
482 Follower
Er wollte so perfekt leben, dass er sterben konnte, ohne auch nur einen Hauch von Schmerz zu erzeugen, wie ein olympischer Turmspringer, der messergleich ins Wasser eintaucht, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen hochspritzt. Zitat
Kann es einen Sinn im Tod geben? Diese Frage stellt sich Cyrus Shams und versucht sie in seinem Buch der irdischen Märtyrer zu beantworten. Dabei setzt er sich mit seiner Familie auseinander, die zunächst im Iran lebte. Seiner Mutter, die viel zu früh starb. Cyrus war erst wenige Monate alt und vermisste sie Zeit seines Lebens. Sein Vater verlässt kurze Zeit später den Iran in Richtung Amerika, um sich und seinen Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Nachdem Cyrus vermeintlich seinen Weg macht, scheint die Aufgabe des Vaters erfüllt und er stirbt. Cyrus findet in Drogen und Zee einen Rückhalt. Nur die Liebe zu Zee hat glücklicherweise Bestand und trägt ihn durch dunkle Stunden. Durch einen Zufall trifft er auf Orkideh, eine iranische Künstlerin, die unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mit ihr kann er wichtige Gedanken über den Tod und das Sterben austauschen. Wir lesen hier einen sehr tiefgründigen Roman, den man immer mal wieder pausieren muss. In der zweiten Hälfte hat es mich dann jedoch so gepackt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Die vielen verschiedenen Perspektiven auf die Handlung haben mir gut gefallen. Kaveh Akbar lässt sowohl Cyrus, seine Mutter und andere Familienmitglieder zu Wort kommen.
5. Feb. 2026
Er wollte so perfekt leben, dass er sterben konnte, ohne auch nur einen Hauch von Schmerz zu erzeugen, wie ein olympischer Turmspringer, der messergleich ins Wasser eintaucht, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen hochspritzt. Zitat
Kann es einen Sinn im Tod geben? Diese Frage stellt sich Cyrus Shams und versucht sie in seinem Buch der irdischen Märtyrer zu beantworten. Dabei setzt er sich mit seiner Familie auseinander, die zunächst im Iran lebte. Seiner Mutter, die viel zu früh starb. Cyrus war erst wenige Monate alt und vermisste sie Zeit seines Lebens. Sein Vater verlässt kurze Zeit später den Iran in Richtung Amerika, um sich und seinen Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Nachdem Cyrus vermeintlich seinen Weg macht, scheint die Aufgabe des Vaters erfüllt und er stirbt. Cyrus findet in Drogen und Zee einen Rückhalt. Nur die Liebe zu Zee hat glücklicherweise Bestand und trägt ihn durch dunkle Stunden. Durch einen Zufall trifft er auf Orkideh, eine iranische Künstlerin, die unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mit ihr kann er wichtige Gedanken über den Tod und das Sterben austauschen. Wir lesen hier einen sehr tiefgründigen Roman, den man immer mal wieder pausieren muss. In der zweiten Hälfte hat es mich dann jedoch so gepackt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Die vielen verschiedenen Perspektiven auf die Handlung haben mir gut gefallen. Kaveh Akbar lässt sowohl Cyrus, seine Mutter und andere Familienmitglieder zu Wort kommen.
5. Feb. 2026







