Blick ins Buch

Concerning My Daughter: Kim Hye-jin

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Über das Buch

The Prize-Winning International Bestseller

'I can't help but be moved by a story about women meeting, fighting, helping each other, looking after one another, and raising their voices against the prejudice and criticism they are subject to.'
Cho Nam-joo, author of Kim Jiyoung, Born 1982

When a mother allows her thirty-something daughter to move into her apartment, she wants for her what many mothers might say they want for their child: a steady income, and, even better, a good husband with a good job with whom to start a family.

But when Green turns up with her girlfriend, Lane, in tow, her mother is unprepared and unwilling to welcome Lane into her home. In fact, she can barely bring herself to be civil. Having centred her life on her husband and child, her daughter’s definition of family is not one she can accept. Her daughter’s involvement in a case of unfair dismissal involving gay colleagues from the university where she works is similarly strange to her.

And yet when the care home where she works insists that she lower her standard of care for an elderly dementia patient who has no family, who travelled the world as a successful diplomat, who chose not to have children, Green’s mother cannot accept it. Why should not having chosen a traditional life mean that your life is worth nothing at all?

In Concerning My Daughter, translated from Korean by Jamie Chang, Kim Hye-jin lays bare our most universal fears on ageing, death, and isolation, to offer finally a paean to love in all its forms.

Editionen (2)

ISBN9781529057676
VerlagPicador
Erscheinungsdatum14.04.22
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

23 Bewertungen

4 Rezensionen

3,3

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  • soulfulrina_reads
    soulfulrina_reads

    117 Follower

    5,0

    Zwischen Tradition und Wirklichkeit

    Eine Mutter kann nicht akzeptieren, dass ihre Tochter ihr Leben wegwirft indem sie mit einer Frau zusammen ist. Für sie, die selbst verheiratet war und Kinder bekommen hat, ist diese Abweichung von der gesellschaftlichen Norm völlig unverständlich. Als ihre Tochter aus finanzieller Not gemeinsam mit ihrer Freundin bei ihr einzieht, weiß sie nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen soll. Immer wieder versucht sie ihrer Tochter klarzumachen, dass sie endlich aufwachen und ihr Leben in eine andere Richtung lenken müsse. Für sie kann ein lesbisches Paar keine „richtige“ Familie sein. Gleichzeitig begleiten wir die Mutter bei ihrer Arbeit als Altenpflegerin und erleben ihre Beziehung zu einer dementen Patientin. Dort lernen wir eine ganz andere Seite von ihr kennen. Es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe, aber danach hat es mich sehr gepackt. Das Thema betrifft mich zwar nicht direkt, trotzdem begegne ich solchen Konflikten immer wieder in meinem Freundeskreis. Es geht um Traditionen und Werte, die über Generationen weitergegeben werden und die sich manchmal nur schwer an die moderne Zeit anpassen können. Viele Szenen und Dialoge hätten direkt aus meinem Umfeld stammen können. Und das, was hier beschrieben wird, passiert nicht nur im traditionellen Asien. Ich kenne auch Menschen in Europa, die aus ihrer Heimat geflohen sind, weil entweder das Land oder die streng konservativen Eltern ihre Sexualität nicht akzeptieren konnten. Auch wenn ich diese Haltung persönlich nicht nachvollziehen kann, sind die Menschen dahinter nicht einfach nur böse. Genau das zeigt auch dieses Buch sehr gut. Die Mutter verhält sich ihrer Tochter und deren Freundin gegenüber oft abweisend und teilweise sogar aggressiv. Gleichzeitig kann sie die Zustände in der Altenpflege nicht akzeptieren und kümmert sich auf ihre schroffe Art hingebungsvoll um ihre Patientin. Gerade dieser Teil der Geschichte hat mich wirklich berührt. Das Buch gibt es auch in deutscher Übersetzung, und ich kann es wirklich nur empfehlen.

    17. Juni 2026

  • zo_zoe
    zo_zoe

    9 Follower

    3,5

    A moving story about women fighting, looking after one another, meeting, helping each other. A book that goes against the prejudice and criticism women are subject to.

    26. Mai 2023

  • franzisverse
    franzisverse

    22 Follower

    3,0

    Ich weiß nicht was ich erwartet habe. Allerdings war ich echt gespannt darauf diese Mutter Tochter Beziehung kennenzulernen. Man hat alles nur aus der Sicht der Mutter mitbekommen und dadurch natürlich ein sehr einseitiges Bild. Jedoch muss ich sagen bin ich froh, dass am Ende eine kleine Bewegung in ihre festgefahrenen Ansichten kam. Der Teil mit Jen aus dem Altersheim hat mich berührt. Da ich mir gut vorstellen kann, dass es wirklich so abläuft. Zu wenig Zeit und Ressourcen für Menschen in Altersheimen. Und ich empfand es auch als nachvollziehbar, dass es die Mutter so mitgenommen hat. Zwischendurch muss ich aber gesehenen wurde es etwas uninteressant. Beide Seiten, Mutter und Tochter, waren einfach sehr festgefahren. Der Charakter Lane hat mir sehr gut gefallen! Trotzdl der Abweisung war sie immer höflich und freundlich zur Mutter.

    2. Feb. 2026

3 von 4 Rezensionen

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