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Sci-Fi

Freie Geister

4,2(56)
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Deutsch
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Über das Buch

Der große utopische Science-Fiction-Klassiker in kongenialer Neuübersetzung.

Ursula K. LeGuins ›Freie Geister‹ ist eine der bedeutendsten Utopien des 20. Jahrhunderts, in der die Systemfrage – Kommunismus, Kapitalismus oder Anarchismus? – mit aller Deutlichkeit gestellt wird. Ältere Ausgaben sind unter den Titeln ›Planet der Habenichtse‹ und ›Die Enteigneten‹ erschienen.

Der einzige Ort auf dem Anarres, der durch eine Mauer von seiner Umgebung abgetrennt wird, ist der Raumhafen. Von hier aus werden die Edelmetalle, die in den Minen des Planeten abgebaut werden, einmal im Jahr zum Nachbarplaneten Urras geflogen.
Für die Herrschenden von Urras ist das anarchistische Anarres nicht mehr als eine abhängige Bergbaukolonie, die es möglichst effektiv auszubeuten gilt. Für die Bewohner von Anarres ist ihre Heimat jedoch der einzige Ort im ganzen Sonnensystem, wo sie wirklich frei sind – frei von Unterdrückung, aber auch frei von dem Zwang, künstlich erzeugte Bedürfnisse befriedigen zu müssen.
Als sich auch auf Anarres erste Herrschaftsstrukturen zu bilden beginnen, begibt sich der Physiker Shevek auf eine riskante Reise nach Urras. Er möchte in Dialog mit dortigen Wissenschaftlern treten und gerät dabei zwischen alle Fronten.

Editionen (1)

ISBN9783596035359
VerlagFISCHER Tor
Erscheinungsdatum26.01.17
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

11 Rezensionen

4,2

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  • lina.liebt.lesen
    lina.liebt.lesen

    128 Follower

    4,0

    Ein feministischer Sci-Fi-Klassiker, der auch 50 Jahre nach Erscheinen noch erstaunlich relevant ist.

    „Join them, if you like their methods. Justice is not achieved by force!“ „And power isn’t achieved by passivity.“ Le Guins The Dispossessed ist ein faszinierendes, feministisches Science-Fiction-Werk, das zwei kontrastierende Gesellschaftssysteme gegenüberstellt. Obwohl es bereits in den 1970er Jahren erschienen ist, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ich habe das Buch als Buddy Read mit zwei Freundinnen gelesen, und es gab unglaublich viel Gesprächsstoff über Freiheit, Verantwortung, Gleichheit und Macht. Besonders beeindruckt haben mich die komplexen Figuren, alle mit Stärken und Schwächen, idealistisch und fehlbar zugleich. Der Schreibstil ist dicht und fordert Aufmerksamkeit, manchmal fühlt sich das Lesen eher nach konzentriertem Arbeiten an. Trotzdem lohnt es sich absolut, denn am Ende bleibt viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.

    Ein feministischer Sci-Fi-Klassiker, der auch 50 Jahre nach Erscheinen noch erstaunlich relevant ist.

    27. Okt. 2025

  • 2,0

    Sperriges Buch

    Unglaublich sperriger Schreibstil. Man braucht sehr lange um eine Seite zu lesen. Zudem werden so viele Fachbegriffe verwendet, dass das Lesen noch mühseliger wird. Den Gesprächen im Buch kann man so nur mit großer Mühe folgen. Ich nehme an die Autorin tat dies um einen besonders intellektuellen Eindruck zu vermitteln, der Lesefluss vom Buch leidet darunter jedoch enorm. In einem Satz im Buch heißt es bezeichnend: "...mit den Freunden war er (Shevek)still, sachlich, sanft und kalt." Das lässt sich auf das ganze Buch übertragen. Auch das Buch ist still, sachlich und kalt. Es gibt keine Spannungskurve. Die Spannung bleibt konstant sehr niedrig. Auch in den letzten Kapiteln ändert sich kaum etwas. Auch wenn ich die Idee hinter dem Buch sehr interessant finde: hätte ich nicht den Grundsatz Bücher zu Ende zu lesen, hätte ich es längst abgebrochen. Ich denke es war das mühseligste sperrigste Buch, das ich je gelesen habe, sogar Sachbücher mit eingeschlossen. Ich werde daher kein weiteres Buch der Autorin mehr lesen.

    11. Dez. 2025

  • katta
    katta

    15 Follower

    5,0

    Hier passt einfach alles. Es geht um große Ideen, um die Frage, wie wollen wir zusammen leben, vermittelt durch die Perspektive eines Physikers, der selbst aus einer anarchistischen Gemeinschaft kommt. Man spürt die Komplexität der Welt, es ist wie Hemingways Eisbergmodell, bei dem sich nur 1/8 über dem Wasser befindet, die restlichen 7/8 aber ohne Worte die Geschichte tragen. Einfach tolle Science Fiction, der man ihr Alter nicht wirklich anmerkt! Und da dies mein erstes Buch aus dem Hainish Universum war, freue ich mich, dass es noch mehr gibt.

    6. Sept. 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ursula K. Le Guin

Ursula K. Le Guin (1929–2018) gilt als die Grande Dame der angloamerikanischen Science Fiction. Sie wurde mit zahlreichen Literatur- und Genrepreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem National Book Award für ihr Lebenswerk. Ihre Bücher beeinflussten viele namhafte Autoren, darunter Salman Rushdie und David Mitchell ebenso wie Neil Gaiman und Ian M. Banks.

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