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Martyr!

4.0(203)
Hardcover€29.00Paperback€12.99
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English
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About the book

NEW YORK TIMES BESTSELLER • SHORTLISTED FOR THE NATIONAL BOOK AWARD • ONE OF THE NEW YORK TIMES BOOK REVIEW'S 10 BEST BOOKS OF THE YEAR • A TIME MUST-READ BOOK OF THE YEAR • A newly sober, orphaned son of Iranian immigrants, guided by the voices of artists, poets, and kings, embarks on a remarkable search for a family secret that leads him to a terminally ill painter living out her final days in the Brooklyn Museum. Electrifying, funny, and wholly original, Martyr! heralds the arrival of an essential new voice in contemporary fiction.

“Kaveh Akbar is one of my favorite writers. Ever.” —Tommy Orange, Pulitzer Prize–nominated author of There There

“The best novel you'll ever read about the joy of language, addiction, displacement, martyrdom, belonging, homesickness.” —Lauren Groff, best-selling author of Matrix and Fates and Furies

Cyrus Shams is a young man grappling with an inheritance of violence and loss: his mother’s plane was shot down over the skies of the Persian Gulf in a senseless accident; and his father’s life in America was circumscribed by his work killing chickens at a factory farm in the Midwest. Cyrus is a drunk, an addict, and a poet, whose obsession with martyrs leads him to examine the mysteries of his past—toward an uncle who rode through Iranian battlefields dressed as the angel of death to inspire and comfort the dying, and toward his mother, through a painting discovered in a Brooklyn art gallery that suggests she may not have been who or what she seemed.

Kaveh Akbar’s Martyr! is a paean to how we spend our lives seeking meaning—in faith, art, ourselves, others.

Editions (4)

ISBN9780593537619
PublisherKnopf Doubleday Publishing Group
Publication Date01/23/24
Pages352

Reviews & Ratings

203 ratings

39 reviews

4.0

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  • bea777
    bea777

    481 Followers

    4.0

    Er wollte so perfekt leben, dass er sterben konnte, ohne auch nur einen Hauch von Schmerz zu erzeugen, wie ein olympischer Turmspringer, der messergleich ins Wasser eintaucht, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen hochspritzt. Zitat

    Kann es einen Sinn im Tod geben? Diese Frage stellt sich Cyrus Shams und versucht sie in seinem Buch der irdischen Märtyrer zu beantworten. Dabei setzt er sich mit seiner Familie auseinander, die zunächst im Iran lebte. Seiner Mutter, die viel zu früh starb. Cyrus war erst wenige Monate alt und vermisste sie Zeit seines Lebens. Sein Vater verlässt kurze Zeit später den Iran in Richtung Amerika, um sich und seinen Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Nachdem Cyrus vermeintlich seinen Weg macht, scheint die Aufgabe des Vaters erfüllt und er stirbt. Cyrus findet in Drogen und Zee einen Rückhalt. Nur die Liebe zu Zee hat glücklicherweise Bestand und trägt ihn durch dunkle Stunden. Durch einen Zufall trifft er auf Orkideh, eine iranische Künstlerin, die unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mit ihr kann er wichtige Gedanken über den Tod und das Sterben austauschen. Wir lesen hier einen sehr tiefgründigen Roman, den man immer mal wieder pausieren muss. In der zweiten Hälfte hat es mich dann jedoch so gepackt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Die vielen verschiedenen Perspektiven auf die Handlung haben mir gut gefallen. Kaveh Akbar lässt sowohl Cyrus, seine Mutter und andere Familienmitglieder zu Wort kommen.

    Feb 5, 2026

  • saralilovesbooks
    saralilovesbooks

    52 Followers

    3.0

    Maybe it was that Cyrus had done the wrong drugs in the right order, or the right drugs in the wrong order, but when God finally spoke back to him after twenty-seven years of silence, what Cyrus wanted more than anything else was a do-over.“ Cyrus ist jung, clean, trocken und irgendwie verloren. In Teheran geboren, wird seine Mutter kurz darauf beim Abschuss eines Passagierflugzeugs durch ein US-Kriegsschiff getötet. Sein Vater migriert daraufhin mit dem jungen Cyrus in die USA und stirbt einige Jahre später noch relativ jung während seiner Arbeit auf einer Hühnerfarm. Verstört vom sinnlosen Sterben seiner Eltern, macht Cyrus sich auf die Suche nach einem sinnvollen Tod. Kaveh Akbar verwebt autobiografische mit fiktionalen Elementen und schreibt von Herkunft, Identität, Kunst, Queerness, Todessehnsucht und dem Verhältnis zwischen Iran und USA. Er ist eigentlich Lyriker und das merkt man seinem Debütroman an - „Martyr!“ (dt. „Märtyrer!“) ist sprachlich ein echtes Meisterwerk. „Eight of the ten commandments are about what thou shalt not. But you can live a whole life not doing any of that stuff and still avoid doing any good. That’s the whole crisis. The rot of the root of everything. The belief that goodness is built on a constructed absence, not-doing.“ Die vielfach geäußerte Begeisterung für das Buch kann ich daher vollkommen nachvollziehen, habe aber leider selbst bis zum Schluss nicht wirklich in einen Lesefluss gefunden. Trotz der zauberhaften Sprache und des eigentlich guten Inhalts fiel es mir sehr schwer, längere Passagen am Stück zu lesen. Eigentlich mag ich regelmäßige Perspektivwechsel in Büchern, aber hier haben mich die Sprünge eher rausgebracht. Vieles war mir zu abstrakt, zu poetisch und im wahrsten Sinne des Wortes zu verträumt. An sich kann ich das Buch sehr empfehlen, aber für mich persönlich war es nur eine 3/5.

    May 31, 2025

  • hergen
    hergen

    148 Followers

    4.0

    Ergreifend tiefgründig

    Diese Buch ist so wunderbar geheimnisvoll und gleichzeitig total in your face. Ich möchte gar nicht zu viel verraten. Es geht um Märtyrer (obviously), um Familie, um iranische Kultur, um Poesie, um Verlust, um Freundschaft und Verbundenheit, um Trauer, um Freiheit, um Queerness, um Sucht, um Emanzipation. Und sicherlich geht es noch um so viel mehr, was ich an dieser Stelle vorenthalte. Viel Spaß beim Lesen!

    Aug 15, 2025

3 of 39 reviews

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Page-based comments

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hergen
hergenJun 8, 2025

Bisher scheint es für mich immer noch bei der Einführung zu bleiben. Den Traum mit Lisa Simpson und Roya fand ich gleichzeitig sehr tiefsinnig/philosophisch, aber auch verwirrend. Bin gespannt welche „Traumbegegnungen“ noch so kommen. :)

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