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Romane

Der Report der Magd

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Über das Buch

In Gilead, einer imaginären Republik im Norden der früheren USA, hat Einzug gehalten, was für uns Schreckensvisionen einer nahen Zukunft sind: Das Lesen ist verboten, die Frauen sind entweder Hausfrauen, Gebärmaschinen oder Sklavinnen. In dieser Schreckensgesellschaft wird Desfred, eine "Magd" in gebärfähigem Alter, einem hochrangigen Kommandanten zugewiesen, dessen Frau kinderlos geblieben ist - und sie beginnt um das zu kämpfen, was nur unter Lebensgefahr zu haben ist: Ihre Erinnerung, ihre Phantasie und die Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe und Leben. In Gilead, einer imaginären Republik im Norden der früheren USA, hat Einzug gehalten, was für uns Schreckensvisionen einer nahen Zukunft sind: Das Lesen ist verboten, die Frauen sind entweder Hausfrauen, Gebärmaschinen oder Sklavinnen. In dieser Schreckensgesellschaft wird Desfred, eine "Magd" in gebärfähigem Alter, einem hochrangigen Kommandanten zugewiesen, dessen Frau kinderlos geblieben ist - und sie beginnt um das zu kämpfen, was nur unter Lebensgefahr zu haben ist: Ihre Erinnerung, ihre Phantasie und die Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe und Leben.

Editionen (12)

ISBN9783546002509
VerlagClaassen
Erscheinungsdatum28.02.01
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

3695 Bewertungen

548 Rezensionen

4,1

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  • literally.coco
    literally.coco

    1209 Follower

    2,0

    »Ignoring isn’t the same as ignorance, you have to work at it.«🥀

    Serie >>>>> Einfach anstrengend von Anfang bis Ende.🤷🏻‍♀️ Der Schreibstil ist so zäh, dass ich mich mehr durchgearbeitet als gelesen habe. Ständig bin ich ins stocken und stolpern gekommen und so oft gedanklich ausgestiegen. Die Story hat enormes Potenzial. Wirklich. Aber sie wird so distanziert, kühl und langweilig erzählt, dass bei mir emotional exakt nichts angekommen ist. Keine Gänsehaut, kein Mitfiebern, nicht mal Beklemmung.. und das bei dem Thema.👀 Klar, wurden wichtige und aktuelle Punkte behandelt. Ein Roman darf aber mehr sein als nur relevant. Die Serie ist um Welten besser, eine der besten überhaupt.❤️ Der Film ist keine Rede wert. Und das Buch hat mich enttäuscht zurückgelassen.😶‍🌫️ The Testaments werde ich daher nicht lesen, sondern nur als Serie gucken. {Collage: Pinterest}

    »Ignoring isn’t the same as ignorance, you have to work at it.«🥀

    24. Apr. 2026

  • booksandspezi
    booksandspezi

    1099 Follower

    5,0

    Uff, ein harter Brocken. Verstörend. Schonungslos. Entsetzlich. Ein Buch, das noch lange nachwirken wird, insbesondere weil es so greifbar scheint.

    Ich hab den "Report der Magd" als Hörbuch angefangen, weil wir aktuell im Theater in der Themenfindung für ein eigenes Stück stecken. Dabei war das Thema Feminismus hoch im Kurs (was ich befürworte!) und im Gespräch kam auch dieses Buch zur Sprache. Ich wurde neugierig und musste es nur wenige Tage später direkt als Hörbuch starten. Und ich kann euch sagen, dass ich verhältnismäßig lange gebraucht habe. Dieses Buch war vieles, aber vor allem verstörend und beklemmend, weswegen ich es desöfteren pausieren musste und manchmal auch einen kompletten Tag Pause gebraucht habe. Was das Buch nur noch interessanter gemacht hat, ist der Umgang damit in den USA. In einigen Bundesstaaten ist das Buch aus den Bibliotheken an Schulen und Universitäten gebannt. Wir begleiten die Magd Desfred, die gemeinsam mit vielen anderen Mägden unter der Fittiche ihres Kommandanten und der sogenannten "Tanten" lebt. Magd zu sein bedeutet hier vor allem ein: im Dienste des Kommandanten und unter Gottes wachsamer Hand schwanger zu werden, ein Kind auszutragen und so der sinkenden Geburtenrate entgegen zu wirken. Dabei wird mehr als einmal deutlich, dass Ehefrauen und Mägde ihren ganz eigenen Platz haben und sich nicht "vermischen" dürfen. Denn in dieser düsteren dystopischen und doch erschreckend real wirkenden Welt sind Frauen klare, feste Rollen zugeschrieben, die über ihr ganzes Leben entscheiden. Es wird nicht weniger als Gehorsamkeit, Sittsamkeit und die absolute Unterwerfung verlangt. Alles andere zieht harte Strafen nach sich. Desfred, die Erzählerin, hat ihren Namen jedoch nicht vergessen (hier haben alle neue Namen erhalten, ebenfalls ein Mittel der Unterdrückung). Sie kennt außerdem noch das Leben davor und ist mutig genug ist, sich zu erinnern. So erfahren wir durch sie, wie es so weit und wirklich bis zum Äußersten kommen konnte und bekommen einen Einblick in ihre Gedankenwelt. Der Schreibstil ist nüchtern, einige Stellen hätte ich mir – im Falle des Buches – gerne markiert und ich glaube, dass dieses Buch noch lange nachwirken wird. Übrigens auch sehr spannend und gut umgesetzt in diesem Buch ist es, wie die Frauen alleine durch Sprache unterdrückt werden. Das fängt schon beim Namen an, der eigentlich einfach nur eine Besitzanzeige ist. Da wird einem ganz anders, gerade wenn man sich für Sprache interessiert und das Thema Sprache sowieso dauerhaft aktuell ist, weil es sich dabei um etwas "lebendiges" handelt, dass unsere Gedanken formt. Auch und gerade wieder in unserer heutigen Gesellschaft. Insgesamt eine ganz große Empfehlung. Das hier sollte wirklich jeder gelesen oder gehört haben.

    Uff, ein harter Brocken. Verstörend. Schonungslos. Entsetzlich. Ein Buch, das noch lange nachwirken wird, insbesondere weil es so greifbar scheint.

    30. März 2026

  • atrgnz_
    atrgnz_

    31 Follower

    5,0

    An manchen Stellen fand ich es echt schwer zu lesen, weil einem klar wird, dass vieles davon für manche Frauen leider Alltag ist. Die Charaktere wachsen einem ans Herz, man fühlt mit ihnen mit. Manchmal verliert sich die Protagonistin in ihren Erinnerungen und als Leser ist man dann kurz etwas verwirrt und weiß nicht so genau, was gerade abgeht, vor allem weil die Sprache nicht die einfachste ist. Trotzdem hat mich das Buch richtig gepackt und ich werde mir auf jeden Fall auch den zweiten Band holen.

    15. Nov. 2025

3 von 548 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 399%
rosywood
rosywood30. Apr. 2026

„Es gibt mehr als nur eine Form von Freiheit, Freiheit zu und Freiheit von. In den Tagen der Anarchie war es die Freiheit zu. Jetzt bekommt ihr die Freiheit von. Unterschätzt sie nicht.“ Das macht nachdenklich.

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1 Kommentar verdeckt

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