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Ein Generationenkonflikt der bis heute noch allgegenwärtig ist📖💁♀️
"Die Tochter" von Kim Hye-Jin ist ein Buch was ich gerne las und es mit einer kleinen "Zwangspause" nicht aus der Hand legen konnte.🤗 Kleine Leseempfehlung vorweg: Spannend, brisant, ungeschönt ist dieses Buch und sehr lesenswert❤️! Es geht um eine Mutter, dessen mitte dreißigjährige und homosexuelle Tochter wieder bei ihr einzieht, ohne Geld und mit deren Partnerin. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Die ganze Geschichte spielt einen ganzen Sommer lang in Südkorea und ist aus der Sicht der Mutter geschrieben. Als Leser/-in begleitet man die Gedankengänge der Mutter (z.B. was sie für Vorstellungen über das Leben der Tochter hat, wie sie über die Beziehung der Tochter denkt, Sorgen, eigene Erkenntnisse in ihrem Alter etc.). Man begleitet aber auch ihre Arbeit als Pflegehilfskraft in einem Pflegeheim. Ungeschönt und spannend hatte die Autorin eine Geschichte erschaffen, die sich mit Thematiken auseinandersetzt die heute noch da sind und von denen echt jede Familie, gefühlt, ein Lied singen kann (z.B. Vorstellung wie Kids mal ihr Leben leben "sollten" etc.). Man merkt diese tiefe Kluft, auch in der Kommunikation zwischen Mutter und Tochter, man bekommt mit wie die Mutter die Partnerin hasst und alles daran setzt sie aus dem Haus zu vertreiben, damit die Tochter ein einfaches "abgesichertes" Leben führt (Ehemann, Kinder). Aber wie die Partnerin sehr ruhig in den Situationen bleibt und trotzdem da bleibt und auch für die Mutter da ist, obwohl diese respektlos, diskriminierend und erniedrigend ist. Gleichzeitig bekommt man knall hart und ungeschönt ihre Arbeit im Pflegeheim mit. Die Begleitung einer Demenzkranken Patientin (selber keine Kinder und Angehörige) und wie es im Pflegeheim abläuft (Materialmangel, Kosten sparen, Personalmangel etc. zu Lasten der Mitarbeiter und Patienten!). Es macht einen selber nochmal bewusst, was im Alter auf uns zu kommen kann und dass es auch hier bei uns teils so abläuft. Es ein Knochenjob ist, egal ob ambulant oder stationär. Da ich in einem Teil der Pflege arbeite, waren mir diese Szenen schon bekannt. Zu erleben wie die Mutter eigene Sorgen hat (sie ist Anfang sechzig), den inneren Konflikt mit sich selbst, das anfängliche sich öffnen für das Leben ihrer Tochter und leider ihre innere Entscheidung wieder mitzubekommen 😟, das sehen wie die Partnerin sich um sie kümmert und sie sich das eingestehen musste, aber auch die Vorstellung wie das Leben der Tochter auszusehen hat, mit sogar eigenen Vorwürfen was falsch lief, samt wie die Gesellschaft sich vorstellt wie Menschen ein Leben zu führen haben.... War interessant zu lesen.📖🤗
5. Aug. 2024
Ein Generationenkonflikt der bis heute noch allgegenwärtig ist📖💁♀️
"Die Tochter" von Kim Hye-Jin ist ein Buch was ich gerne las und es mit einer kleinen "Zwangspause" nicht aus der Hand legen konnte.🤗 Kleine Leseempfehlung vorweg: Spannend, brisant, ungeschönt ist dieses Buch und sehr lesenswert❤️! Es geht um eine Mutter, dessen mitte dreißigjährige und homosexuelle Tochter wieder bei ihr einzieht, ohne Geld und mit deren Partnerin. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Die ganze Geschichte spielt einen ganzen Sommer lang in Südkorea und ist aus der Sicht der Mutter geschrieben. Als Leser/-in begleitet man die Gedankengänge der Mutter (z.B. was sie für Vorstellungen über das Leben der Tochter hat, wie sie über die Beziehung der Tochter denkt, Sorgen, eigene Erkenntnisse in ihrem Alter etc.). Man begleitet aber auch ihre Arbeit als Pflegehilfskraft in einem Pflegeheim. Ungeschönt und spannend hatte die Autorin eine Geschichte erschaffen, die sich mit Thematiken auseinandersetzt die heute noch da sind und von denen echt jede Familie, gefühlt, ein Lied singen kann (z.B. Vorstellung wie Kids mal ihr Leben leben "sollten" etc.). Man merkt diese tiefe Kluft, auch in der Kommunikation zwischen Mutter und Tochter, man bekommt mit wie die Mutter die Partnerin hasst und alles daran setzt sie aus dem Haus zu vertreiben, damit die Tochter ein einfaches "abgesichertes" Leben führt (Ehemann, Kinder). Aber wie die Partnerin sehr ruhig in den Situationen bleibt und trotzdem da bleibt und auch für die Mutter da ist, obwohl diese respektlos, diskriminierend und erniedrigend ist. Gleichzeitig bekommt man knall hart und ungeschönt ihre Arbeit im Pflegeheim mit. Die Begleitung einer Demenzkranken Patientin (selber keine Kinder und Angehörige) und wie es im Pflegeheim abläuft (Materialmangel, Kosten sparen, Personalmangel etc. zu Lasten der Mitarbeiter und Patienten!). Es macht einen selber nochmal bewusst, was im Alter auf uns zu kommen kann und dass es auch hier bei uns teils so abläuft. Es ein Knochenjob ist, egal ob ambulant oder stationär. Da ich in einem Teil der Pflege arbeite, waren mir diese Szenen schon bekannt. Zu erleben wie die Mutter eigene Sorgen hat (sie ist Anfang sechzig), den inneren Konflikt mit sich selbst, das anfängliche sich öffnen für das Leben ihrer Tochter und leider ihre innere Entscheidung wieder mitzubekommen 😟, das sehen wie die Partnerin sich um sie kümmert und sie sich das eingestehen musste, aber auch die Vorstellung wie das Leben der Tochter auszusehen hat, mit sogar eigenen Vorwürfen was falsch lief, samt wie die Gesellschaft sich vorstellt wie Menschen ein Leben zu führen haben.... War interessant zu lesen.📖🤗
5. Aug. 2024






