Ein Psalm für die wild Schweifenden
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Becky Chambers (*1985) ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers aufgewachsen. Sie hat eine Vorliebe für Computer- und Tabletop-Spiele und betrachtet durch ihr Teleskop oft die Sterne. Für ihre vierbändige WAYFARER-Serie wurde sie ebenso mit dem Hugo Award ausgezeichnet wie für den ersten Roman der Dex & Helmling-Serie; darüber hinaus wurde sie für den Nebula Award, den Arthur C. Clarke Award und den Women’s Fiction Prize nominiert. Sie lebt zusammen mit ihrer Ehefrau in Humboldt County in ihrer Heimat Kalifornien.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Philosophie ohne Tiefe.
Auf dem Mond Panga haben sich Roboter vor langer Zeit in die Natur zurückgezogen, nachdem sie ein Bewusstsein erlangt hatten. Dex, ein nicht-binärer Teemönch, reist durch das Land, serviert Tee und hört den Menschen mit ihren Problemen zu. Auf seiner Reise trifft Dex auf einen Roboter, der eine Antwort auf die Frage sucht: „Was brauchen die Menschen?“ Die Kurzgeschichte thematisiert Identität, Bewusstsein und die einfachen Bedürfnisse des Lebens. Mit der ungewohnten sier/sirem-Schreibweise habe ich mich schwergetan, und wenn ich ehrlich bin, hat sie auch meinen Lesefluss gebremst. Ich weiß nicht, woran es lag, aber ich habe emotional keinen Zugang zu dem Mönch, dem Roboter oder den anderen Figuren gefunden, und irgendwie hat mich die Geschichte nicht mitgerissen oder ergriffen. Die Tiefe hat mir ebenfalls gefehlt, vor allem, wenn sie philosophisch anregen soll.
Sinnfrage
Vom Setup her ist es eigentlich ein SF Buch, aber inhaltlich dreht es sich komplett um die Frage wofür es sich lohnt zu leben. Dazu werden noch ein paar Dinge einfach auf den Kopf gestellt um eine ungewohnte und andere Sicht auf die Welt zugeben: Roboter welche ein Bewusstsein entwickeln und dann lieber Bomben Menschen getrennt in der Wildnis leben. Erinnert dadurch an Martha Wells Killerbot Reihe.
Eine wohlige Umarmung in Buchform
Nach den intensiven Geschichten der letzten Zeit war dieses Buch genau die Entschleunigung, die ich gebraucht habe. Es fühlte sich an wie eine warme Decke oder eine gute Psychotherapie-Sitzung – es lässt einen gelassen, zufrieden und mit einem sehr warmen Gefühl zurück. Was mir gefallen hat: 🌿 Mut zum Neuanfang: Ich finde es bemerkenswert, wie Geschwister Dex alles hinter sich lässt, um mutig etwas völlig Neues anzufangen. Auch wenn es zwischendurch schmerzlich war mit anzusehen, wie schwer es Dex fällt, Hilfe anzunehmen, ist dieser Weg ins Ungewisse sehr inspirierend. 🤖 Helmling, der Generalist: Die Begegnung mit dem Roboter Helmling ist das Herzstück der Geschichte. Es war erfrischend, einen "Generalisten" zu treffen, der die Welt mit einer unschuldigen, wertfreien Neugier betrachtet. Seine Fragen sind nie böswillig, auch wenn sie Dex (und uns Leser) manchmal aus der Komfortzone locken. 🍵 Das Tee-Ritual als Heilung: Die Art, wie Dex den Menschen zuhört und den passenden Tee wählt, hat mir sehr gut gefallen. Es geht nicht nur um das Getränk, sondern um das Gehörtwerden. Es erinnert an ein Gespräch, in dem man so viel Raum bekommt, dass man am Ende selbst die Kraft für eigene Lösungen findet. 🥘 Die Magie des Essens: Wieder einmal zeigt sich die magische Kraft von gemeinsamem Kochen und Essen – eine Verbindung, die sogar über Spezies-Grenzen hinweg funktioniert. Es führte dazu, dass Dex sich endlich öffnet und Helmling in das Leben von Dex lässt. Meine Gedanken zum "Sinn": Das Buch hat mich gelehrt, Dinge auch einfach mal so hinzunehmen, wie sie sind. Man muss nicht in allem sofort einen riesigen, weltbewegenden Sinn sehen. Manchmal reicht es, die Dinge auf sich zukommen zu lassen und die Ruhe zu genießen. Ab dem Moment, in dem Dex auf Helmling trifft, fühlt man sich nicht mehr nur als Leser, sondern als Teil dieser besonderen Reise. 🎯 Fazit: Eine absolute Empfehlung für alle, die eine Pause vom lauten Alltag brauchen. Ein ruhiges, tiefgründiges Buch, das einen daran erinnert, wie schön das Leben sein kann, wenn man neue Pfade beschreitet – auch wenn man dabei mal von einem Roboter überrascht wird.

Nett. Wie angekündigt, bietet es eine Auszeit mit schönem Setting in einer Welt, die zweihundert Jahre nach einer Krise zu einer gewissen Ruhe und Nachhaltigkeit gefunden hat, mit einem sinnsuchenden Protagonisten und einem weisen Roboter. Trotzdem hat mir etwas Tiefe gefehlt, kaum angefangen, wars auch schon vorbei und so richtig eintauchen konnte ich nicht. Ich war nicht richtig emotional involviert, obwohl das Setting und die Geschichte es hergeben hätten. Vermutlich hätte ich noch etwas mehr Fleisch auf den Knochen gebraucht.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Becky Chambers (*1985) ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers aufgewachsen. Sie hat eine Vorliebe für Computer- und Tabletop-Spiele und betrachtet durch ihr Teleskop oft die Sterne. Für ihre vierbändige WAYFARER-Serie wurde sie ebenso mit dem Hugo Award ausgezeichnet wie für den ersten Roman der Dex & Helmling-Serie; darüber hinaus wurde sie für den Nebula Award, den Arthur C. Clarke Award und den Women’s Fiction Prize nominiert. Sie lebt zusammen mit ihrer Ehefrau in Humboldt County in ihrer Heimat Kalifornien.
