazel sagt Nein – und das ist auch gut so. Doch was danach folgt, zeigt die hässliche Fratze einer Gesellschaft, die wegschaut: Die Geschichte entfaltet eine Spirale aus Misstrauen rund um Hazels Familie, bitterem Victim Blaming, Ausgrenzung und Tuscheleien hinter ihrem Rücken. Hazel wird nicht geglaubt, und als Leserin spürt man die lähmende Ungerechtigkeit, die leider viel zu nah an der Realität ist. Der Wendepunkt: Wunschdenken vs. Realität Doch dann wendet sich das Blatt und das Buch schlägt eine Richtung ein, die sich fast wie ein modernes Märchen anfühlt – weil sie in der echten Welt so gut wie nie passiert: Hazel wird endlich gehört. Ein großer Artikel von ihr erscheint in einer bekannten Zeitschrift. Ihr wird ein Buchvertrag angeboten. So schön und befreiend es ist, diesen Triumph im Buch mitzuerleben: Es bleibt ein bittersüßer Nachgeschmack. Denn wir alle wissen, dass es in der Realität fast nie so läuft. Ein wichtiges, aufwühlendes Buch, das uns vor Augen führt, wie die Welt für Betroffene aussehen sollte – und wie weit wir noch davon entfernt sind.

    5 Tage vor

  • 4,0

    „Jedes Jahr suche ich mir eine Schülerin aus, mit der ich Sex habe. Dieses Jahr nehme ich Dich“.

    Mit Hazel sagt Nein hat Jessica Berger-Groß ein Buch geschrieben, das mich von Anfang an überzeugt hat. Besonders die Familie Blum fand ich richtig gelungen – sie wirken authentisch, wachsen einem schnell ans Herz und tragen die Geschichte auf ihre ganz eigene Weise. 🤩 Die Handlung greift ein Thema auf, das vermutlich viel häufiger vorkommt, als vielen bewusst ist, aber nicht darüber gesprochen wird. Meist fühlen sich die Opfer schuldig, dass Sie Schuld daran sind, dass die Situation so passiert ist. Gerade deshalb fand ich das Buch so wichtig. Es macht Mut, für sich selbst einzustehen, auf das eigene Bauchgefühl zu hören und klar „Nein“ zu sagen. Trotz des ernsten Themas vermittelt die Geschichte auch Hoffnung und zeigt, dass aus schwierigen Situationen etwas Gutes entstehen kann, für jeden einzelnen der Familie, auch wenn am Anfang alles wie das reinste Chaos aussieht. Ein berührendes, wichtiges Buch mit einer starken Botschaft, das ich gerne weiterempfehle. 📚❤️

    „Jedes Jahr suche ich mir eine Schülerin aus, mit der ich Sex habe. Dieses Jahr nehme ich Dich“.

    28. Juni 2026

3 von 123 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 226%
evasofie
evasofie19. März 2026

🤢🤢🤢🤢🤢

Seite 3710%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Jessica Berger Gross

Jessica Berger Gross stammt ursprünglich aus New York, lebt aber inzwischen mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Teenageralter in Maine. In den USA ist sie mit zwei Memoirs bekannt geworden. Die Essays der Vassar-Absolventin sind im NEW YORK TIMES MAGAZINE, THE CUT, LONGREADS und vielen andere Publikationen erschienen. HAZEL SAGT NEIN ist ihr erster Roman.

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