Evenings and Weekends

Evenings and Weekends

Hardcover
3.985

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Beschreibung

“This is such a love story to cities & people & heartbreaks, death & loss. It's not at all corny, it's smart. But I just finished it & it made me cry.” — Eileen Myles "Signals the arrival of a novelist sure to resonate with young people who endeavor to make intimate connections." —The Washington Post For fans of Sally Rooney and Torrey Peters, a stunning debut that follows a vibrant multi-generational cast of characters through a London heatwave as their simmering tensions and secrets come to a head over a feverish, life-changing weekend.Summer in London stops for no one. Not the half-naked drunks and stoners, the bachelorette parties glugging from bejewelled bottles, the drag queens puffing on hurried cigarettes. It’s June 2019, and everyone has converged on the city’s parks, beer gardens, and street corners to revel in the collective joys of being alive.Everyone but Maggie. She’s 30, pregnant, and broke. Faced with moving back to the town she fought to escape, she’s wondering if having a baby with boyfriend Ed will be the last spontaneous act of her life. Ed, meanwhile, is trying to run from his past with Maggie’s best friend Phil and harboring secret dreams of his own.Phil hates his office job and is living for the weekend, while falling for his housemate, Keith. But there’s a problem: Keith has a boyfriend and there might not be room for three people in the relationship. Then there’s Rosaleen, Phil’s mother, who’s tired of feeling like a side character in her own life. She’s just been diagnosed with cancer and is travelling to London to tell Phil, if she can ever get hold of him.As Saturday night approaches, all their lives are set to change forever. Temperatures are soaring and the weekend is about to begin…Strikingly heartfelt, sexually charged, and disarmingly comic, Oisín McKenna’s debut is a mesmerizing dive into the soul of a city and a searing look at what it takes to build a life there.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Hardcover
Seitenzahl
344
Preis
27.50 €

Beiträge

10
Alle
4.5

Wie „Modern Family“ mit ernsteren Tönen und einem Fokus auf queeren Perspektiven

Wir befinden uns inmitten einer Hitzewelle in London, die Stadt pulsiert und vibriert wie ein überfüllter Ameisenhaufen. Ein Wal ist in den flachen Gewässern der Themse gestrandet, währenddessen wir in ein Ökosystem aus einer kleinen Gruppe an Menschen abtauchen, die miteinander durch familiäre und freundschaftliche Beziehungen verbunden sind. Der Erzählton ist zart und dennoch unverblümt. Jedes Kapitel erleben wir aus der Sicht eines anderen Hauptdarstellenden, können die Motive, Sehnsüchte und Sorgen verstehen. Zum Ende jedes Abschnitts wird eine Brücke zur nächsten Perspektive geschlagen. Dadurch entsteht ein sehr kurzweiliges Leseerlebnis und wir geraten in einen Sog. Die berührten Themen sind nicht unbeschwert: Liebe, sexuelle Orientierung, Verlustangst, Krankheit, finanzielle Sorgen, Perspektivsuche, Elternschaft, Verantwortung, Scham, Ausgrenzung, Übergriffe verschiedener Art. Geballt so formuliert klingt diese Aneinanderreihung abschreckend, die Umsetzung ist aber derart mitfühlend und wertschätzend gestaltet, dass das Buch alles andere als eine Tragödie ist. Die Lektüre berührt und dem Autor gelingt es, das Leben so darzustellen wie es ist. Sehr gelungen, gerade auch wegen der queeren Perspektiven. Bonus: Aufgrund des Settings sehr geeignet als Summer-Read.

4

Sommer in London

In dem Roman begleiten wir eine lose Gruppe von Freund:innen durch eine Hitzewelle in London. Die täglichen Herausforderungen vom Leben in der Großstadt, der Identitätssuche und Lebensgestaltung jenseits der 20 werden im teils atemlosen, teils melancholischen Ton miteinander verknüpft. Mir hat der Roman gut gefallen, da die Protagonist:innen greifbar und empathisch gezeichnet sind und die Handlung gleichzeitig nicht vorhersehbar ist. Teilweise war mir der Roman zu sehr auf eine Metaebene der Alltäglichkeit fixiert, was ich eher kitschig fand.

4

Interessante Charaktere und ihre Entwicklung

Aus verschiedenen Perspektiven wird vor allem ein Wochenende (inkl. Freitag) bis ins Detail auseinander genommen. Ähnlich wie bei modern Family gehören alle Personen in irgendeiner Form zusammen und ich liebe es! So vielfältige Leute, so viele Unsicherheiten und Geheimnisse. Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen, wüsste aber auch gerade nicht wie ich es anders hätte haben wollen (anders eben).

3.5

ganz toll geschrieben, hat aber trotzdem seine längen, weil so viele perspektiven versucht werden zu vereinen. aufregende geschichte, am ende aber etwas abrupt.

1.5

Zu viele Charaktere die mich im Endeffekt alle nicht interessiert haben und von denen ich niemanden mochte. Alle Probleme der Charaktere hätten durch Kommunikation behoben werden können.

3

Ich weiß nicht ganz was ich dazu denken soll

Ich bin mir unsicher wie ich das Buch finden soll. Einerseits hat es ganz viele Gefühle in mir ausgelöst, was ich eigentlich mag, aber gleichzeitig hat es mich auch einfach nur wütend gemacht. Ich finde es ist ein gutes Abbild einer Gruppe von Menschen, die um jeden Preis dazugehören will, mit jeder Norm brechen möchte und gleichzeitig merkt, das sie dabei an ihre Grenzen kommt und diese auch übertritt. Es sind alles alltägliche Beziehungen, die einfach traurig machen. Es spielt zwar in London, aber ich kann als in Berlin lebender Mensch auch sehr viel damit anfangen.

4

live in london.

london. 2019. träume. geheimnisse. eine Generation von menschen ende 20. schmerzhaft. Poetisch. "Everyone needs to see themselves as basically good, as the hero of their own life. The only other option is, quite literally, to die."

live in london.
5

Intensiv, ehrlich und aktuell

Eine wunderbare Geschichte über verschiedene Charaktere in London, die durch ihre schonungslose Ehrlichkeit ebenso berührt wie durch die Empathie, die die Autorin ihren Figuren entgegenbringt. Ein Buch über die kleinen Dinge, die das Leben groß machen.

3

Nicht schlecht, aber auch nicht gut. Irgendwie zu viel gewollt.

Mir wurde das Buch empfohlen und ich finde es per se nicht schlecht. Es beschreibt die Geschichte mehrerer Personen in und um London, deren Geschichten verwoben sind. Literarisch ist das Buch ansprechend, inhaltlich war’s okay. Es fühlt sich wie eine Coming of Age Geschichte an, obwohl alle Charaktere Ende 20 / Anfang 30 oder um die 60 sind. Gleichzeitig beschäftigen sich die Handlungsstränge (fast) aller Charaktere mit ihrer Sexualität bzw. dem nicht Ausleben ihrer (sexuellen) Bedürfnisse. Und auch wenn es wichtige Themen sind, die in jedem Handlungsstrang gut aufbereitet sind, wirkt es auf mich, aufgrund der schieren Menge, aufgesetzt und irgendwie unglaubwürdig. Das meine ich mit „zu viel gewollt“. Mich würde interessieren, wie das Buch auf queere Personen wirkt, da das der rote Faden ist, der sich durch die Handlungsstränge zieht.

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