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Romane

Märtyrer!

4,0(203)
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Über das Buch

Kaveh Akbars faszinierender, von Presse und prominenten Leserinnen und Lesern gefeierter Debütroman führt vom Iran der 1980er-Jahre bis in die heutigen USA und ist eine Hymne auf all das, was uns bei der Suche nach Sinn und Bedeutung im Leben helfen kann: auf die Kunst, den Glauben an uns selbst, auf Liebe, Freundschaft und Mitmenschlichkeit. Nominiert für den National Book Award 2024.

Cyrus Shams, 29, ist kein Meister des täglichen Lebens. Er schreibt umwerfend gute Gedichte und nimmt zu viele Drogen. Seit er denken kann, ringt er mit den großen Sinnfragen, mit seiner sexuellen Identität und seiner Vergangenheit. Er war noch ein Baby, als das Flugzeug abgeschossen wurde, mit dem seine Mutter auf dem Weg aus Teheran in die Freiheit war. Ein tragischer Irrtum, ein sinnloser Tod, der ihn bis heute verfolgt. Cyrus sucht nach dem Sinn seiner Existenz und ist fasziniert von Märtyrern. Wie wäre es, sich einer Sache so zu verschreiben wie Jeanne d’Arc oder Bobby Sands? Und wer war seine Mutter eigentlich, wohin sollte ihre Reise führen? Cyrus, ausnahmsweise nüchtern und eventuell verliebt, begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, die ihn zu den Fragen der Zukunft führt.

«Ich werde diese Geschichte und die Menschen darin für den Rest meines Lebens in mir tragen.» John Green

«Dieses Buch vibriert vor Liebe zum Leben, zur Schönheit und zur Sprache. Ich bin voller Ehrfurcht.» Natalie Portman

«Elegant, schwindelerregend und verspielt – Märtyrer! ist ein großartiger Roman.» Lauren Groff

«Ein Juwel von einem Roman.» Tommy Orange

ISBN9783498003944
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum11.03.25
Seitenzahl400

Merkmale

1 Bewertungen

MittelMittelAnschaulichVielschichtigGlaubwürdigSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

203 Bewertungen

39 Rezensionen

4,0

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  • bea777
    bea777

    482 Follower

    4,0

    Er wollte so perfekt leben, dass er sterben konnte, ohne auch nur einen Hauch von Schmerz zu erzeugen, wie ein olympischer Turmspringer, der messergleich ins Wasser eintaucht, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen hochspritzt. Zitat

    Kann es einen Sinn im Tod geben? Diese Frage stellt sich Cyrus Shams und versucht sie in seinem Buch der irdischen Märtyrer zu beantworten. Dabei setzt er sich mit seiner Familie auseinander, die zunächst im Iran lebte. Seiner Mutter, die viel zu früh starb. Cyrus war erst wenige Monate alt und vermisste sie Zeit seines Lebens. Sein Vater verlässt kurze Zeit später den Iran in Richtung Amerika, um sich und seinen Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Nachdem Cyrus vermeintlich seinen Weg macht, scheint die Aufgabe des Vaters erfüllt und er stirbt. Cyrus findet in Drogen und Zee einen Rückhalt. Nur die Liebe zu Zee hat glücklicherweise Bestand und trägt ihn durch dunkle Stunden. Durch einen Zufall trifft er auf Orkideh, eine iranische Künstlerin, die unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mit ihr kann er wichtige Gedanken über den Tod und das Sterben austauschen. Wir lesen hier einen sehr tiefgründigen Roman, den man immer mal wieder pausieren muss. In der zweiten Hälfte hat es mich dann jedoch so gepackt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Die vielen verschiedenen Perspektiven auf die Handlung haben mir gut gefallen. Kaveh Akbar lässt sowohl Cyrus, seine Mutter und andere Familienmitglieder zu Wort kommen.

    5. Feb. 2026

  • saralilovesbooks
    saralilovesbooks

    52 Follower

    3,0

    Maybe it was that Cyrus had done the wrong drugs in the right order, or the right drugs in the wrong order, but when God finally spoke back to him after twenty-seven years of silence, what Cyrus wanted more than anything else was a do-over.“ Cyrus ist jung, clean, trocken und irgendwie verloren. In Teheran geboren, wird seine Mutter kurz darauf beim Abschuss eines Passagierflugzeugs durch ein US-Kriegsschiff getötet. Sein Vater migriert daraufhin mit dem jungen Cyrus in die USA und stirbt einige Jahre später noch relativ jung während seiner Arbeit auf einer Hühnerfarm. Verstört vom sinnlosen Sterben seiner Eltern, macht Cyrus sich auf die Suche nach einem sinnvollen Tod. Kaveh Akbar verwebt autobiografische mit fiktionalen Elementen und schreibt von Herkunft, Identität, Kunst, Queerness, Todessehnsucht und dem Verhältnis zwischen Iran und USA. Er ist eigentlich Lyriker und das merkt man seinem Debütroman an - „Martyr!“ (dt. „Märtyrer!“) ist sprachlich ein echtes Meisterwerk. „Eight of the ten commandments are about what thou shalt not. But you can live a whole life not doing any of that stuff and still avoid doing any good. That’s the whole crisis. The rot of the root of everything. The belief that goodness is built on a constructed absence, not-doing.“ Die vielfach geäußerte Begeisterung für das Buch kann ich daher vollkommen nachvollziehen, habe aber leider selbst bis zum Schluss nicht wirklich in einen Lesefluss gefunden. Trotz der zauberhaften Sprache und des eigentlich guten Inhalts fiel es mir sehr schwer, längere Passagen am Stück zu lesen. Eigentlich mag ich regelmäßige Perspektivwechsel in Büchern, aber hier haben mich die Sprünge eher rausgebracht. Vieles war mir zu abstrakt, zu poetisch und im wahrsten Sinne des Wortes zu verträumt. An sich kann ich das Buch sehr empfehlen, aber für mich persönlich war es nur eine 3/5.

    31. Mai 2025

  • hergen
    hergen

    148 Follower

    4,0

    Ergreifend tiefgründig

    Diese Buch ist so wunderbar geheimnisvoll und gleichzeitig total in your face. Ich möchte gar nicht zu viel verraten. Es geht um Märtyrer (obviously), um Familie, um iranische Kultur, um Poesie, um Verlust, um Freundschaft und Verbundenheit, um Trauer, um Freiheit, um Queerness, um Sucht, um Emanzipation. Und sicherlich geht es noch um so viel mehr, was ich an dieser Stelle vorenthalte. Viel Spaß beim Lesen!

    15. Aug. 2025

3 von 39 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 7920%
hergen
hergen8. Juni 2025

Bisher scheint es für mich immer noch bei der Einführung zu bleiben. Den Traum mit Lisa Simpson und Roya fand ich gleichzeitig sehr tiefsinnig/philosophisch, aber auch verwirrend. Bin gespannt welche „Traumbegegnungen“ noch so kommen. :)

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Autorin / Autor

Über Kaveh Akbar

Kaveh Akbar, geboren 1989 in Teheran, hat bislang zwei Lyriksammlungen veröffentlicht. Er unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of Iowa, am Randolph College und am Warren Wilson College. Märtyrer! ist sein erster Roman, der auf der Bestsellerliste der New York Times stand und von Kritiker:innen und Leser:innen gefeiert wird.

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