Beiträge
Philosophie ohne Tiefe.
Auf dem Mond Panga haben sich Roboter vor langer Zeit in die Natur zurückgezogen, nachdem sie ein Bewusstsein erlangt hatten. Dex, ein nicht-binärer Teemönch, reist durch das Land, serviert Tee und hört den Menschen mit ihren Problemen zu. Auf seiner Reise trifft Dex auf einen Roboter, der eine Antwort auf die Frage sucht: „Was brauchen die Menschen?“ Die Kurzgeschichte thematisiert Identität, Bewusstsein und die einfachen Bedürfnisse des Lebens. Mit der ungewohnten sier/sirem-Schreibweise habe ich mich schwergetan, und wenn ich ehrlich bin, hat sie auch meinen Lesefluss gebremst. Ich weiß nicht, woran es lag, aber ich habe emotional keinen Zugang zu dem Mönch, dem Roboter oder den anderen Figuren gefunden, und irgendwie hat mich die Geschichte nicht mitgerissen oder ergriffen. Die Tiefe hat mir ebenfalls gefehlt, vor allem, wenn sie philosophisch anregen soll.
Sinnfrage
Vom Setup her ist es eigentlich ein SF Buch, aber inhaltlich dreht es sich komplett um die Frage wofür es sich lohnt zu leben. Dazu werden noch ein paar Dinge einfach auf den Kopf gestellt um eine ungewohnte und andere Sicht auf die Welt zugeben: Roboter welche ein Bewusstsein entwickeln und dann lieber Bomben Menschen getrennt in der Wildnis leben. Erinnert dadurch an Martha Wells Killerbot Reihe.
Eine wohlige Umarmung in Buchform
Nach den intensiven Geschichten der letzten Zeit war dieses Buch genau die Entschleunigung, die ich gebraucht habe. Es fühlte sich an wie eine warme Decke oder eine gute Psychotherapie-Sitzung – es lässt einen gelassen, zufrieden und mit einem sehr warmen Gefühl zurück. Was mir gefallen hat: 🌿 Mut zum Neuanfang: Ich finde es bemerkenswert, wie Geschwister Dex alles hinter sich lässt, um mutig etwas völlig Neues anzufangen. Auch wenn es zwischendurch schmerzlich war mit anzusehen, wie schwer es Dex fällt, Hilfe anzunehmen, ist dieser Weg ins Ungewisse sehr inspirierend. 🤖 Helmling, der Generalist: Die Begegnung mit dem Roboter Helmling ist das Herzstück der Geschichte. Es war erfrischend, einen "Generalisten" zu treffen, der die Welt mit einer unschuldigen, wertfreien Neugier betrachtet. Seine Fragen sind nie böswillig, auch wenn sie Dex (und uns Leser) manchmal aus der Komfortzone locken. 🍵 Das Tee-Ritual als Heilung: Die Art, wie Dex den Menschen zuhört und den passenden Tee wählt, hat mir sehr gut gefallen. Es geht nicht nur um das Getränk, sondern um das Gehörtwerden. Es erinnert an ein Gespräch, in dem man so viel Raum bekommt, dass man am Ende selbst die Kraft für eigene Lösungen findet. 🥘 Die Magie des Essens: Wieder einmal zeigt sich die magische Kraft von gemeinsamem Kochen und Essen – eine Verbindung, die sogar über Spezies-Grenzen hinweg funktioniert. Es führte dazu, dass Dex sich endlich öffnet und Helmling in das Leben von Dex lässt. Meine Gedanken zum "Sinn": Das Buch hat mich gelehrt, Dinge auch einfach mal so hinzunehmen, wie sie sind. Man muss nicht in allem sofort einen riesigen, weltbewegenden Sinn sehen. Manchmal reicht es, die Dinge auf sich zukommen zu lassen und die Ruhe zu genießen. Ab dem Moment, in dem Dex auf Helmling trifft, fühlt man sich nicht mehr nur als Leser, sondern als Teil dieser besonderen Reise. 🎯 Fazit: Eine absolute Empfehlung für alle, die eine Pause vom lauten Alltag brauchen. Ein ruhiges, tiefgründiges Buch, das einen daran erinnert, wie schön das Leben sein kann, wenn man neue Pfade beschreitet – auch wenn man dabei mal von einem Roboter überrascht wird.

Nett. Wie angekündigt, bietet es eine Auszeit mit schönem Setting in einer Welt, die zweihundert Jahre nach einer Krise zu einer gewissen Ruhe und Nachhaltigkeit gefunden hat, mit einem sinnsuchenden Protagonisten und einem weisen Roboter. Trotzdem hat mir etwas Tiefe gefehlt, kaum angefangen, wars auch schon vorbei und so richtig eintauchen konnte ich nicht. Ich war nicht richtig emotional involviert, obwohl das Setting und die Geschichte es hergeben hätten. Vermutlich hätte ich noch etwas mehr Fleisch auf den Knochen gebraucht.















